Fit for BIM ​- Das PMG Powerfrühstück. Nicht nur für Bauherren.

Am 08.05.2018 veranstalteten wir in unseren Räumen ein Event, das das Interessante mit dem Angenehmen verbinden sollte: Bei einem vitamin- und proteinreichen Frühstück informierten wir die Player der Baubranche über das Thema „digitales BIM“ und gaben anschießend hilfreiche Tipps, wie Stress im Büroalltag vermieden werden kann – nicht nur Dank eines virtuellen Projektraums. Anschließend luden wir alle Gäste zum Networking auf unsere Sonnenterrasse.

Georg Klein
Georg Klein
Gepostet am in Projektraum
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Digitales BIM (Building Information Modeling) ist ein Vorgehen zur digitalen Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden. Dabei werden alle relevanten Gebäudedaten digital erfasst und vernetzt. BIM findet Anwendung sowohl in der Bauplanung und Bauausführung, als auch im Facility Management. Es erlaubt die Vernetzung aller Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerkes. Für die damit verbundenen Prozesse und Nahtstellen sind klar definierte Konventionen erforderlich. Mit BIM werden neue Anforderungen an die Fachplaner gestellt, um einen strukturierten Informationsaustausch und eine effektive Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten zu gewährleisten.

Digitales BIM aus Sicht des Bauherrn

Es begann Referent Matthias Bendel, Diplomingenieur und Architekt von BAUFENSTER.DE mit der Frage „Was ist eigentlich BIM?“. Ein interessanter Einstieg, weil schnell klar wurde, wie viele Missverständnisse und Mythen sich um dieses Thema ranken. Denn auch wenn BIM in letzter Zeit häufig mit den Themen „Digitalisierung“ und „Mehrdimensionalität“ (3D bis hin zu 7D) in Verbindung gebracht wird, hat es damit ursprünglich nichts gemein. Ursprünglich bezeichnet BIM nämlich das, was die Baubranche schon immer macht: Die Abbildung geometrischer Daten, idealerweise über alle Lebenszyklen hinweg, von der Projektentwicklung bis zur Übergabe des Gebäudes und später für Renovierungen oder den Verkauf. Ist also digitales BIM alter Wein in neuen Flaschen? Nein! Warum das so ist, verraten wir gerne auch Ihnen. Rufen Sie uns einfach an!

Digitalisierung und 3D

Nach einer kurzen Pause stellte Referent Hermann Goldschmidt die NavVis GmbH vor. Das Münchner Unternehmen existiert zwar erst seit knapp 4 Jahren, beschäftigt jedoch schon mehr als 100 Mitarbeiter aus 30 Nationen und hat Kunden in 20 Ländern, darunter Konzerne wie Daimler, BMW und Allianz. Ihr Produkt: eine Plattform für die digitale Bewirtschaftung von Gebäuden – ein Navigationsgerät, dass auch dort funktioniert, wo es kein GPs gibt: drinnen.

Die benötigten Daten erfasst ein fahrbarer 3D-Scanner, ausgestattet mit einem ganzen Set handelsüblicher Kameras und Lasergeräte, ein Datensauger, der in Echtzeit sämtliche Informationen seiner Umgebung einfängt. Wird er durch ein Gebäude geschoben, erscheint eine Karte der Umgebung als 3D-Modell. Im Radius von 30 Metern wird alles erfasst: Treppen, Steckdosen, aber auch unsichtbares wie die WLAN Stärke, zudem kann jedes Detail problemlos herangezoomt werden.

Dank Navvis kann also der Bauherr in Deutschland via 3D-Modell genau verfolgen, wie sich sein Neubau in Südostasien entwickelt, er kann rund um die Uhr die Baustelle begehen und an jedem Ort Anmerkungen für die Gewerke hinterlassen. Haben wir Sie neugierig gemacht? Sie möchten vor dem nächsten PMG Powerfrühstück rechtzeitig informiert werden? Oder möchten Sie noch mehr über die ideale Nutzung der digitalen Transformation im virtuellen Projektraum wissen? Rufen Sie uns an!

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Stephan Seidenberger
PMG | Head of Sales
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