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Kriminelle Angriffe

Wenn der gute Ruf zum Fluch wird: Deutsche Industrie äußerst beliebt.

Die deutsche Industrie genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf – leider auch bei Kriminellen. Laut einer Studie des Branchenverbands Bitcom wurden allein 2016 und 2017 70 Prozent der deutschen Industrie-Unternehmen Opfer krimineller Angriffe wie Sabotage, Spionage oder Datendiebstahl.

Investition in IT-Sicherheit

Bei den Angriffen entstand ein Schaden in Höhe von über 43 Milliarden Euro. Weitere 19 Prozent der Unternehmen vermuten eine Attacke auf die eigene Infrastruktur.Bitkom-Präsident Achim Berg: „Die deutsche Industrie ist aufgrund der vielen Weltmarktführer für Kriminelle besonders interessant. Wer nicht in IT-Sicherheit investiert, handelt fahrlässig und gefährdet sein Unternehmen“.

Thomas Haldenwang, designierter Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, betonte, dass illegaler Wissens- und Technologietransfer, Wirtschaftssabotage und Social Engineering (Personen beeinflussen mit dem Ziel, bestimmte Verhaltensweisen hervorzurufen, wie die Preisgabe von vertraulichen Informationen) keine seltenen Einzelfälle seien, sondern ein Massenphänomen darstellten.

IT-Angriffe haben der Studie zufolge bei knapp der Hälfte der befragten Industrieunternehmen einen Schaden verursacht. Fast 20 Prozent berichteten über digitale Sabotage von Informations- und Produktionssystemen oder Betriebsabläufen. Bei elf Prozent wurde die Kommunikation ausgespäht. Der Diebstahl von E-Mails, Kunden- oder Finanzdaten sowie Patenten und Ergebnissen aus Forschung und Entwicklung sind die am häufigsten entwendeten sensiblen Daten.

Die Mitarbeiter: Größte Bedrohung – und größter Schutz

Oft begehen die eigenen Mitarbeiter kriminelle Handlungen, wie Bitkom meldet. In fast zwei Dritteln der Fälle gehen die Taten auf das Konto von aktuellen oder ehemaligen Beschäftigen. Jedoch sind oft auch Kunden, Lieferanten, externe Dienstleister oder Wettbewerber für kriminelle Attacken verantwortlich. Elf Prozent der Firmen gaben ausländische Nachrichtendienste als Angreifer an. Angriffe auf das Unternehmen erkennen am häufigsten aufmerksame und gut geschulte Mitarbeiter.

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