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Gemeinsam digital bauen – warum BIM und CDE die Zukunft der Infrastruktur sichern

12.12.2025 Lesedauer: 9 min

Wie lassen sich Milliardeninvestitionen in Straßen, Brücken und Bahnprojekte wirklich wirksam einsetzen? Nur wenn Planung und Ausführung digital zusammenspielen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum BIM und eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) der Schlüssel sind, damit Deutschlands Infrastrukturprojekte schneller, transparenter und effizienter Realität werden.

Milliarden für Beton – aber was ist mit den Daten?

Deutschland will modernisieren: Über 500 Milliarden Euro stehen bis 2035 bereit, um Straßen, Brücken und Bahntrassen zu erneuern. Doch damit diese Investitionen wirklich Wirkung zeigen, muss sich auch die Art des Bauens verändern. Denn nicht der Mangel an Geld, sondern der Mangel an Effizienz und Transparenz bremst viele Projekte aus. Die Lösung liegt nicht allein in neuen Bauverfahren, sondern in der Art, wie Informationen geteilt und gepflegt werden. Digitales Bauen mit BIM und einer zentralen Datenumgebung bringt Ordnung in den Informationsfluss – und macht Komplexität beherrschbar. Diese Entwicklung kommt nicht zufällig – sie ist Teil eines umfassenden Wandels, der gerade erst begonnen hat.

Warum jetzt gehandelt werden muss

Die Milliarden aus dem Sondervermögen schaffen nicht nur finanzielle Spielräume, sondern setzen auch einen klaren Impuls: Ohne digitale Methoden wird der Modernisierungsschub ins Leere laufen. Building Information Modeling – kurz BIM – steht dabei im Mittelpunkt. Seit 2021 ist die Methode bei Infrastrukturprojekten des Bundes vorgeschrieben, ab 2025 soll sie flächendeckend Standard in öffentlichen Bauvorhaben sein. Damit ist klar: Digitales Arbeiten ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Voraussetzung, um Infrastrukturprojekte effizient umzusetzen. Doch was genau steckt hinter dieser Pflicht – und warum verändert sie die gesamte Branche?

Was die BIM-Pflicht wirklich bedeutet

BIM steht für eine neue Art zu bauen – digital, transparent und vernetzt. Statt unzählige Pläne, Tabellen und Versionen nebeneinander zu führen, entsteht ein gemeinsames digitales Modell, das den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks abbildet. Die Einführung der BIM-Pflicht ist deshalb mehr als nur ein Verwaltungsschritt: Sie markiert den Übergang zu einem Bauwesen, das auf Daten, Zusammenarbeit und vorausschauende Planung setzt. Zu lange waren Informationsverluste, Nachträge und Kostenexplosionen der Normalfall. Mit BIM soll genau das Vergangenheit sein. Wie Bundesverkehrsminister Volker Wissing betont:

„Dank BIM bauen wir effizienter, kostengünstiger und transparenter.“

Dieser Satz beschreibt nicht nur eine Methode, sondern einen Wandel im Denken und hin zu einem Bauwesen, das Verantwortung teilt und Wissen nutzt.
Damit dieser Wandel gelingt, braucht es jedoch mehr als ein digitales Modell. Es braucht einen Raum, in dem all diese Informationen zusammenfließen.

Das Herz der Zusammenarbeit: das Common Data Environment

Im Zentrum erfolgreicher Bauprojekte steht heute nicht mehr nur der Entwurf, sondern der Umgang mit Informationen. Ein Common Data Environment (CDE) bildet dafür den gemeinsamen digitalen Raum, in dem alles zusammenkommt – Modelle, Pläne, Entscheidungen, Kommunikation. Es ist der Ort, an dem Projekte verbunden bleiben, auch wenn hunderte Menschen an unterschiedlichen Stellen daran arbeiten. Damit wird aus Daten ein klarer Informationsfluss: nachvollziehbar, aktuell und für alle zugänglich. Ein modernes CDE wie PAVE zeigt, wie sich diese Idee in der Praxis umsetzen lässt – als zentraler Raum, der Planung, Abstimmung und Dokumentation intelligent miteinander verknüpft. So entsteht nicht einfach Ordnung in Dateien, sondern Transparenz in Prozessen.

Wer heute Infrastruktur plant, braucht genau das: eine gemeinsame digitale Umgebung, die Zusammenarbeit vereinfacht und Verantwortung sichtbar macht – die Voraussetzung für verlässliches, zukunftsfähiges Bauen. Und genau hier schließt sich der Kreis: Erst das Zusammenspiel aus BIM und CDE macht möglich, was moderne Infrastrukturprojekte heute verlangen – Koordination, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen.

Fazit: Infrastruktur entsteht heute auch digital

Deutschlands Bauprojekte stehen an einem Wendepunkt. Das Sondervermögen liefert die Mittel, doch erst digitale Methoden wie BIM und eine verlässliche gemeinsame Datenumgebung geben ihnen Richtung und Struktur. Wenn Informationen frei fließen, Verantwortung geteilt und Entscheidungen nachvollziehbar werden, entsteht aus Komplexität Klarheit – und aus Bauvorhaben Fortschritt. Ein System wie PAVE zeigt, wie diese neue Art der Zusammenarbeit aussehen kann: offen, integriert und auf Zukunft gebaut. Denn die Infrastruktur von morgen entsteht nicht mehr nur aus Beton und Stahl, sondern auch aus Daten, Kommunikation und Vertrauen.

PAVE – das CDE, das Sie brauchen

CDE PAVE Modul Projektsteuerung Screenshot

Sind sie gerade am Suchen einer passender CDE Plattform für Ihr Bauprojekt? Werfen Sie einen Blick auf PAVE von PMG. PAVE ist ein BIM Level 2 konformes CDE nach ISO EN DIN 19650 und erfüllt alle notwendigen Anforderungen nach DIN SPEC 91391. Ebenso unterstützt PAVE openBIM und steht für einen modernen Ansatz der interdisziplinären Zusammenarbeit. Die im PAVE BIM-Modul integrierten BIM Viewer, BCF Server, BCF Viewer, automatische regelbasierte Modellprüfung sowie das Issue Management (inklusive Anbindung an BIMcollab) garantieren ein reibungsloses Projektmanagement. 

Dank modularem Aufbau haben Sie jederzeit die Möglichkeit, je nach Bedarf passende Module zu aktivieren. PAVE ist beliebig skalierbar und an Ihr Projekt anpassbar, unabhängig von Nutzerzahl oder Speicherbedarf. Ebenso lassen sich Ihre individuellen Workflows und Arbeitsabläufe abbilden und automatisieren, z.B. für das Änderungsmanagement, Nachträge oder Plan- und Rechnungsprüfläufe. Schauen Sie sich unsere Kundenberichte an und überzeugen Sie sich selbst!

Ihre Checkliste erfüllt?

PAVE funktioniert ohne Installation, ist intuitiv zu bedienen und garantiert Ihren Daten höchste Sicherheit. Wir halten es für alle Projektbeteiligten einfach und verständlich – sowohl für Profiadmins als auch für normale User. Jeder findet sich zurecht, egal welche Rolle er hat.

  • Zentrale, revisionssichere Datenquelle (Single Source of Truth) auf höchstem Sicherheitsniveau (u.a. deutsche Rechenzentren, ISO27001 Zertifizierung, BSI C5 Konformität, Verschlüsselung nach AES-256).
  • Effizientes Daten- und Informationsmanagement mit unterschiedlichen Plan- und Dokumentenschlüsseln möglich, automatischer Dateiablage, Suche auf Inhaltsebene dank OCR, metadatenbasierte Dokumentenansicht u. v. m.
  • Integration und Interoperabilität: PAVE bietet eine flexible REST API für die Anbindung von z.B. ERP-Systemen.
  • Effiziente BIM Kollaboration durch integrierten BIM Viewer, BCF Server, regelbasierte Modellprüfung sowie openBIM Schnittstellen: Revit Plugin, Solibri und BIMcollab Anbindungen.
  • PAVE ist selbstadministrierbar (z.B. Nutzer- und Rechteverwaltung auf Benutzer- und Gruppenebene) – ansonsten unterstützt Sie unser mehrsprachiger Inhouse Support bei allen Problemen.
  • Neben State-of-the-Art Baumanagement Tools unterstützen wir unsere Kunden mit Services wie z. B. Schulungen (Administratoren- und Anwenderschulungen) und Administration durch das PAVE-Team. Auch eine umfassende Baumanagement Beratung, über die Kickoff- und Einrichtungsgespräche hinaus, bieten wir Ihnen während allen Phasen der Projektabwicklung.

Auszug zufriedener PAVE Kunden

Zufriedene Kunden - CDE PAVE für effizientes Projektmanagement