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Viel Hype um nichts: Die Blockchain

Zuweilen werden neue Technologien wohl einfach überschätzt. In ihrer aktuellen Studie zum Thema Blockchain gibt die Unternehmensberatung McKinsey ``noch nicht alles verloren``. Optimismus klingt anders. Laut der Studie existieren bisher kaum Beispiele, die technologisch, strategisch oder gar kommerziell irgendeinen Sinn ergeben.

Was ist ein Blockchain?

Die Blockchain ermöglicht es zwei Fremden ohne einen Dritten als Mittler, miteinander vertrauenswürdig und zuverlässig, meistens finanziell, digital zu interagieren. Dafür werden endlos erweiterbare, verschlüsselte „Blöcke“ (Datensätze) aneinander „gekettet“ (aufgebaut). Jeder Block basiert auf den Daten des vorherigen Blocks, dem „Hash“.

Warum Blockchains?

• Vorteil dezentrales Regulativ: Die Blockchain selbst kontrolliert. Es gibt keinen kontrollierenden Dritten, damit kein Ziel, das gehackt werden könnte.

• Vorteil langfristige Datenspeicherung: Die unbegrenzte Verfügbarkeit der Daten ist nicht mehr abhängig von der Lebensdauer des Speichermediums.

• Vorteil Manipulationssicherheit: Digitale Informationen können nicht unerkannt verändert werden und werden bis auf die Sekunde genau datiert.

Nachteile der Blockchain

Dass der Hype um die Blockchain mittlerweile wieder abebbt, kommt aus ökonomischer Sicht nicht völlig überraschend. Schließlich ist sie als Datenspeicher ineffektiv, weil jedes Glied in der Kette jede vorherige Aktion verarbeiten und speichern muss. Das begrenzt die Kapazität jedes einzelnen Kettenglieds erheblich.

Die Erfüllung der Sicherheitsauflagen ist bei vielen Projekten ein weiteres Hindernis. Weil in der Blockchain kein zentrales Regulativ herrscht, müssen konkurrierende Unternehmen gemeinsam in eine Sache investieren, das heißt, sie müssen – miteinander – kooperieren, um erst dann – jeder für sich – zu profitieren. Eine Blockchain setzt also die erfolgreiche Kooperation anonymer Konkurrenten voraus. Doch jeder Konkurrent misstraut nun mal von Natur aus dem anderen, zumal anonym, und will nicht mehr investieren oder weniger profitieren als der Wettbewerber. Das bremst.

Im Projekt- und Datenraum ist die Blockchain sinnlos (Was auch immer Ihnen der Wettbewerb auch erzählt)

Die Blockchain lässt sich also nur dort sinnvoll einsetzen, wo anonyme Beteiligte ohne ein zentrales Regulativ zuverlässig miteinander interagieren. In einem virtuellen Projektraum, z.B. innerhalb eines Bauvorhabens, oder in einem virtuellen Datenraum, z.B. für eine M&A-Transaktion, sind die Beteiligten aber nicht anonym und es herrscht kein dezentrales, sondern ein zentrales Regulativ. Darüber hinaus speichert die PMG die Daten ihrer Kunden auf ausgesuchten, zertifizierten Servern, ohne die Server ihrer Kunden zu belasten. Fazit, egal, was Ihnen der Wettbewerb erzählen will: Im Projekt- und Datenraum macht eine Blockchain keinen Sinn.