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PAVE ist Teil der Pro4all-Gruppe: Was das für unsere Kunden bedeutet

13.07.2026 Lesedauer: 9 min

Seit Februar 2023 ist PAVE offiziell Teil der Pro4all-Gruppe – einer wachsenden Unternehmensgruppe mit einer klaren Vision: ein integriertes Plattform-Ökosystem für die Baubranche aufzubauen. Für unsere Kunden ist das zunächst vor allem eine gute Nachricht. Denn was sich verändert, ist die Stärke im Rücken. Was bleibt, ist alles, worauf Sie sich verlassen.

Was ist die Pro4all-Gruppe?

Pro4all verfolgt eine Strategie, die in der Baubranche noch selten konsequent umgesetzt wird: Statt Einzellösungen zu verkaufen, wird ein Plattform-Ökosystem für die Baubranche aufgebaut. Das bedeutet: Spezialisierte Softwareprodukte, die für ihren jeweiligen Anwendungsbereich best-in-class sind, wachsen unter einem gemeinsamen Dach zusammen.

PAVE ist in diesem Plattform-Ökosystem genau dort positioniert, wo es schon immer seine Stärken hatte: im digitalen Projekt- und Datenmanagement für Bauprojekte. Als Common Data Environment (CDE) bildet PAVE die zentrale Informationsdrehscheibe für Bauherren, Planer, Projektmanager und alle weiteren Projektbeteiligten – vom Dokumenten- und Planmanagement über BIM und Workflows bis hin zur Baudokumentation, dem Kostencontrolling und ESG-Dokumentation.

Was sich für PAVE-Kunden nicht ändert

Das ist die Frage, die berechtigterweise zuerst gestellt wird. Die klare Antwort: PAVE bleibt Software made and hosted in Germany. Unsere Rechenzentren stehen in Deutschland. Daran ändert sich durch die Zugehörigkeit zur Pro4all-Gruppe nichts – heute nicht und auch nicht in Zukunft. Für Kunden, die in sensiblen Projekten arbeiten und Wert auf Datensouveränität legen, ist das keine Selbstverständlichkeit – und genau deshalb ist es uns ein klares Bekenntnis wert.

Auch die Sicherheitsstandards bleiben auf dem gleichen, höchsten Niveau:

* Verschlüsselung nach AES-256
* ISO 27001 Zertifizierung
* BSI C5 Konformität
* Hosting in deutschen Rechenzentren

Was sich ebenfalls nicht ändert: der persönliche Support, die Schulungen, die Beratung durch das PAVE-Team. In-house, auf Deutsch, mit Ansprechpartnern, die Ihre Projekte kennen.

Warum die Gruppe ein Mehrwert ist

Ein Plattform-Ökosystem macht Sinn, wenn die Einzelteile wirklich zusammenpassen. Und hier liegt der strategische Mehrwert für PAVE-Kunden.

Die Baubranche hat nicht nur Herausforderungen rund um Daten und Pläne. Sie hat auch Herausforderungen beim Arbeitsschutz auf der Baustelle – und genau hier bringt die Pro4all-Gruppe eine Lösung mit, die wir unseren Kunden guten Gewissens empfehlen können: SafetyFirst.

SafetyFirst: Arbeitsschutz digital und konsequent

SafetyFirst ist eine Arbeitsschutz-Software und App, die den gesamten Sicherheitsprozess auf der Baustelle digitalisiert. Unfallmeldungen, Begehungen, Toolbox-Meetings, Unterweisungen, LMRA-Checklisten – alles an einem Ort, für alle Beteiligten zugänglich, auf Telefon, Tablet und Desktop.

Was SafetyFirst auszeichnet: Es funktioniert, weil es von den Menschen auf der Baustelle tatsächlich benutzt wird. Die App ist einfach gehalten – absichtlich. Denn ein Sicherheitstool, das zu komplex ist, wird nicht genutzt. Und ein ungenutztes Tool schützt niemanden.

Die Zahlen aus der Praxis sprechen für sich:

* 70 % Zeitersparnis bei der Sicherheitsverwaltung
* 60 % weniger Vorfälle
* 20 % Kosteneinsparungen

Mehr als 200.000 Menschen in der Baubranche nutzen SafetyFirst bereits – darunter renommierte Namen wie Heijmans, Sweco, Dura Vermeer und Arcadis.

Für Bauprojekte, die mit PAVE verwaltet werden, ergibt sich damit eine natürliche Ergänzung: PAVE sorgt für den strukturierten Informationsfluss rund um Pläne, Dokumente, BIM-Modelle und Projektkommunikation. SafetyFirst sichert die Menschen, die diese Projekte auf der Baustelle umsetzen.

Vertrauen braucht Kontinuität

Die Entscheidung, PAVE in die Pro4all-Gruppe zu integrieren, war kein Richtungswechsel – sondern eine Verstärkung einer Richtung, die PMG von Anfang an eingeschlagen hat: digitales Bauprojektmanagement mit höchsten Sicherheitsanforderungen, persönlichem Service und einer Plattform, die mit den Bedürfnissen der Kunden wächst.

Wer heute PAVE nutzt, nutzt morgen dieselbe Software – mit mehr Rückenwind und einem Portfolio hinter sich, das die gesamte Wertschöpfungskette im Bauwesen im Blick hat.

Auszug zufriedener PAVE Kunden

Zufriedene Kunden - CDE PAVE für effizientes Projektmanagement

Mehr Klarheit, bessere Zusammenarbeit: Das steckt im neuen PAVE-Release

29.06.2026 Lesedauer: 7 min

Digitale Projektplattformen müssen mehr leisten als nur Dokumente verwalten. Sie sollen die Zusammenarbeit erleichtern, Informationen nachvollziehbar machen und gleichzeitig flexibel bleiben, wenn sich Anforderungen verändern.

Mit dem kommenden PAVE-Release setzen wir genau hier an. Drei Neuerungen sorgen künftig für eine modernere Zusammenarbeit, eine einheitliche Benutzerdarstellung und schaffen gleichzeitig die technische Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen – selbstverständlich ohne Handlungsbedarf für unsere Kunden.

Direkte Zusammenarbeit mit dem neuen Webviewer

Mit dem neuen Webviewer steht ab sofort eine moderne Lösung für die Anzeige und Bearbeitung von Dokumenten zur Verfügung. Er ersetzt die bisherige EasyViewer-Vollversion mit Annotationen und unterstützt neben PDF-Dateien auch verschiedene Bildformate. Der Webviewer ist Bestandteil des Advanced Viewer Pakets.

Der größte Fortschritt zeigt sich jedoch in der Art der Zusammenarbeit.

Bisher mussten Annotationen zunächst erstellt und anschließend durch das Anlegen einer neuen Dateiversion aktiv geteilt werden.

Mit dem neuen Webviewer werden Annotationen sofort gespeichert und stehen allen berechtigten Projektbeteiligten unmittelbar zur Verfügung. Dabei bleiben selbstverständlich Informationen wie Autor*in und Zeitpunkt der Erstellung erhalten.

Darüber hinaus lassen sich Kommentare und Rückfragen direkt an einer Annotation führen. Auch bereits erstellte eigene Annotationen können jederzeit nachträglich angepasst werden.

Das Ergebnis ist eine deutlich modernere dateibasierte Kommunikation: Abstimmungen finden direkt am Dokument statt, Informationen gehen nicht verloren und der Austausch wird transparenter und effizienter.

Sie möchten den neuen Webviewer direkt in Aktion erleben? In unserem YouTube-Video zeigen wir Ihnen alle Funktionen Schritt für Schritt – von Annotationen über Kommentare bis hin zur gemeinsamen Bearbeitung von Dokumenten.

Hinweis: Der Webviewer ersetzt den Easy Viewer nicht automatisch. Kunden, die in ihrem Projekt vom EasyViewer auf den Webviewer wechseln möchten, wenden sich bitte an ihren Ansprechpartner im Vertrieb.

Einheitliche Benutzernamen für mehr Übersicht

Auch die Darstellung von Anwender*innen wird vereinheitlicht.

Künftig erscheinen Anwender*innen im gesamten System im Format „Nachname, Vorname“. Bisher wurden an verschiedenen Stellen Login-Namen angezeigt, beispielsweise Vorname.Nachname.Projektgruppe. Diese technische Darstellung führte insbesondere bei Namensänderungen oder projektspezifischen Kürzeln immer wieder zu Verwirrung.

Die neue Darstellung orientiert sich konsequent an den tatsächlichen Benutzerdaten und sorgt für ein einheitliches und professionelles Erscheinungsbild in PAVE.

Für revisionsrelevante Prozesse bleibt selbstverständlich alles unverändert: Hier wird weiterhin die eindeutige numerische Benutzer-ID verwendet, sodass die Nachvollziehbarkeit jederzeit gewährleistet ist.

Zukunftssichere Benutzerverwaltung im Hintergrund

Im Zuge dieser Änderungen wird auch die interne Verarbeitung von E-Mail-Adressen angepasst.

Bislang wurden interne Adressen aus Login-Name und Projektinformationen erzeugt. Zukünftig basieren diese Adressen auf einer eindeutigen numerischen Benutzer-ID. Diese Vorgehensweise ist auch bei vielen anderen Softwarelösungen üblich und schafft die notwendige Flexibilität für die zukünftige Weiterentwicklung des Benutzermanagements.

Für Anwender*innen ändert sich dadurch praktisch nichts.

Interne E-Mail-Adressen werden ausschließlich für Nachrichten verwendet, die außerhalb von PAVE eingehen. In Outlook und – sofern unterstützt – auch in anderen Mailprogrammen wird weiterhin der Name des jeweiligen Benutzenden angezeigt. Innerhalb von PAVE bleibt ebenfalls der oder die Anwender*in als Absender sichtbar.

Auch bestehende interne E-Mail-Adressen funktionieren während einer Übergangszeit weiterhin. Antworten auf bereits versendete Nachrichten werden automatisch an den richtigen Empfangenden weitergeleitet.

Kein Handlungsbedarf für unsere Kund*innen

Alle beschriebenen Änderungen werden automatisch mit dem kommenden Release bereitgestellt. Bestehende Arbeitsweisen können unverändert fortgeführt werden.

Mit dem neuen Webviewer verbessern wir die Zusammenarbeit direkt am Dokument. Gleichzeitig sorgen die einheitliche Benutzerdarstellung und die technische Modernisierung im Hintergrund dafür, dass PAVE auch künftig flexibel, nachvollziehbar und zukunftssicher bleibt.

Unser Ziel bleibt dabei unverändert: digitale Zusammenarbeit einfacher machen – damit sich Projektteams auf das Wesentliche konzentrieren können.

PAVE Updates – Q1 2026

15.04.2026 Lesedauer: 8 min

Q1 2026 brachte vor allem eines: weniger Brüche im Arbeitsfluss. An mehreren Stellen wurde angesetzt, um Inhalte einfacher weiterzuverwenden und Informationen dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht werden. Entwürfe lassen sich direkt fortführen, Viewpoints werden Teil der laufenden Kommunikation, Issues sind zentral im BIM Viewer sichtbar und auch die modellbasierte Prüfung mit Solibri ist nun direkt in diesen Zusammenhang eingebunden. Ergänzend sorgen neue Felder im BCF-Dialog für mehr Struktur.

Abläufe, die aufeinander aufbauen

Die aktuellen Updates in PAVE setzen genau dort an, wo Arbeit oft neu beginnt, obwohl sie eigentlich weiterlaufen sollte. Inhalte lassen sich direkt übernehmen, visuelle Informationen bleiben Teil der Kommunikation und Issues sind zentral im BIM Viewer verfügbar.

Mit der Integration von Solibri wird die modellbasierte Prüfung enger an die Projektarbeit angebunden. Prüfstände und Issues bleiben konsistent und nachvollziehbar, ohne dass Informationen getrennt weitergeführt werden müssen. Gleichzeitig wird die Struktur im Hintergrund klarer: Neue Felder im BCF-Dialog helfen dabei, Inhalte gezielt zu ordnen und schneller zugänglich zu machen. Das Ergebnis ist ein Arbeitsumfeld, in dem Informationen verlässlich zusammengeführt werden.

Entwürfe im Kommunikationsmodul weitergedacht

Ein Entwurf wird zur belastbaren Vorlage. Inhalte bleiben erhalten, lassen sich gezielt anpassen und direkt erneut einsetzen. Gerade bei wiederkehrenden Abstimmungen entsteht so ein durchgängiger Arbeitsfluss. Statt Inhalte neu aufzubauen, wird Bestehendes weitergeführt. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und sorgt für eine konsistente Kommunikation im Projekt. Der aktualisierte Zeitstempel hält jede Version eindeutig nachvollziehbar.

Viewpoints gezielt in die Kommunikation einbinden

Visuelle Perspektiven aus Issues lassen sich direkt in Kommentare übernehmen. Relevante Ansichten stehen genau dort zur Verfügung, wo sie für die Abstimmung benötigt werden. Das bringt Kontext in die Kommunikation, ohne zusätzliche Verweise oder Erklärungen. Inhalte werden schneller verstanden, Rückfragen reduziert und Abstimmungen deutlich klarer geführt.

Solibri-Schnittstelle

Die neue Schnittstelle zu Solibri macht die modellbasierte Zusammenarbeit in PAVE schneller, klarer und durchgehend digital.

Was jetzt möglich ist

  • Direkte Synchronisation von BCF-Issues zwischen PAVE und Solibri – inklusive neuer Issues
  • Prüfungen, Kommentare und Korrekturen ohne Exporte oder Importe
  • Konsistente, aktuelle Datenstände durch die enge Verzahnung mit dem BIM-Modul
  • Durchgängige Prüfung, Dokumentation und Bearbeitung von BIM-Issues in beiden Systemen

Die Integration verbindet Modellprüfung und Issue-Management zu einem reibungslosen, medienbruchfreien Workflow, der Teams Zeit spart und die Qualität der BIM-Koordination deutlich steigert.

Vollständiger Issue-Überblick direkt im BIM Viewer

Alle Issues eines Projekts sind zentral im BIM Viewer sichtbar, unabhängig von ihrer Verknüpfung mit dem Modell. Damit entsteht ein durchgängiger Blick auf offene Themen, ohne zwischen Ansichten wechseln zu müssen. Auch modellunabhängige Inhalte bleiben präsent und lassen sich direkt in den aktuellen Arbeitskontext einordnen. Das vereinfacht die Navigation im Projekt und unterstützt fundierte Entscheidungen.

Mehr Struktur im BCF-Dialog

Stage und Labels erweitern die Möglichkeiten zur klaren Einordnung von Issues. Informationen lassen sich gezielter strukturieren und schneller wiederfinden. Das verbessert die Übersicht im Projekt und erleichtert sowohl Filterung als auch Auswertung. Abstimmungen basieren damit auf einer saubereren und nachvollziehbaren Grundlage.

Funktionen für optimiertes Datenmanagement

Dateien inklusive Annotationen exportieren
Im Viewer hinzugefügte Annotationen können nun gemeinsam mit der Datei heruntergeladen werden. Alle Markierungen und Kommentare bleiben dabei erhalten und stehen auch außerhalb der Anwendung vollständig zur Verfügung.
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Viewer nahtlos in Workflows integriert
Ist der Viewer im Projekt aktiviert, wird er automatisch beim Öffnen von Dateien in Workflows verwendet. So können Inhalte direkt im gewohnten Umfeld eingesehen und bearbeitet werden.
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Annotationen als gemeinsamer Arbeitsstand
Anwender*innen mit Lesezugriff können Annotationen einsehen sowie eigene erstellen und bearbeiten. Das sorgt für eine klare, gemeinsame Grundlage bei Abstimmungen direkt im Dokument.
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PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

PAVE Updates – Jahresrückblick 2025

16.12.2025 Lesedauer: 9 min

2025 war ein richtungsweisendes Jahr für PAVE. Mit starken technischen Entwicklungen, neuen Schnittstellen, AI-gestützten Funktionen und vielen Optimierungen wurde die Plattform konsequent leistungsfähiger und intuitiver weiterentwickelt. Ein besonders bedeutender Schritt war die erfolgreiche ISO27001-Rezertifizierung, die bestätigt, dass das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) unseres Unternehmens weiterhin den internationalen Standards entspricht – ein essenzielles Qualitätsmerkmal für unsere Kunden und Partner.

Ein weiteres besonderes Ereignis war das Release Version V.5.100: Mit diesem Update erreichte PAVE einen symbolischen Meilenstein — 100 Iterationen der Modern GUI seit der Einführung der modernen Oberfläche. Das zeigt nicht nur die kontinuierliche Weiterentwicklung des Produkts, sondern auch die enge Zusammenarbeit mit Anwendern, Partnern und Kunden, die durch Feedback, Feature-Requests und Tests maßgeblich zur stetigen Verbesserung beigetragen haben.

Dieser Rückblick zeigt die wichtigsten Innovationen des Jahres – ergänzt durch Fokus-Blöcke für Video-Einbindungen.

Die größten Highlights des Jahres 2025

Die folgenden Neuerungen geben einen vertieften Einblick in jene Funktionen, die das Jahr entscheidend geprägt haben und besonders deutlich zeigen, wie PAVE seine Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit weiter ausgebaut hat.

Solibri-Schnittstelle

Die neue Schnittstelle zu Solibri macht die modellbasierte Zusammenarbeit in PAVE schneller, klarer und durchgehend digital.

Was jetzt möglich ist

  • Direkte Synchronisation von BCF-Issues zwischen PAVE und Solibri – inklusive neuer Issues
  • Prüfungen, Kommentare und Korrekturen ohne Exporte oder Importe
  • Konsistente, aktuelle Datenstände durch die enge Verzahnung mit dem BIM-Modul
  • Durchgängige Prüfung, Dokumentation und Bearbeitung von BIM-Issues in beiden Systemen

Die Integration verbindet Modellprüfung und Issue-Management zu einem reibungslosen, medienbruchfreien Workflow, der Teams Zeit spart und die Qualität der BIM-Koordination deutlich steigert.

ISO27001 Rezertifizierung für pave by pmg

ISO27001-Rezertifizierung

Eines der wichtigsten Highlights 2025 ist die erfolgreiche Rezertifizierung nach ISO/IEC 27001.

Warum das ein Highlight ist

  • Bestätigung, dass das Informationssicherheitsmanagement unseres Unternehmens internationalen Anforderungen entspricht
  • Ein starkes Signal an Auftraggeber, Partner und Auditoren
  • Hohe Standards für Datenschutz, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen
  • Regelmäßige Prüfungen und kontinuierliche Verbesserungsprozesse belegt
  • Ein zentraler Vertrauensfaktor für Projekte jeder Größe

Sie arbeiten in einem System, das Sicherheit nachweislich lebt — nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch.

ISO27001 Rezertifizierung für pave by pmg

PAVE KI Assistent

Der KI Assistent revolutioniert, wie Nutzer mit Dokumenten arbeiten.

Funktionen

  • Inhalte intelligent durchsuchen
  • Dokumente zusammenfassen
  • gezielte Fragen beantworten
  • zweisprachig (DE/EN)
  • vollständig kontextbezogen

Datenschutz und Datenverwendung

Der KI Assistent läuft auf europäischen Servern und erfüllt hohe Datenschutzstandards. Ihre Inhalte werden nicht für das Training von KI-Modellen verwendet und nicht weitergegeben – sensible Projektdaten bleiben vollständig geschützt.

Mit dieser Kombination aus intelligenter Assistenz und datenschutzkonformer Verarbeitung bringt der PAVE KI Assistent echte Mehrwerte in die tägliche Projektarbeit — ohne Kompromisse bei Sicherheit und Kontrolle.

PAVE AI Assistant
PAVE AI Assistant
PAVE-PDF-Viewer

Neuer PDF Viewer

Der neu entwickelte Viewer ist eines der beeindruckendsten Leistungsupdates des Jahres.

Vorteile

  • Massive Ladezeitverkürzungen
  • Stabilere Darstellung großer Dateien
  • Modernes UI mit klaren Interaktionen
  • Alle Werkzeuge weiterhin voll nutzbar

Neuer PDF Viewer

Der neu entwickelte Viewer ist eines der beeindruckendsten Leistungsupdates des Jahres.

Vorteile

  • Massive Ladezeitverkürzungen
  • Stabilere Darstellung großer Dateien
  • Modernes UI mit klaren Interaktionen
  • Alle Werkzeuge weiterhin voll nutzbar

Hinweis: Die neue Viewer-Version ist in allen neuen Projekten verfügbar. Bestehende Projekte können auf Wunsch umgestellt werden. Kontaktieren Sie hierzu unseren Support: support@pmgnet.de.

PAVE-PDF-Viewer

Modul-Updates & Funktionserweiterungen 2025

PAVE_Vergleichsfunktion

PAVE BASE – Dokumente & Pläne

  • Alphabetische Sortierung im Dateinamensassistent (DNA)
  • Vermeidung doppelter Dateien
  • Erweiterter Download-Assistent
  • Drag & Drop für Sammelordner
  • Klarere Bezeichnungen
  • PDF-Vergleich
PAVE_Vergleichsfunktion

Kommunikation & Workflows

  • E-Mail-Entwürfe speichern
  • Moderner Texteditor (Bilder & Signaturen)
  • Bessere Workflow-BIM-Verknüpfung
  • Gruppenempfänger-Infos per Mouseover
PAVE_FLEX_BCF_Server

BIM-Modul & Modellvisualisierung

  • openCDE-Unterstützung
  • Solibri-Schnittstelle
  • Revit-Plugin
  • Verbesserte Filter
  • Optimierter BCF-Import
  • Bessere IFC-Performance
PAVE_FLEX_BCF_Server

Komfort & Usability

Strukturen neu sortieren – so einfach wie es sein sollte
Dank Drag & Drop in der Sidebar können Verzeichnisse jetzt intuitiv neu angeordnet werden. So entsteht im Handumdrehen eine Projektstruktur, die sich genauso anfühlt, wie Ihr Team arbeitet.
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Klarheit in den Einstellungen
Überarbeitete und neutralere Formulierungen in den Sicherheitseinstellungen sorgen dafür, dass Auswahlfelder sofort verstanden werden. Das macht die Bedienung einfacher – besonders für neue Nutzerinnen und Nutzer.
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Tabellen, die sich an Sie erinnern
PAVE merkt sich jetzt automatisch die zuletzt verwendete Sortierung in Tabellenansichten. Sie öffnen eine Ansicht – und alles ist genauso sortiert, wie Sie zuletzt gearbeitet haben. Keine Klicks. Keine Einstellungen. Einfach weiterarbeiten.
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QR-Codes für den schnellen Weg zur Planinformation
Ein kurzes Scannen genügt – und schon stehen alle wichtigen Metainformationen eines Plans sofort zur Verfügung. Ideal für die Baustelle, Begehungen oder Besprechungen: Informationen dort abrufen, wo Sie sie brauchen.
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Vertreterfunktion – Projektarbeit ohne Unterbrechung
Projektbezogene Stellvertreter übernehmen automatisch die Eigentümerrolle und sorgen für einen nahtlosen Projektablauf bei Abwesenheiten.
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Ein durchgängig stimmiges Nutzererlebnis
Viele kleine Designanpassungen sorgen für eine konsistentere Darstellung in Filtern, Dialogen und Ansichtselementen. Das Ergebnis: eine Benutzeroberfläche, die ruhiger wirkt, logischer aufgebaut ist und die tägliche Arbeit angenehm unterstützt.
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Admin-Funktionen & Systemsteuerung

In der Systemsteuerung verwalten Administrator:innen Benutzerrechte, Verantwortlichkeiten und Zugriffe zentral. Die Rechtematrix zeigt gelöschte Benutzer klar an und bleibt auch in archivierten Projekten einsehbar. So sind Berechtigungen jederzeit transparent und nachvollziehbar – auch für Übergaben und Audits.

Für Änderungen an der Projektstruktur stehen erweiterte Admin-Funktionen zur Verfügung: Dateien und Ordner lassen sich neu zuweisen oder vollständig löschen, inklusive aller Unterordner und Verlinkungen. Eine verbesserte Abbruchfunktion sorgt zudem für mehr Sicherheit und Kontrolle bei umfangreichen Aktionen.

Sofort erkennen, was nicht mehr aktiv ist

Gelöschte Benutzer werden jetzt in der Rechtematrix deutlich hervorgehoben. Das macht die Rechteverwaltung schneller, sicherer und deutlich übersichtlicher – vor allem in großen Projekten mit vielen Beteiligten.

Verantwortlichkeiten flexibel neu vergeben

Mit der Funktion zum Eigentümerwechsel lassen sich Dateien und Ordner ganz einfach einer neuen verantwortlichen Person zuordnen. Ob Teamwechsel, Urlaubsvertretung oder Rollenveränderung – die Struktur bleibt sauber und die Verantwortlichkeiten bleiben klar.

PAVE-Eigentümerwechsel-für-Dateien
PAVE-Eigentümerwechsel-für-Dateien

Verantwortlichkeiten flexibel neu vergeben

Mit der Funktion zum Eigentümerwechsel lassen sich Dateien und Ordner ganz einfach einer neuen verantwortlichen Person zuordnen. Ob Teamwechsel, Urlaubsvertretung oder Rollenveränderung – die Struktur bleibt sauber und die Verantwortlichkeiten bleiben klar.

Transparenz auch nach Projektabschluss

Die Rechtematrix ist ab sofort auch in archivierten Projekten einsehbar. Das macht Berechtigungen jederzeit nachvollziehbar – ein Pluspunkt für Audits, Nachweise und langfristige Dokumentation.

Komplette Ordnerstrukturen mit einem Schritt aufräumen

Administratoren können nun ganze Verzeichnisse inklusive Unterordnern vollständig löschen. PAVE entfernt automatisch alle zugehörigen Verlinkungen – für ein sauberes, konsistentes System ohne manuelle Nacharbeit.

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Komplette Ordnerstrukturen mit einem Schritt aufräumen

Administratoren können nun ganze Verzeichnisse inklusive Unterordnern vollständig löschen. PAVE entfernt automatisch alle zugehörigen Verlinkungen – für ein sauberes, konsistentes System ohne manuelle Nacharbeit.

Mehr Sicherheit bei großen Aktionen

Eine optimierte Abbruchfunktion sorgt dafür, dass laufende Prozesse in der Verteilungsansicht zuverlässig gestoppt werden können. Das gibt Admins mehr Kontrolle – besonders bei umfangreichen Projekträumen und komplexen Dateioperationen.

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PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

Gemeinsam digital bauen – warum BIM und CDE die Zukunft der Infrastruktur sichern

12.12.2025 Lesedauer: 9 min

Wie lassen sich Milliardeninvestitionen in Straßen, Brücken und Bahnprojekte wirklich wirksam einsetzen? Nur wenn Planung und Ausführung digital zusammenspielen. In diesem Artikel erfahren Sie, warum BIM und eine gemeinsame Datenumgebung (CDE) der Schlüssel sind, damit Deutschlands Infrastrukturprojekte schneller, transparenter und effizienter Realität werden.

Milliarden für Beton – aber was ist mit den Daten?

Deutschland will modernisieren: Über 500 Milliarden Euro stehen bis 2035 bereit, um Straßen, Brücken und Bahntrassen zu erneuern. Doch damit diese Investitionen wirklich Wirkung zeigen, muss sich auch die Art des Bauens verändern. Denn nicht der Mangel an Geld, sondern der Mangel an Effizienz und Transparenz bremst viele Projekte aus. Die Lösung liegt nicht allein in neuen Bauverfahren, sondern in der Art, wie Informationen geteilt und gepflegt werden. Digitales Bauen mit BIM und einer zentralen Datenumgebung bringt Ordnung in den Informationsfluss – und macht Komplexität beherrschbar. Diese Entwicklung kommt nicht zufällig – sie ist Teil eines umfassenden Wandels, der gerade erst begonnen hat.

Warum jetzt gehandelt werden muss

Die Milliarden aus dem Sondervermögen schaffen nicht nur finanzielle Spielräume, sondern setzen auch einen klaren Impuls: Ohne digitale Methoden wird der Modernisierungsschub ins Leere laufen. Building Information Modeling – kurz BIM – steht dabei im Mittelpunkt. Seit 2021 ist die Methode bei Infrastrukturprojekten des Bundes vorgeschrieben, ab 2025 soll sie flächendeckend Standard in öffentlichen Bauvorhaben sein. Damit ist klar: Digitales Arbeiten ist keine Zukunftsvision mehr, sondern Voraussetzung, um Infrastrukturprojekte effizient umzusetzen. Doch was genau steckt hinter dieser Pflicht – und warum verändert sie die gesamte Branche?

Was die BIM-Pflicht wirklich bedeutet

BIM steht für eine neue Art zu bauen – digital, transparent und vernetzt. Statt unzählige Pläne, Tabellen und Versionen nebeneinander zu führen, entsteht ein gemeinsames digitales Modell, das den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks abbildet. Die Einführung der BIM-Pflicht ist deshalb mehr als nur ein Verwaltungsschritt: Sie markiert den Übergang zu einem Bauwesen, das auf Daten, Zusammenarbeit und vorausschauende Planung setzt. Zu lange waren Informationsverluste, Nachträge und Kostenexplosionen der Normalfall. Mit BIM soll genau das Vergangenheit sein. Wie Bundesverkehrsminister Volker Wissing betont:

„Dank BIM bauen wir effizienter, kostengünstiger und transparenter.“

Dieser Satz beschreibt nicht nur eine Methode, sondern einen Wandel im Denken und hin zu einem Bauwesen, das Verantwortung teilt und Wissen nutzt.
Damit dieser Wandel gelingt, braucht es jedoch mehr als ein digitales Modell. Es braucht einen Raum, in dem all diese Informationen zusammenfließen.

Das Herz der Zusammenarbeit: das Common Data Environment

Im Zentrum erfolgreicher Bauprojekte steht heute nicht mehr nur der Entwurf, sondern der Umgang mit Informationen. Ein Common Data Environment (CDE) bildet dafür den gemeinsamen digitalen Raum, in dem alles zusammenkommt – Modelle, Pläne, Entscheidungen, Kommunikation. Es ist der Ort, an dem Projekte verbunden bleiben, auch wenn hunderte Menschen an unterschiedlichen Stellen daran arbeiten. Damit wird aus Daten ein klarer Informationsfluss: nachvollziehbar, aktuell und für alle zugänglich. Ein modernes CDE wie PAVE zeigt, wie sich diese Idee in der Praxis umsetzen lässt – als zentraler Raum, der Planung, Abstimmung und Dokumentation intelligent miteinander verknüpft. So entsteht nicht einfach Ordnung in Dateien, sondern Transparenz in Prozessen.

Wer heute Infrastruktur plant, braucht genau das: eine gemeinsame digitale Umgebung, die Zusammenarbeit vereinfacht und Verantwortung sichtbar macht – die Voraussetzung für verlässliches, zukunftsfähiges Bauen. Und genau hier schließt sich der Kreis: Erst das Zusammenspiel aus BIM und CDE macht möglich, was moderne Infrastrukturprojekte heute verlangen – Koordination, Nachvollziehbarkeit und Vertrauen.

Fazit: Infrastruktur entsteht heute auch digital

Deutschlands Bauprojekte stehen an einem Wendepunkt. Das Sondervermögen liefert die Mittel, doch erst digitale Methoden wie BIM und eine verlässliche gemeinsame Datenumgebung geben ihnen Richtung und Struktur. Wenn Informationen frei fließen, Verantwortung geteilt und Entscheidungen nachvollziehbar werden, entsteht aus Komplexität Klarheit – und aus Bauvorhaben Fortschritt. Ein System wie PAVE zeigt, wie diese neue Art der Zusammenarbeit aussehen kann: offen, integriert und auf Zukunft gebaut. Denn die Infrastruktur von morgen entsteht nicht mehr nur aus Beton und Stahl, sondern auch aus Daten, Kommunikation und Vertrauen.

PAVE – das CDE, das Sie brauchen

CDE PAVE Modul Projektsteuerung Screenshot

Sind sie gerade am Suchen einer passender CDE Plattform für Ihr Bauprojekt? Werfen Sie einen Blick auf PAVE von PMG. PAVE ist ein BIM Level 2 konformes CDE nach ISO EN DIN 19650 und erfüllt alle notwendigen Anforderungen nach DIN SPEC 91391. Ebenso unterstützt PAVE openBIM und steht für einen modernen Ansatz der interdisziplinären Zusammenarbeit. Die im PAVE BIM-Modul integrierten BIM Viewer, BCF Server, BCF Viewer, automatische regelbasierte Modellprüfung sowie das Issue Management (inklusive Anbindung an BIMcollab) garantieren ein reibungsloses Projektmanagement. 

Dank modularem Aufbau haben Sie jederzeit die Möglichkeit, je nach Bedarf passende Module zu aktivieren. PAVE ist beliebig skalierbar und an Ihr Projekt anpassbar, unabhängig von Nutzerzahl oder Speicherbedarf. Ebenso lassen sich Ihre individuellen Workflows und Arbeitsabläufe abbilden und automatisieren, z.B. für das Änderungsmanagement, Nachträge oder Plan- und Rechnungsprüfläufe. Schauen Sie sich unsere Kundenberichte an und überzeugen Sie sich selbst!

Ihre Checkliste erfüllt?

PAVE funktioniert ohne Installation, ist intuitiv zu bedienen und garantiert Ihren Daten höchste Sicherheit. Wir halten es für alle Projektbeteiligten einfach und verständlich – sowohl für Profiadmins als auch für normale User. Jeder findet sich zurecht, egal welche Rolle er hat.

  • Zentrale, revisionssichere Datenquelle (Single Source of Truth) auf höchstem Sicherheitsniveau (u.a. deutsche Rechenzentren, ISO27001 Zertifizierung, BSI C5 Konformität, Verschlüsselung nach AES-256).
  • Effizientes Daten- und Informationsmanagement mit unterschiedlichen Plan- und Dokumentenschlüsseln möglich, automatischer Dateiablage, Suche auf Inhaltsebene dank OCR, metadatenbasierte Dokumentenansicht u. v. m.
  • Integration und Interoperabilität: PAVE bietet eine flexible REST API für die Anbindung von z.B. ERP-Systemen.
  • Effiziente BIM Kollaboration durch integrierten BIM Viewer, BCF Server, regelbasierte Modellprüfung sowie openBIM Schnittstellen: Revit Plugin, Solibri und BIMcollab Anbindungen.
  • PAVE ist selbstadministrierbar (z.B. Nutzer- und Rechteverwaltung auf Benutzer- und Gruppenebene) – ansonsten unterstützt Sie unser mehrsprachiger Inhouse Support bei allen Problemen.
  • Neben State-of-the-Art Baumanagement Tools unterstützen wir unsere Kunden mit Services wie z. B. Schulungen (Administratoren- und Anwenderschulungen) und Administration durch das PAVE-Team. Auch eine umfassende Baumanagement Beratung, über die Kickoff- und Einrichtungsgespräche hinaus, bieten wir Ihnen während allen Phasen der Projektabwicklung.

Auszug zufriedener PAVE Kunden

Zufriedene Kunden - CDE PAVE für effizientes Projektmanagement

PAVE Updates – Q3 2025

13.10.2025 Lesedauer: 8 min

Im Q3 haben wir unseren Weg fortgesetzt, PAVE noch leistungsfähiger, transparenter und anwenderfreundlicher zu gestalten. Zahlreiche neue Funktionen und Verbesserungen unterstützen Sie dabei, Projekte noch effizienter zu steuern, Zuständigkeiten flexibler zu gestalten und jederzeit den vollen Überblick zu behalten. Von smarteren Workflows über mehr Kontrolle bei Dateiaktionen bis hin zu optimierten Prozessen im BIM-Modul – mit den neuen Features lassen sich Projekte reibungsloser umsetzen und die Zusammenarbeit im Team noch nahtloser gestalten.

Mehr Flexibilität und Klarheit für Ihr Projektmanagement

Mit den aktuellen Neuerungen macht PAVE eure Projektarbeit noch smarter und anpassungsfähiger. Die neue Vertreterfunktion stellt sicher, dass Aufgaben auch bei Abwesenheiten zuverlässig weiterlaufen – Verantwortlichkeiten können ganz einfach auf Stellvertreter übertragen werden. Dank des Eigentümerwechsels für Dateien bleiben Zuständigkeiten jederzeit aktuell und lassen sich bei Teamwechseln oder neuen Rollen schnell anpassen. Und mit der Rechtematrix für archivierte Projekte behaltet ihr auch nach Abschluss eines Projekts den vollen Überblick über alle Berechtigungen. So bleibt eure Projektorganisation transparent, flexibel und zukunftssicher.

PAVE_Vertreter

Vertreterfunktion

ANWENDERVERWALTUNG

Im Modul Gruppen können Anwender*innen nun Stellvertreter festlegen – entweder einzelne Benutzer oder ganze Gruppen. Die Vertretung wird projektbezogen eingerichtet und ermöglicht es, dass Vertreter automatisch die Rolle des Eigentümers übernehmen. Sie erhalten Zugriff auf zugewiesene Dateien und Workflow-Schritte, können diese einsehen und bearbeiten. So bleibt die Projektarbeit auch bei Abwesenheiten nahtlos gesichert.

PAVE_Vertreter

Eigentümerwechsel für Dateien

DOKUMENTE & PLÄNE

Projekt-Administratoren können nun den Eigentümer von Dateien ändern und die Rechte damit gezielt an andere Anwender übertragen. So lassen sich Zuständigkeiten flexibel anpassen – etwa bei Teamwechseln oder neuen Verantwortlichkeiten – und die Projektstruktur bleibt jederzeit aktuell und übersichtlich.

Rechtematrix auch in archivierten Projekten verfügbar

DOKUMENTE & PLÄNE

Administratoren können nun die Rechtematrix auch in archivierten Projekten einsehen. Damit bleiben sämtliche Berechtigungen transparent und nachvollziehbar – selbst nach Abschluss eines Projekts. So lassen sich Zuständigkeiten und Zugriffsrechte jederzeit prüfen und dokumentieren. 

Neu im BIM Modul

Optimierter Import von BCF-Issues

Im BIM-Modul wurde der Import von BCF-Issues umfassend verbessert. Potenzielle Komplikationen – etwa bei der Zuordnung von Modellen oder anderen Daten – werden nun klar beschrieben und zusätzlich farblich hervorgehoben. So lassen sich Probleme direkt beim Import erkennen und gezielt korrigieren, was den Prozess deutlich transparenter und effizienter macht. 

Funktionen für optimiertes Datenmanagement

Verbesserter BCF-Import
Der Import von BCF-Issues wurde deutlich verbessert: Potenzielle Fehler bei der Zuordnung von Modellen werden nun klar beschrieben und können direkt während des Imports einfach korrigiert werden.
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Neuer Button in der Dateiverteilungsmatrix
In der Dateiverteilungsmatrix können Vorgänge nun direkt abgebrochen werden. Ein neuer „Abbrechen“-Button sorgt für mehr Kontrolle und Flexibilität bei Verzeichnisaktionen.
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pave-help-center

PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

PAVE Help Center

Das PAVE Help Center ist Ihre zentrale Anlaufstelle für Support und Informationen über unsere Produkt und Services. Hier finden Sie schnell und unkompliziert Hilfe, sei es durch direkte Anfragen an den Support oder durch die Nutzung der Wissensdatenbank.

Im Help Center können Sie Support-Tickets erstellen und verwalten. Hier finden Sie auch alle Handbücher sowie Videos zu einzelnen Funktionen. Dank Volltextsuche können Sie unsere Wissensdatenbank durchsuchen, um schnell genau die Information zu finden, die Sie brauchen.

Wir feiern die Version V.5.100!

28.07.2025 Lesedauer: 2 min

Mit unserem Release in KW 31 erreichen wir einen symbolischen Meilenstein, an dem wir kurz gemeinsam auf die letzten acht Jahre zurückblicken und uns bei unseren Kunden, Anwendern und Partnern bedanken wollen. Einhundert Iterationen unserer „Modern GUI“! 

Unser Produkt hat über die Jahre hinweg einige große und unzählige kleine Änderungen durchlaufen, technisch wie fachlich. Angefangen hat es mit unserer Hauptversion 1.0 als reine Online-Dateiablage für digitalisierte Unterlagen. Die Reise führte vor ca. acht Jahren über die Version 3.0, dem Startschuss für unsere „Modern“ Oberfläche, die auch technologisch auf ein neues Fundament gestellt wurde. Sie war bereits ein umfänglicher Projektraum mit vielen Kollaborations- und Kommunikationsmöglichkeiten und löste die in die Jahre gekommene „Classic“ Oberfläche ab. 

In den letzten einhundert Update-Zyklen wandelte sich das Produkt über zwei Hauptversionen hinweg von pink zu PAVE, eines State-of-the-Art CDE im Zentrum der Anwendungslandschaft eines Bauprojekts. Zusätzlich zu den eigenen Funktionalitäten wurde auch immer wichtiger, anderen Fachanwendungen einfache und standardisierte Anknüpfungsmöglichkeiten über offene Schnittstellen zu bieten. 

Wir können nicht genug betonen, dass wir dies nur mit Ihrer Hilfe geschafft haben. Durch Ihr Anwender-Feedback, den vielen Feature-Requests und Fehlermeldungen konnten wir Update für Update PAVE weiter verbessern, erweitern und in die richtige Richtung entwickeln. Dafür wollen wir uns herzlich bedanken und hoffen, dass Sie uns auch in den nächsten einhundert Releases unterstützen! 

Die wichtigsten Entwicklungen von V.5.0 bis V.5.100

Zu den Highlights aus hundert Releases gehören u.a.

  • die flexiblen Workflows zum Abbilden zahlreicher Prozesse wie Plan- und Rechnungsprüfung 
  • das BIM Modul mit BIM Viewer, BCF Server, Issue Management und Anbindung an BIM Collab 
  • offene API zur Anbindung von außen 
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PAVE Help Center

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PAVE Updates – Q2 2025

01.07.2025 Lesedauer: 8 min

Mit den Updates im zweiten Quartal 2025 bringt PAVE zahlreiche Verbesserungen in den Bereichen Dokumentenmanagement, Kommunikation und BIM-Integration. Es erwarten Sie neue Funktionen, die den Arbeitsalltag spürbar erleichtern. Auch die Benutzerführung wurde weiter optimiert: Verzeichnisse lassen sich nun per Drag-and-Drop verschieben, Spaltenüberschriften wurden präzisiert, und ein erweiterter Download-Assistent steht zur Verfügung.

In Bereichen PAVE BIM und Workflows gibt es auch bedeutende Neuerungen: Die vollständig implementierte openCDE-Anbindung ermöglicht einen standardisierten, systemübergreifenden Datenaustausch ohne individuelle Schnittstellenlösungen. Ergänzt wird dies durch ein neues Revit Plugin, das Modell-Uploads und Issue-Management direkt aus Revit erlaubt. Zusätzlich lassen sich BIM-Modelle nun direkt in Workflows einbinden – inklusive Filtermöglichkeiten nach Label und Projektphase. Diese Funktionen stärken die Integration von BIM-Prozessen und sorgen für mehr Struktur und Effizienz in Planung und Zusammenarbeit.

Der Bereich Support & Hilfe wurde ebenfalls überarbeitet: Ein neuer Button führt zur Hilfeseite in PAVE, über die Sie Zugang zum Help Center erhalten. Dort stehen Ihnen Handbücher, Release Notes und Videos zentral zur Verfügung.

Support & Hilfe: Überarbeiteter Hilfe-Bereich

Der Hilfebereich wurde optisch und funktional modernisiert. Ein neuer Button führt direkt auf die Hilfeseite in PAVE, über die Sie das Help Center erreichen, in dem Handbücher, Release Notes und Videos zentral zugänglich sind. Außerdem wurde im Benutzerprofil der Menüpunkt „Support“ in „Hilfe“ umbenannt – für mehr Klarheit.

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Neu in PAVE BASE: Dokumente, Pläne & Kommunikation

Die neuesten Updates in PAVE BASE bringen noch mehr Komfort, Übersicht und Kontrolle in Ihren Arbeitsalltag. Ob bei der Verwaltung von Dokumenten, der Organisation von Plänen oder der Kommunikation per E-Mail – diese neuen Funktionen machen die Nutzung noch intuitiver und effizienter. Zu den Highlights gehören das Speichern von E-Mails als Entwürfe, ein Text-Editor für ansprechendere Nachrichten, eine verbesserte Gruppenansicht bei E-Mail-Empfängern sowie die lang erwartete Vergleichsfunktion für PDF-Dateien. Zudem lassen sich Ordner jetzt ganz einfach per Drag-and-Drop in der Sidebar verschieben, was Ihnen maximale Flexibilität bei der Projektstrukturierung ermöglicht.

Email als Entwurf speichern

KOMMUNIKATION

E-Mails lassen sich jetzt als Entwurf sichern und zu einem späteren Zeitpunkt bearbeiten oder versenden. Entwürfe erscheinen im Kommunikationsmodul unter dem neuen Tab „Entwürfe“.

PAVE_Email-als-Entwurf-speichern
PAVE_Verzeichnisse-in-Sidebar-verschieben

Verzeichnisse in Sidebar verschieben

SMARTES DOKUMENTENMANAGEMENT

Verzeichnisse lassen sich nun bequem per Drag-and-Drop innerhalb der Struktur-Sidebar verschieben, was die Organisation und Umstrukturierung von Inhalten deutlich intuitiver und effizienter macht.

Verzeichnisse in Sidebar verschieben

SMARTES DOKUMENTENMANAGEMENT

Verzeichnisse lassen sich nun bequem per Drag-and-Drop innerhalb der Struktur-Sidebar verschieben, was die Organisation und Umstrukturierung von Inhalten deutlich intuitiver und effizienter macht.

PAVE_Verzeichnisse-in-Sidebar-verschieben

Gruppenempfänger im Überblick

KOMMUNIKATION

Wird eine E-Mail an eine Gruppe versendet, zeigt PAVE nun an, welche Gruppen adressiert wurden. Per Mouseover lassen sich die Gruppenmitglieder einsehen – inklusive des Standes zum Versandzeitpunkt. Auch bei „Antwort an alle“ werden Gruppen korrekt berücksichtigt.

PAVE_WYSIWYG-Editor-für-Emails

Verbesserter Editor für Emails

KOMMUNIKATION

Der überarbeitete Editor im Kommunikationsmodul bietet mehr Komfort und Möglichkeiten. Bilder können direkt in den E-Mail-Text sowie in die Signatur eingefügt werden – für eine professionellere Gestaltung.

Verbesserter Editor für Emails

KOMMUNIKATION

Der überarbeitete Editor im Kommunikationsmodul bietet mehr Komfort und Möglichkeiten. Bilder können direkt in den E-Mail-Text sowie in die Signatur eingefügt werden – für eine professionellere Gestaltung.

PAVE_WYSIWYG-Editor-für-Emails

Vergleichsfunktion für PDFs

SMARTES DOKUMENTENMANAGEMENT

Benutzer mit Zugriff auf frühere Versionen einer Datei können jetzt PDF-Versionen miteinander vergleichen. Änderungen, Ergänzungen oder Löschungen sind schnell und übersichtlich nachvollziehbar.

PAVE BIM & Workflows: Fortschritt durch Integration und Struktur

Mit der nun vollständig implementierten openCDE-Anbindung erreicht PAVE einen wichtigen Meilenstein in der standardisierten und systemübergreifenden Zusammenarbeit. Dank der von buildingSMART entwickelten Schnittstelle können Informationen künftig reibungslos zwischen verschiedenen CDE-Systemen und BIM-Tools ausgetauscht werden – ganz ohne individuelle Sonderlösungen.

Neue Funktionen wie das Revit Plugin, der BIM-Viewer in Workflows und erweiterte Filtermöglichkeiten im Viewer ermöglichen eine noch nahtlosere Einbindung von Modellen und Issues – zentral, übersichtlich und effizient.

Revit Plugin

PAVE BIM

Ein Plugin für Revit steht nun zur Verfügung, das die Verwaltung von BCF-Issues sowie den Upload von Modellen (IFC und RVT) und Plänen (PDF und DWG) direkt aus Revit heraus ermöglicht. Dies erleichtert den BIM-Prozess erheblich und fördert eine nahtlose Integration mit der Plattform.

PAVE_Revit-Plugin
PAVE_Revit-Plugin

Revit Plugin

PAVE BIM

Ein Plugin für Revit steht nun zur Verfügung, das die Verwaltung von BCF-Issues sowie den Upload von Modellen (IFC und RVT) und Plänen (PDF und DWG) direkt aus Revit heraus ermöglicht. Dies erleichtert den BIM-Prozess erheblich und fördert eine nahtlose Integration mit der Plattform.

BIM Viewer in Workflows

WORKFLOWS

Der BIM Viewer kann nun auch in Workflows verwendet werden. In der Maske eines Workflow-Schrittes können IFC-Modelle geöffnet und alle damit veknüpften Informationen betrachtet werden. Auch Issues (BCFs) können erstellt, geöffnet und bearbeitet werden. Workflows unterstützen und ergänzen damit das BIM-Modul und erlauben eine Kombination von „klassischen“ Workflow-Funktionen mit BIM-Prozessen.

PAVE_BIM-Viewer-in-Workflows

Hinzufügung von Label und Stage Filter im BIM Viewer

PAVE BIM

Im BIM Viewer stehen nun zusätzliche Filteroptionen zur Verfügung: Benutzer können gezielt nach Labels und Stages filtern. Dies erleichtert die Navigation durch komplexe Modelle und unterstützt eine strukturierte Analyse je nach Planungs- oder Ausführungsstand.

PAVE_Hinzufügung-von-Label-und-Stage-Filter-im-BIM-Viewer
PAVE_Hinzufügung-von-Label-und-Stage-Filter-im-BIM-Viewer

Hinzufügung von Label und Stage Filter im BIM Viewer

PAVE BIM

Im BIM Viewer stehen nun zusätzliche Filteroptionen zur Verfügung: Benutzer können gezielt nach Labels und Stages filtern. Dies erleichtert die Navigation durch komplexe Modelle und unterstützt eine strukturierte Analyse je nach Planungs- oder Ausführungsstand.

Benutzerführung & Usability

Verzeichnisse per Drag-and-Drop verschieben
Struktur-Ordner können jetzt direkt in der Sidebar per Drag-and-Drop verschoben werden – für eine einfachere und flexiblere Organisation.
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Spaltenüberschrift präzisiert
In Tabellenansichten wurde die Spaltenüberschrift „Status“ zur besseren Verständlichkeit in „Dateistatus“ geändert.
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Metadaten mit QR-Code anzeigen
Beim Scannen eines QR-Codes kann jetzt ein Metadatum wie z. B. der Freigabestatus angezeigt werden. Das erleichtert die Informationsprüfung direkt vor Ort.
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Neutralere Bezeichnung für 2FA-Apps
Die frühere Bezeichnung „Google Authenticator“ wurde in den Einstellungen durch eine generische Formulierung ersetzt, da mehrere Authenticator-Apps unterstützt werden.
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Download-Assistent erweitert
Beim Herunterladen über „Views“ steht nun ein erweiterter Download-Assistent mit zusätzlichen Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.
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PAVE Help Center

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OpenBIM: Formate, Prozesse & Tools

07.05.2025 Lesedauer: 9 min

In diesem Blogbeitrag tauchen wir tief in die Welt von openBIM ein und beleuchten, warum offene Standards für eine effiziente Zusammenarbeit im Bauwesen unerlässlich sind. Wir erklären, was openBIM ist, wer die Standards definiert und welche Rollen IDS, IFC und BCF im BIM-Prozess spielen. Zudem zeigen wir, warum eine CDE-Plattform der zentrale Dreh- und Angelpunkt für eine nahtlose BIM-Kollaboration ist und wie sie den Austausch von Daten und Informationen optimiert.

Was ist openBIM?

OpenBIM ist ein ein weiterführendes BIM-Konzept, das darauf abzielt, die Zusammenarbeit und den Datenaustausch in der Bau- und Immobilienbranche zu standardisieren und zu verbessern. Es basiert auf der Nutzung offener Standards, die es ermöglichen, digitale Gebäudemodelle und Informationen über verschiedene Softwarelösungen hinweg zu teilen und zu nutzen. OpenBIM fördert die Interoperabilität, indem es sicherstellt, dass die Daten unabhängig von der verwendeten Software frei ausgetauscht und genutzt werden können. Dies ist besonders wichtig, da es in der Bauwirtschaft eine Vielzahl von Softwarelösungen gibt, die oft nicht miteinander kompatibel sind. OpenBIM erleichtert es daher, dass Planer, Bauunternehmen und Facility-Manager effizient zusammenarbeiten können, ohne durch proprietäre Softwarelösungen eingeschränkt zu sein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt von openBIM ist die Transparenz und Nachhaltigkeit, die es in Bauprojekten fördert. Da alle Projektbeteiligten auf die gleichen, standardisierten Daten zugreifen, werden Missverständnisse und Fehler minimiert, was zu einem effizienteren und kostengünstigeren Bauprozess führt. Außerdem ermöglicht openBIM eine längere Nutzbarkeit der Projektdaten, da sie nicht an bestimmte Softwareversionen oder -anbieter gebunden sind. Dies ist besonders relevant für die langfristige Verwaltung und Wartung von Gebäuden. OpenBIM trägt somit dazu bei, den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks effizienter und nachhaltiger zu gestalten.

Hauptmerkmale von openBIM:

Interoperabilität zwischen verschiedenen Softwarelösungen

Nutzung offener Standards (z.B. IFC-Format)

Effiziente Zusammenarbeit zwischen Architekten, Ingenieuren, und Bauunternehmen

Unabhängigkeit von proprietären Softwarelösungen

Transparenz und Minimierung von Fehlern im Bauprozess

Nachhaltigkeit und langfristige Nutzbarkeit von Projektdaten

Effiziente Verwaltung des gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks

Wer legt die openBIM-Standards fest?

Die openBIM-Standards werden hauptsächlich von buildingSMART International festgelegt. buildingSMART ist eine globale Organisation, die offene Standards und Lösungen für den Austausch von Bauwerksdaten entwickelt und fördert. Ihr Ziel ist es, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Softwarelösungen im Bauwesen zu gewährleisten, indem sie offene und herstellerunabhängige Standards wie das IFC-Format (Industry Foundation Classes), das BIM Collaboration Format (BCF) und das Information Delivery Specification Format (IDS) bereitstellt. Diese Standards ermöglichen es verschiedenen Akteuren in einem Bauprojekt, effizient und nahtlos zusammenzuarbeiten, unabhängig von den verwendeten Softwaretools. 

Was ist IDS?

IDS (Information Delivery Specification) ist ein Standard von buildingSMART International zur Definition von computerinterpretierbaren Modellaustauschanforderungen. Er ergänzt die Model View Definition (MVD), indem er den alphanumerischen Informationsgehalt von BIM-Modellen spezifiziert. IDS definiert, welche Informationen Objekte enthalten müssen, und ist daher ein wichtiges Werkzeug zur Bereitstellung und Überprüfung von Informationsanforderungen, die in den Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) festgelegt sind. IDS integriert diese Anforderungen in den automatisierten openBIM-Prozess und kann in zwei Hauptprozessen angewendet werden: 

 

  • Informationen definieren: Als Konfigurationsdatei für BIM-Autorensoftware zur automatisierten Bereitstellung der geforderten Informationsstruktur. 
  • Informationen prüfen: Als Konfigurationsdatei für BIM-Prüfsoftware zur automatisierten Prüfung des Aufbaus und Inhalts der Informationsstruktur. 

IDS-Workflow im BIM-Prozess

Der IDS-Workflow startet beim Auftraggeber (BIM-Management), der die gewünschten BIM-Anwendungsfälle und die erforderlichen Informationen definiert. Mithilfe eines Datenstrukturwerkzeugs und unter Berücksichtigung von Daten aus dem buildingSMART Data Dictionary (bSDD) und dem Use Case Management (UCM) werden die Informationsanforderungen im IDS-Format exportiert und der BIM-Koordination bzw. -Erstellung des Auftragnehmers bereitgestellt. Diese nutzen IDS als Konfigurationsdatei für die BIM-Autorensoftware und -Prüfsoftware, um die geforderten Merkmale automatisch objektspezifisch anzulegen und Prüfregeln auszuwählen. Die geprüfte IFC-Datei wird schließlich dem BIM-Management übermittelt, das ebenfalls die IDS-Datei zur Konfiguration ihrer Prüfsoftware verwendet. IDS koppelt somit die Informationsanforderungen des Auftraggebers mit dem BIM-Modell und ermöglicht eine automatisierte Prüfung der definierten Informationen

Was ist IFC?

IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offenes Datenformat für Bauwerksinformationen. Seit 1995 entwickelt buildingSMART International IFC als Teil des openBIM-Standards. Mit der Veröffentlichung von IFC4 im Jahr 2013 ist IFC ein offizieller ISO-Standard (ISO 16739) und wird regelmäßig aktualisiert. IFC ermöglicht die herstellerneutrale Übertragung von Bauwerksinformationen und wird in allen bekannten nationalen BIM-Standards referenziert. Die aktuelle Version IFC4 deckt alle wesentlichen Gewerke des Hochbaus ab, während die kommende Version IFC5 die Integration von Infrastruktur-Bereichen wie Straße, Schiene, Brücke und Tunnel vorsieht. 

Beziehung IDS zu IFC

IDS kann für verschiedene Daten in der Bauindustrie genutzt werden, funktioniert aber am besten mit Daten, die nach dem IFC-Standard strukturiert sind. Die IDS-Spezifikation hat zwei Hauptaufgaben: Sie sammelt Vereinbarungen und überprüft, ob diese eingehalten werden. IDS kann verwendet werden, um die Qualität bereits vorhandener IFC-Daten zu prüfen. Es ist jedoch besser, IDS schon vor der Datenerstellung einzusetzen. Auf diese Weise hat man klare Richtlinien für die Datenerstellung und vermeidet Fehler. 

Beziehung IFC zu BCF

BCF steht als Abkürzung für BIM Collaboration Format und ist ein offenes Datenformat für die modellbasierte Kommunikation und wurde von buildingSMART International als Teil des openBIM-Standards aufgenommen. BCF dient dem vereinfachten Austausch von Informationen während des Arbeitsprozesses zwischen verschiedenen Softwareprodukten (basierend auf dem IFC-Austauschformat) und somit der nachvollziehbaren Kommunikation von Issues bzw. Änderungen.  

 

Die aktuelle Version BCF 2.1 ermöglicht die Übertragung 

  • modellbezogener Anmerkungen (sog. Issues), 
  • der betroffenen Elemente im Modell (über die Objekt-GUIDs) sowie 
  • reproduzierbarer Bildschirmausschnitte 

zwischen verschiedenen BIM-Applikationen.  

 

Diese modellbasierte Kommunikation verbessert die Koordination. Somit können Informationen über Probleme im Modell (Problembericht und Status), Änderungen usw. im IFC-Modell zielgerichtet ausgetauscht werden. Dabei werden nur markierte Informationen und nicht das gesamte Modell übertragen. 

openBIM-Zusammenarbeit

Die Vorteile der BIM-Methode sollten sowohl technisch als auch strukturell voll ausgeschöpft werden, weshalb der Einsatz der openBIM-Methode in allen Projekten empfehlenswert ist. Aus der openBIM-Kollaboration ergeben sich folgende Vorteile: 

 

  • Software-Unabhängigkeit und Wahlfreiheit bei der Applikation aller Projektbeteiligter 
  • langfristige Verwendbarkeit der Modelldaten (Lesbarkeit, Nachhaltigkeit durch ISO-Zertifizierung von IFC und IDM) sowie 
  • Autarkie von software-spezifischen Modellinformationen (Transparenz). 

 

Modellbasierte Zusammenarbeit betrifft nicht nur das Qualitätsmanagement im Gesamtmodell, sondern zuerst auch die Zusammenarbeit auf Modellebene. Gemäß openBIM erstellt jeder Fachplaner, der Modelldaten liefert, diese in der eigenen Applikation (Autorensoftware) als Fachmodell. Dieses kann nativ (in der gleichen Applikation) aufgrund der Datengröße aus Teilmodellen bestehen. Der Austausch von Fachmodellen erfolgt über die IFC-/BCF-Schnittstelle. Alle Fachmodelle fließen dann im Gesamtmodell zusammen. 

 Das Qualitätsmanagement und die Koordination von Fachmodellen im Gesamtmodell sollte immer in einer separaten Applikation (Prüfsoftware) stattfinden. Diese prüft und bewertet die Modelldaten unabhängig. Die Kommunikation findet digital statt. Problempunkte werden immer in Berichtsform übermittelt. Zum einen erfolgt dies in PDF zu Dokumentationszwecken und zum anderen im BCF-Format, um den Fachplanern direkt in ihrer Applikation die Problemstellung zu zeigen. Die Kommunikation von Modelldaten und Berichten (PDF und BCF) findet über die dafür vorgesehene CDE statt, genauso wie die gesamte Projektkommunikation. 

ebook how to bim pave software

CDE – Kollaborationsplattform für den BIM-Prozess

Kollaborationsplattformen sind webbasierte Dienste zur Zusammenarbeit in Projekten. Über sie wird die projektbezogene Kommunikation und der Datenaustausch zentral abgewickelt. Sie bieten eine gemeinsame Datenumgebung, also ein Common Data Environment (CDE). Ihr großer Vorteil liegt in einer einheitlichen Strukturierung der Projektabwicklung (bedarfsweise auch projektübergreifend). 

 

CDEs werden in erster Linie für das Informationsmanagement von Projekten und Gebäuden verwendet. Als zentrale Projekträume für die Speicherung und den Austausch aller Projektinformationen mit allen Projektbeteiligten ist das gesamte Projektwissen in ihnen kompakt zusammengeführt und steht jederzeit zur Verfügung. Sie bieten einen kontrollierten Zugang (personenabhängig, rollenspezifisch) zu Projektinformationen, klar definierte Austauschprozesse und einen eindeutig definierten Dokumenten- und Modellstatus. Durch die Protokollierung von Änderungen und Revisionen sorgen sie für eine rechtssichere und transparente Kommunikation und verbessern den Informationsaustausch. Innerhalb der CDE finden alle für die Erstellung des PIM (Project Information Model) und AIM (Asset Information Model) erforderlichen kollaborativen Tätigkeiten statt. 

Auswahl der richtigen CDE-Plattform für Ihr Projekt

Um die richtige CDE-Plattform für Ihr Projekt auszuwählen, ist es wichtig, zunächst die spezifischen Anforderungen und Ziele Ihres Projekts zu identifizieren. Anschließend sollten verschiedene CDE-Plattformen miteinander verglichen werden – insbesondere im Hinblick auf ihre Funktionalitäten, mögliche Integrationen, Sicherheitsmaßnahmen sowie die Benutzerfreundlichkeit. Nur durch eine sorgfältige Abwägung dieser Aspekte lässt sich die Plattform finden, die optimal zu den individuellen Projektbedürfnissen passt.

 

Die wichtigsten Vergleichskriterien: 

  • Benutzerfreundlichkeit: Stellen Sie sicher, dass die Plattform eine intuitive Benutzeroberfläche hat, die von allen Projektbeteiligten leicht zu bedienen ist. 
  • Integrationen: Prüfen Sie, ob die CDE mit anderen Softwareanwendungen, wie BIM-Tools, Projektmanagement-Software oder Planungssoftware, kompatibel ist und nahtlose Integrationen ermöglicht. 
  • Sicherheit: Achten Sie darauf, dass die Plattform strenge Sicherheitsmaßnahmen implementiert hat, um die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit Ihrer Daten zu gewährleisten. 
  • Skalierbarkeit: Überlegen Sie, ob die CDE skalierbar ist und mit dem Wachstum Ihres Projekts und der Anzahl der Benutzer mithalten kann. 
  • Kosten: Vergleichen Sie die Kostenstrukturen verschiedener CDE-Plattformen und stellen Sie sicher, dass sie in Ihr Budget passen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. 

PAVE – das CDE, das Sie brauchen

CDE PAVE Modul Projektsteuerung Screenshot

Sie sie gerade am Suchen einer passender CDE Plattform für Ihr Bauprojekt? Werfen Sie einen Blick auf PAVE von PMG. PAVE ist ein BIM Level 2 konformes CDE nach ISO EN DIN 19650 und erfüllt alle notwendigen Anforderungen nach DIN SPEC 91391. Ebenso unterstützt PAVE openBIM und steht für einen modernen Ansatz der interdisziplinären Zusammenarbeit. Die im PAVE BIM-Modul integrierten BIM Viewer, BCF Server, BCF Viewer, automatische regelbasierte Modellprüfung sowie das Issue Management (inklusive Anbindung an BIMcollab) garantieren ein reibungsloses Projektmanagement. 

Dank modularem Aufbau haben Sie jederzeit die Möglichkeit, je nach Bedarf passende Module zu aktivieren. PAVE ist beliebig skalierbar und an Ihr Projekt anpassbar, unabhängig von Nutzerzahl oder Speicherbedarf. Ebenso lassen sich Ihre individuellen Workflows und Arbeitsabläufe abbilden und automatisieren, z.B. für das Änderungsmanagement, Nachträge oder Plan- und Rechnungsprüfläufe. Schauen Sie sich unsere Kundenberichte an und überzeugen Sie sich selbst!

Ihre Checkliste erfüllt?

PAVE funktioniert ohne Installation, ist intuitiv zu bedienen und garantiert Ihren Daten höchste Sicherheit. Wir halten es für alle Projektbeteiligten einfach und verständlich – sowohl für Profiadmins als auch für normale User. Jeder findet sich zurecht, egal welche Rolle er hat.

  • Zentrale, revisionssichere Datenquelle (Single Source of Truth) auf höchstem Sicherheitsniveau (u.a. deutsche Rechenzentren, ISO27001 Zertifizierung, BSI C5 Konformität, Verschlüsselung nach AES-256).
  • Effizientes Daten- und Informationsmanagement mit unterschiedlichen Plan- und Dokumentenschlüsseln möglich, automatischer Dateiablage, Suche auf Inhaltsebene dank OCR, metadatenbasierte Dokumentenansicht u. v. m.
  • Integration und Interoperabilität: PAVE bietet eine flexible REST API für die Anbindung von z.B. ERP-Systemen.
  • Effiziente BIM Kollaboration durch integrierten BIM Viewer, BCF Server für das Issue Management, regelbasierte Modellprüfung und BCF Viewer. Ebenso existiert eine Schnittstelle zu BIMcollab.
  • PAVE ist selbstadministrierbar (z.B. Nutzer- und Rechteverwaltung auf Benutzer- und Gruppenebene) – ansonsten unterstützt Sie unser mehrsprachiger Inhouse Support bei allen Problemen.
  • Neben State-of-the-Art Baumanagement Tools unterstützen wir unsere Kunden mit Services wie z. B. Schulungen (Administratoren- und Anwenderschulungen) und Administration durch das PAVE-Team. Auch eine umfassende Baumanagement Beratung, über die Kickoff- und Einrichtungsgespräche hinaus, bieten wir Ihnen während allen Phasen der Projektabwicklung.

Auszug zufriedener PAVE Kunden

Zufriedene Kunden - CDE PAVE für effizientes Projektmanagement

Die HOAI und Kostengruppen nach DIN276

15.04.2025 Lesedauer: 6 min

Eine fundierte Bauplanung beginnt mit einer genauen Baukostenschätzung. Hier spielen die HOAI und Kostengruppen nach DIN276 eine essenzielle Rolle, da sie für eine systematische Kostenermittlung sorgen. Doch wie genau greifen diese beiden Systeme ineinander? Wie wirken sich die einzelnen HOAI Leistungsphasen auf die Kostenplanung aus? In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf die Baukosten nach DIN276, die verschiedenen Planungsstufen und die Bedeutung der HOAI Kostenermittlung. 

HOAI und DIN 276: Die Grundlagen der Baukostenplanung

Die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) regelt die Vergütung der Planungsleistungen und unterteilt den Planungsprozess in neun HOAI Leistungsphasen, die von der Grundlagenermittlung bis zur Objektbetreuung reichen. Parallel dazu sorgt die DIN276 für eine standardisierte Gliederung der Baukosten in klar definierte Kostengruppen, etwa Grundstückskosten, vorbereitende Maßnahmen, Baukonstruktionen, technische Anlagen und mehr. Diese beiden Systeme ergänzen sich, sodass die im Rahmen der Kostenberechnung in Leistungsphase 3 der HOAI ermittelten anrechenbaren Kosten auf den Vorgaben der DIN276 basieren. 

Dabei fließen auch präzise Angaben zu den Baukosten nach DIN276 in den Berechnungen ein – diese liefern wichtige Richtwerte, die über den gesamten Projektverlauf zur Kostenkontrolle herangezogen werden können. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Erstellung einer fundierten Baukostenschätzung, die bereits in den frühen Phasen der Planung die Entscheidungsgrundlage bildet. 

Die wichtigsten Phasen der Baukostenberechnung

Je nach Projektstatus gibt es unterschiedliche Methoden zur Kostenermittlung.

  • Kostenschätzung (Frühe Planungsphase)

Die Kostenschätzung erfolgt in einer frühen Planungsphase und basiert auf überschlägigen Werten und Vergleichsprojekten. Die Kostenschätzung und dessen Genauigkeit ist in dieser Phase noch relativ grob, verbessert sich jedoch mit zunehmender Planungstiefe. 

 

  • Kostenberechnung (Leistungsphase 3)

Die Kostenberechnung der Leistungsphase 3 dient zur detaillierteren Ermittlung der Baukosten basierend auf ersten konkreten Planungen. Sie ist ein wichtiger Schritt in der HOAI Kostenermittlung, da sie als Grundlage für die Honorarermittlung herangezogen wird. 

 

  • Kostenanschlag und Kostenfeststellung

Der Kostenanschlag nach DIN276 erfolgt nach der Ausschreibung und gibt einen detaillierten Überblick über die tatsächlich erwarteten Baukosten. Die abschließende Kostenfeststellung basiert auf den realen Baukosten nach Fertigstellung und dient zur endgültigen Abrechnung des Projekts. 

Von der Schätzung zur Feststellung: Die Kostenermittlung entlang der HOAI

Um den Zusammenhang zwischen den HOAI Leistungsphasen und den unterschiedlichen Stufen der Kostenermittlung zu verdeutlichen, folgt eine Übersichtstabelle. Diese stellt dar, in welcher Phase welche Form der Kostenplanung angewendet wird und wie die verschiedenen Stufen der Kostenermittlung – von der groben Schätzung bis zur finalen Kostenfeststellung – entlang der HOAI und Kostengruppen nach DIN 276 miteinander verknüpft sind. 

 

LeistungsphasenBeschreibung Kostenermittlungsstufe
LP 1: Grundlagenermittlung Erste Erfassung von Projektparametern Erstellung eines groben Kostenrahmens basierend auf ersten DIN 276 Kostengruppe
LP 2: Vorplanung Entwicklung von Konzepten und Vorentwürfen Erste, grobe Baukostenschätzung (erste Version der HOAI Kostenschätzung)
LP 3: Entwurfsplanung Detaillierte Ausarbeitung des Projekts Ausführlichere Kostenberechnung
LP 4: Genehmigungsplanung Vorbereitung und Einreichung von Genehmigungsunterlagen Ergänzende Kostenkontrolle auf Basis finaler Entwurfspläne
LP 5: Ausführungsplanung Erstellung detaillierter Werkpläne Verfeinerung der Kostenplanung unter Berücksichtigung spezifischer Details
LP 6: Vorbereitung der Vergabe Erstellung von Leistungsverzeichnissen und Ausschreibungen Erstellung eines verbindlichen Kostenanschlags
LP 7: Mitwirkung bei der Vergabe Überprüfung und Vergleich von Angeboten Aktualisierung des Kostenanschlags im Projektverlauf
LP 8: ObjektüberwachungKontrolle des Baufortschritts und laufende KostenkontrolleFinale Kostenfeststellung, Abgleich der tatsächlichen Kosten
LP 9: Objektbetreuung Nachbetreuung und Dokumentation der Projektergebnisse Evaluierung und Zusammenfassung der Kostendaten für zukünftige Projekte

 

Diese Tabelle zeigt, wie sich die Genauigkeit der Kostenermittlung in den verschiedenen Phasen steigert – beginnend bei einer groben Baukostenschätzung bis hin zur exakten Erfassung in der finalen Phase. So entsteht ein nahtloser Übergang von den HOAI Leistungsphasen zu einer detaillierten und transparenten Kostenplanung. 

Warum ist die Kostenschätzung so wichtig?

Eine präzise Baukostenschätzung ist essenziell für jedes Bauprojekt. Sie stellt sicher, dass Bauherren realistische Finanzierungspläne erstellen können und spätere Kostenüberschreitungen vermieden werden. Eine detaillierte Planung nach HOAI und Kostengruppen nach DIN276 ermöglicht eine sichere Steuerung der Baukosten und sorgt für eine erfolgreiche Projektumsetzung.  

Die Kombination aus HOAI und Kostengruppen nach DIN276 bietet eine solide Basis für die Baukostenermittlung. Wer sich frühzeitig mit der HOAI Kostenermittlung und den DIN276 Kostengruppen auseinandersetzt, stellt sicher, dass sein Bauprojekt finanziell auf stabilen Beinen steht. Eine strukturierte und professionelle Herangehensweise an die Baukosten nach DIN276 sorgt für eine reibungslose Umsetzung und verhindert unvorhergesehene Kostensteigerungen. 

Baukostenplanung im Fokus: Diese Herausforderungen gilt es zu meistern

Trotz moderner Hilfsmittel stehen Planer oft vor Herausforderungen: 

  • Datenunsicherheiten: Frühzeitige Baukostenschätzungen beruhen häufig auf groben Annahmen, weshalb die Kostenschätzung und dessen Genauigkeit in dieser Phase begrenzt sein kann. 
  • Planungsänderungen: Während der Projektentwicklung können unvorhergesehene Änderungen auftreten, die eine Anpassung der detaillierten Kostenermittlung in den Leistungsphase erforderlich machen. 
  • Regionale Unterschiede: Die Baukosten nach DIN276 können je nach Region variieren, weshalb kontinuierliche Aktualisierungen der zugrunde liegenden Kennzahlen notwendig sind. 

Diese Faktoren erfordern eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Kostenschätzung. Durch eine enge Abstimmung aller Projektbeteiligten und den gezielten Einsatz moderner Softwarelösungen lassen sich Kostenrisiken frühzeitig erkennen und minimieren. So bleibt die Baukostenplanung auch bei unerwarteten Herausforderungen präzise, transparent und verlässlich. 

Die zentralen Vorteile einer detaillierten Baukostenplanung

Mehrere DIN-Normen spielen eine zentrale Rolle bei der Festlegung der Toleranzen und Anforderungen im Hochbau:

Bessere Planbarkeit

Eine detaillierte Baukostenschätzung schafft frühzeitig Klarheit und ermöglicht fundierte Entscheidungen in jeder Projektphase.

Maximale Transparenz

Jede Stufe der Kostenplanung, von der groben Vorplanung bis zur finalen Kostenfeststellung, wird lückenlos dokumentiert.

Höhere Effizienz

Digitale Tools übernehmen Berechnungen automatisch und sparen wertvolle Zeit und Ressourcen.

Geringeres Kostenrisiko

Eine präzise HOAI Kostenermittlung minimiert finanzielle Überraschungen und hilft, das Budget stabil zu halten.

Bessere Vergleichbarkeit

Die Einteilung in DIN276 Kostengruppen ermöglicht eine strukturierte Analyse und den direkten Vergleich mit ähnlichen Projekten.

Die Zukunft der Baukostenplanung im digitalen Zeitalter

Mit fortschreitender Digitalisierung wird der Einsatz von BIM (Building Information Modeling)  weiter zunehmen. Digitale Modelle ermöglichen es, Kosten in Echtzeit anzupassen und den gesamten Planungsprozess transparent zu dokumentieren. Dabei bleiben die Grundlagen der HOAI und der Kostengruppen nach DIN276 essenziell – sie liefern den Rahmen, in dem auch zukünftige Technologien optimal integriert werden können. 

Zukünftige Entwicklungen werden voraussichtlich auch die HOAI Leistungsphasen weiter differenzieren und noch präzisere Methoden der Kostenermittlung ermöglichen. Dies führt zu einer noch besseren Integration von Planung, Vergabe und Bauausführung, wodurch Bauprojekte noch wirtschaftlicher und effizienter realisiert werden können. 

Fazit

Eine strukturierte Baukostenplanung ist das Rückgrat erfolgreicher Bauprojekte. Die HOAI Leistungsphasen bilden dabei den roten Faden, an dem sich sämtliche Planungs- und Kostenprozesse orientieren. Mit der DIN276 als verbindlichem Rahmen lassen sich Baukosten frühzeitig einschätzen, nachvollziehbar dokumentieren und präzise steuern – von der ersten Schätzung bis zur finalen Abrechnung. 

Umso wichtiger ist es, diese Struktur im digitalen Arbeitsalltag zu erhalten. Durch den Einsatz von Software-Lösungen wie PAVE profitieren alle Projektbeteiligten von einer effizienten und klar strukturierten Zusammenarbeit. Die automatische Versionierung gewährleistet, dass alle Änderungen nachvollziehbar dokumentiert und ältere Versionen jederzeit wiederhergestellt werden können – ideal für transparente Arbeitsprozesse. Mit dem granularen Rechtemanagement wird präzise gesteuert, wer auf welche Inhalte zugreifen oder Änderungen vornehmen darf, was die Datensicherheit erhöht und die Übersichtlichkeit verbessert. Automatische Benachrichtigungen halten alle Beteiligten kontinuierlich auf dem Laufenden, wodurch Reaktionszeiten verkürzt und Informationsverluste vermieden werden. Darüber hinaus ermöglichen individuell anpassbare Workflows die digitale Abbildung unternehmensspezifischer Prozesse – für eine nahtlose Integration in bestehende Strukturen und eine nachhaltige Effizienzsteigerung im Projektalltag.

Für alle Projektbeteiligten bedeutet das vor allem eines: Mehr Sicherheit, Effizienz und Übersichtlichkeit. Die enge Verzahnung von technischer Lösung und den logischen Strukturen der HOAI sichert nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben, sondern verbessert auch die tägliche Zusammenarbeit im Team.  

PAVE schafft Ordnung, wo andere den Überblick verlieren – und sorgt dafür, dass kein Dokument und keine Phase verloren gehen.  

PAVE – das CDE, das Sie brauchen

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Sie Sie gerade am Suchen einer passender CDE Plattform für Ihr Bauprojekt? Werfen Sie einen Blick auf PAVE von PMG. PAVE ist ein BIM Level 2 konformes CDE nach ISO EN DIN 19650 und erfüllt alle notwendigen Anforderungen nach DIN SPEC 91391. Ebenso unterstützt PAVE openBIM und steht für einen modernen Ansatz der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Dank modularem Aufbau haben Sie jederzeit die Möglichkeit, je nach Bedarf passende Module zu aktivieren. PAVE ist beliebig skalierbar und an Ihr Projekt anpassbar, unabhängig von Nutzerzahl oder Speicherbedarf. Ebenso lassen sich Ihre individuellen Workflows und Arbeitsabläufe abbilden und automatisieren, z.B. für das Änderungsmanagement, Nachträge oder Plan- und Rechnungsprüfläufe. Schauen Sie sich unsere Kundenberichte an und überzeugen Sie sich selbst!

Ihre Checkliste erfüllt?

PAVE funktioniert ohne Installation, ist intuitiv zu bedienen und garantiert Ihren Daten höchste Sicherheit. Wir halten es für alle Projektbeteiligten einfach und verständlich – sowohl für Profiadmins als auch für normale User. Jeder findet sich zurecht, egal welche Rolle er hat.

  • Zentrale, revisionssichere Datenquelle (Single Source of Truth) auf höchstem Sicherheitsniveau (u.a. deutsche Rechenzentren, ISO27001 Zertifizierung, BSI C5 Konformität, Verschlüsselung nach AES-256).
  • Effizientes Daten- und Informationsmanagement mit unterschiedlichen Plan- und Dokumentenschlüsseln möglich, automatischer Dateiablage, Suche auf Inhaltsebene dank OCR, metadatenbasierte Dokumentenansicht u. v. m.
  • Integration und Interoperabilität: PAVE bietet eine flexible REST API für die Anbindung von z.B. ERP-Systemen.
  • Effiziente BIM Kollaboration durch integrierten BIM Viewer, BCF Server für das Issue Management, regelbasierte Modellprüfung und BCF Viewer. Ebenso existiert eine Schnittstelle zu BIMcollab.
  • PAVE ist selbstadministrierbar (z.B. Nutzer- und Rechteverwaltung auf Benutzer- und Gruppenebene) – ansonsten unterstützt Sie unser mehrsprachiger Inhouse Support bei allen Problemen.
  • Neben State-of-the-Art Baumanagement Tools unterstützen wir unsere Kunden mit Services wie z. B. Schulungen (Administratoren- und Anwenderschulungen) und Administration durch das PAVE-Team. Auch eine umfassende Baumanagement Beratung, über die Kickoff- und Einrichtungsgespräche hinaus, bieten wir Ihnen während allen Phasen der Projektabwicklung.

Auszug zufriedener PAVE Kunden

Zufriedene Kunden - CDE PAVE für effizientes Projektmanagement
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CDE vs. SharePoint

In diesem Guide erhalten Sie einen kompakten Überblick über die Unterschiede zwischen einem Common Data Environment (CDE) und Microsoft SharePoint im Projektkontext sowie über deren jeweilige Rolle und Einsatzmöglichkeiten im Projektmanagement.
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