NEU in PAVE! Anbindung von BIMcollab für effizientes Issue Management direkt in der CDE.

PAVE und BIMcollab vereinigen sich, um die BIM-Zusammenarbeit zu fördern

30.04.2024

BIM-Modelle werden immer umfangreicher und enthalten Tausende von Elementen und Eigenschaften mit vielen Informationen. Diese Informationen können nur dann effektiv genutzt werden, wenn sie für alle Beteiligten leicht zugänglich sind. Dank der Anbindung an BIMcollab kann die Kommunikation rund um das BIM-Modell bereits in der Entstehungsphase in PAVE integriert werden – das Ganze ohne spezielle BIM- oder CAD-Software.

PAVE und BIMcollab Integration für mehr Effizient in BIM-Bauprojekten

BIMcollab, der Branchenführer bei der Förderung der BIM-Kollaboration während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden oder Infrastrukturen, kündigt seine Integration mit PAVE an, der führenden modularen Kollaborationsplattform für die Bau- und Immobilienbranche.

Gemeinsam streben PAVE und BIMcollab danach, die BIM-Implementierung zu vereinfachen und die modellbasierte Zusammenarbeit zu verbessern, um eine nahtlose Kommunikation und Effizienz bei Bauprojekten zu ermöglichen. Durch die Verknüpfung ihrer Leistungen kann die Kommunikation rund um das BIM-Modell in die Planung und Ausführung eines Projekts integriert werden, vom Planmanagement über die Kostenkontrolle bis hin zur Baustellenkoordination. Benutzer müssen die PAVE-Plattform nicht mehr verlassen und es ist keine zusätzliche Desktop-Anwendung oder spezielle BIM-Software erforderlich.

 

“Diese Integration ermöglicht es uns, unseren Kunden eine zentrale Kollaborationsplattform anzubieten, die alle Anforderungen eines BIM-Projekts erfüllt“, so Stefan Finkenzeller, CTO von PAVE by PMG.

Erik Pijnenburg, CEO von BIMcollab, ist ebenfalls von der Zusammenarbeit begeistert: “Die Integration mit PAVE ist ein bedeutender Schritt nach vorn, um Projektbeteiligten die Möglichkeit zu geben, BIM Issues zu verwalten und Arbeitsabläufe zu optimieren, was die Effizienz in der Bauindustrie steigert.”

 

Zu den Hauptmerkmalen der Integration gehören die Integration des Issue Managements direkt in den Planungsprozess, die Echtzeit-Synchronisation für eine effiziente Zusammenarbeit und anpassbare Workflows zur Optimierung des BIM-Prozesses.

Mit einem Fokus auf Einfachheit, Sicherheit und exzellentem Service sind sowohl BIMcollab als auch PAVE bestrebt, ihren Benutzern die Tools zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um in der heutigen digitalen Landschaft erfolgreich zu sein.

Die Integration ist ab sofort direkt auf der browserbasierten PAVE-Plattform verfügbar. Für die Aktivierung oder weitere Anfragen können sich Kunden an den Support unter support@pmgnet.de wenden.

Über BIMcollab

BIMcollab ist der Branchenführer bei der Förderung der BIM-Zusammenarbeit während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden oder Infrastrukturen. Mit Lösungen für BIM-Koordination, Modellprüfung, Issue-Management, Takeoffs, Dokumenten- und Asset-Management, die auf den weithin akzeptierten offenen Standards von buildingSMART aufbauen, ermöglicht BIMcollab seinen Nutzern, einen Digital Twin zu erstellen und zu nutzen – von der Planung über den Bau bis hin zu Wartung und Betrieb. Durch die frühestmögliche Einbindung von Stakeholdern unterstützt BIMcollab Unternehmen beim Übergang zu BIM, was zu schnelleren Designentscheidungen und besseren Gebäuden führt.

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Modulares CDE – die Basis für BIM und eine zukunftssichere Bauindustrie

15.04.2024

Es ist allgemein bekannt, dass die Bauindustrie mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert ist, die hauptsächlich mit der steigenden Komplexität von Bauprojekten zusammenhängen. Leider kann Komplexität nicht einfach ignoriert oder durch einfache Maßnahmen reduziert werden. Die Einführung eines kooperativen Informationsmanagements, wie durch die Anwendung der BIM-Methodik, ist ein wesentlicher Faktor, um komplexe Zusammenhänge zu bewältigen.

Die Zusammenarbeit in Bauprojekten

Das Common Data Environment (CDE), als Kernstück einer unternehmerischen Plattformstrategie, spielt dabei die Schlüsselrolle und stellt eine umfassende Lösung bereit, die über einfache Dokumentenverwaltung hinausgeht. Durch seinen modularen Aufbau ermöglicht es ein one-stop-shopping-Erlebnis, das den Kundenbedürfnissen entspricht und eine hohe Kundenorientierung gewährleistet.

Es bildet die Basis für Koordination und Zusammenarbeit in Bauprojekten und für das gezielte Management von Informationen, das wir als Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Bauindustrie setzen, um unsere gesellschaftlichen Ziele zu erreichen. Ein CDE wie PAVE muss dabei von den Anwendern genutzt und inhaltlich verantwortet werden. Nur so können durchgängige, effiziente und effektive Kooperationsprozesse mit hoher Qualität gewährleistet werden.

Aus Sicht der Verantwortlichen werden bestehende Prozesse abgebildet (oder neu etabliert – z.B. in Workflows), die es allen Beteiligten ermöglichen, eigenverantwortlich im Sinne des Ganzen zu handeln. Dies erfordert auch eine gesicherte Verfügbarkeit der Informationen, die allen Nutzern für ihre individuell erforderlichen Arbeits- und Entscheidungsprozesse benötigen, ohne lange nach Informationen, Plänen, Dokumenten oder Daten suchen zu müssen.

Das CDE ermöglicht die Lösung vieler Probleme durch die Verwendung von klaren und präzisen Daten, die mit einem Klick erfasst, gespeichert, analysiert und archiviert werden können. Als Speicherort für alle Projektdaten fördert das CDE eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und schafft durch Transparenz und Datenkontinuität Vertrauen, erhöht die Qualität in den Daten und auf der Baustelle und senkt so final auch die (Fehler-)Kosten.

Der nächste Schritt: das Connected Data Ecosystem

In Anbetracht der kontinuierlichen Weiterentwicklung in der Bauindustrie ist es für Unternehmen unerlässlich, das Potenzial eines CDEs zu erkennen – nicht mehr nur als ein Werkzeug zur Verwaltung und Speicherung von Dokumenten. Die Anforderungen an die aktuelle Anwendungslandschaft erfordern ein großes Umdenken im Vergleich zur traditionellen Datenerfassung.

Das Connected Data Ecosystem geht über die herkömmliche Funktionalität eines CDE hinaus und stellt ein umfassendes Toolkit bereit, das Datenmanagementlösungen nahtlos über den gesamten Lebenszyklus integriert. Vom Büro bis zur Baustelle vereint das Ökosystem wichtige Prozesse wie virtuelle Gebäudeplanung (Virtual Design and Construction), Qualitätssicherung, Sicherheitsprotokolle, Gesundheits- und Umweltaspekte, kommerzielle Aspekte, Übergaben und Asset Information Management und bei PAVE zudem Bauüberwachung, Kostenmanagement, BIM und Kollisionsprüfung und eine umfassende ESG-Funktionalität. Das Connected Data Ecosystem ist der zentrale Punkt, der von der ersten Planungsphase über den Bau bis hin zur Wartung und zum Betrieb eingesetzt werden kann.

Es geht dabei nicht nur um die Verwaltung von Dokumenten, sondern um ein vernetztes Ökosystem entlang des Lebenszyklus des Baus, in dem alle Daten miteinander kommunizieren, um komplexe Abläufe zu harmonisieren und gemeinsame Herausforderungen von Unternehmen zu lösen. Die seit Jahren auf kundenorientierte Modularität angelegte Entwicklung von PAVE als CDE zielt darauf ab, eine einzige Plattform für sämtliche Gebäudedaten zu schaffen, die durch Schnittstellen und vollständige Integration von Lösungen unterstützt wird.

Fazit

Wir schöpfen die Potenziale der digitalen Werkzeuge wie PAVE mit BIM noch bei weitem nicht voll aus. Je besser wir in Zukunft mit einem digitalen Informationsmanagement in unseren Projekten arbeiten werden, desto stärker werden sich auch die Leistungsumfänge eines CDE verändern müssen. Ein CDE ist kein Selbstzweck, sondern muss unsere Arbeit unterstützen, die Zusammenarbeit fördern und mit unseren Fähigkeiten wachsen. Daher gilt es zu Projektstart Prozesse, Arbeitsabläufe und Anwendungsfälle genau zu analysieren und entsprechende Workflows in der CDE einzurichten. Als zentrale Informations- und Datenplattform wird ein CDE wie PAVE in Zukunft zum absoluten Standard in der Bau- und Immobilienbranche.

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PMG erfüllt C5-Kriterien des BSI

18.03.2024

Die PMG Projektraum Management GmbH, einer der führenden Anbieter von SaaS-Lösungen für die Baubranche in der DACH-Region, hat sich für seine Plattform PAVE und zugehörigen Dienste einem externen Audit nach den C5-Kriterien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterzogen. Das C5 legt die Anforderungen für sicheres und compliance-konformes Cloud-Computing fest. Im Gegensatz zu anderen Standards wie ISO/IEC 27001 konzentriert sich C5 speziell auf die Sicherheit in der Cloud und strebt maximale Informationssicherheit für Anbieter und Kunden an. Vor allem für Bundesbehörden, Finanzinstitute und Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist die Einhaltung der C5-Kriterien von großer Bedeutung.

Der BSI C5 Kriterienkatalog

Die GAP-Analyse wurde unter Berücksichtigung des Leitfadens für Managementsystem-Audits EN ISO 19011:2018 von der OPTIMAbit GmbH aus München durchgeführt. Dieses Audit gilt als Indikator dafür, dass ein Cloud-Dienstleister seine Infrastruktur wirksam gegen Cyberangriffe schützt. So behandelt C5 beispielsweise Anforderungen hinsichtlich des eingesetzten Personals, die Einhaltung physischer Sicherheit, das Identitäts- und Rechtemanagement, die Kommunikationssicherheit, kryptographische Maßnahmen und Schlüsselmanagement sowie den Umgang mit Sicherheitsvorfällen. PAVE erfüllt somit die höchsten Sicherheitsstandards gemäß dem C5-Katalog des BSI, der insgesamt 125 Anforderungen über das gesamte Unternehmen, Prozesse und Personal hinweg umfasst.

IT-Sicherheit für SaaS-Lösungen

Stefan Finkenzeller, CTO von PAVE by PMG, betont die Bedeutung der C5-Konformität für Ausschreibungen der öffentlichen Hand und für Betreiber kritischer Infrastrukturen. „Die steigende Nutzung von Cloud-Computing, macht eine genaue Überprüfung der Sicherheitsstandards von Cloud- und SaaS-Anbietern immer wichtiger. Vor allem für Behörden ist dieser Standard oft ein zwingendes, gesetzlich gefordertes Kriterium. Durch die Erfüllung der C5-Anforderungen belegen wir, dass wir sowohl allgemeine Sicherheitsstandards gemäß ISO 27001 als auch spezifische Cloud-Sicherheitsanforderungen erfüllen“, führt er fort. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Immobilienbranche ist Informationssicherheit ein zentraler Aspekt, insbesondere im Schutz sensibler Kunden- und Nutzerdaten. Durch die ISO27001-Zertifizierung, dem Hosting in deutschen Rechenzentren und der C5-Konformität verfügt das SaaS-basierte Common Data Environment (CDE) PAVE über das für Cloud-Lösungen denkbar höchste Sicherheitsniveau.

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Die Bedeutung der Datenhoheit in der Bauindustrie

23.08.2023

In einer Ära, in der Daten das neue Gold sind, hat der Begriff „Datenhoheit“ in nahezu allen Branchen an Bedeutung gewonnen. Besonders in der Bauindustrie hat die Datenhoheit eine hohe Relevanz, da die Branche einen erheblichen Wandel durchläuft und sich verstärkt digitalisiert. Die Frage nach der Kontrolle und Verwaltung von Daten wird zu einem zentralen Baustein für Unternehmen, die in dieser dynamischen Umgebung erfolgreich agieren wollen.

Warum die Datenhoheit in der Bauindustrie entscheidend ist

Datenhoheit bezieht sich auf das Recht eines Unternehmens, die Kontrolle über die von ihm generierten, erfassten oder verwalteten Daten auszuüben. In der Bauindustrie reicht der Datenfluss von der Planung und Konstruktion über die Bauausführung bis hin zur Wartung, dem Betrieb von Gebäuden und Infrastrukturen und vor allem der Gewährleistung – sowohl bei Betrieb oder Verkauf. Datenhoheit bietet eine Vielzahl von Vorteilen und inzwischen zwingend notwendigen Rahmenbedingungen:

  • Durch den Zugriff auf umfassende und qualitativ hochwertige Daten können Bauunternehmen innovative Konzepte wie Building Information Modeling (BIM) und Technologien wie künstliche Intelligenz nutzen, um Planungs- und Bauprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Erst die Möglichkeit, eindeutige und aktuelle Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Projekts zu nutzen, ermöglicht es, Engpässe zu identifizieren, Engagements besser zu planen und Arbeitsabläufe zu rationalisieren.
  • Die Kontrolle über die Daten ermöglicht eine bessere Überwachung der Qualität während der Bauphase und darüber hinaus. Fehler können frühzeitig erkannt und behoben werden, was zu einer, z.T. deutlichen, Reduzierung von Nachbesserungen und Kosten sowie der Konflikte unter Beteiligten führt. Darüber hinaus können Risiken besser bewertet und vermieden werden, was die Sicherheit von Mitarbeitern und die Zuverlässigkeit der fertigen Strukturen erhöht.
  • Datenhoheit ermöglicht Bauunternehmen umfassende Informationen über Kundenpräferenzen und Anforderungen zu sammeln. Dies erleichtert die Anpassung von Projekten und Dienstleistungen gemäß den Erwartungen der Kunden, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit und einer stärkeren Kundenbindung führt.

Einfluss auf Gewährleistung, Haftung und Garantien

Die Datenhoheit hat auch direkte Auswirkungen auf wichtige rechtliche Aspekte wie Gewährleistung, Haftung und Garantien in der Bauindustrie.

  • Die Kontrolle über Projektdaten ermöglicht es Bauunternehmen, den Zustand und die Leistung von Bauwerken genau zu überwachen und zu dokumentieren. Im Falle von Mängeln oder Fehlern können Unternehmen durch detaillierte Daten nachweisen, dass sie, wie auch ihre Subunternehmer, ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllt haben. Dies stärkt ihre Position bei Gewährleistungsansprüchen und erleichtert die rasche Behebung von Problemen.
  • Klare und umfassende Datenaufzeichnungen können dazu beitragen, die Verantwortlichkeiten im Falle von Streitigkeiten oder Schadensfällen zu klären. Bauunternehmen können anhand von Daten nachweisen, dass sie die vorgeschriebenen Standards eingehalten und angemessene Sicherheitsmaßnahmen ergriffen haben. Dadurch kann die Haftung effektiver verwaltet und mögliche rechtliche Auseinandersetzungen minimiert werden.
  • Durch die Fähigkeit, umfangreiche Daten über den Zustand und die Wartung von Bauwerken zu sammeln, können Unternehmen erweiterte Garantien Sie können die Leistung ihrer Projekte überwachen, potenzielle Probleme frühzeitig erkennen und proaktiv Maßnahmen ergreifen, um die Lebensdauer und die Funktionalität von Strukturen zu gewährleisten.

Achtung: Gibt ein Bauherr die Datenhoheit, z.B. bei der Auswahl und Bezahlung eines Projektraums/einer CDE wie PAVE, in fremde Hände, gehören ihm die erzeugten, gesammelten und gespeicherten Daten nicht, sondern demjenigen, dem diese Aufgabe delegiert wurde.

Datenhoheit in der Bauindustrie

Herausforderungen bei der Umsetzung der Datenhoheit in der Bauindustrie

Trotz der offensichtlichen Vorteile gibt es auch Herausforderungen bei der Umsetzung der Datenhoheit in der Bauindustrie, die unsere Kollaborationsplattform PAVE löst:

  • Interoperabilität

Die Bauindustrie umfasst eine Vielzahl von Akteuren, darunter Planer, Ingenieure, Bauunternehmer, Lieferanten und Facility Manager. Die nahtlose Integration und gemeinsame Nutzung von Daten zwischen diesen Akteuren erfordert standardisierte Datenformate und -protokolle.

  • Datensicherheit und Datenschutz

Die Verwaltung großer Datenmengen birgt potenzielle Risiken hinsichtlich Datenschutzes und Datensicherheit. Unternehmen müssen sicherstellen, dass die gesammelten Daten angemessen geschützt werden, um Missbrauch oder unbefugten Zugriff zu verhindern.

  • Kultureller Wandel

Die Einführung eines datengetriebenen Ansatzes erfordert möglicherweise eine Veränderung der Unternehmenskultur und eine Schulung der Mitarbeiter, um die Bedeutung der Datenhoheit zu verstehen und die erforderlichen Technologien effektiv einzusetzen.

Fazit

Die Datenhoheit wird zu einem entscheidenden Faktor für den Erfolg in der modernen Bauindustrie. Die Kontrolle über Daten ermöglicht es Bauunternehmen/Bauherren, ihre Betriebsabläufe zu optimieren, Risiken zu minimieren, Kundenbedürfnisse besser zu erfüllen und langfristige Wettbewerbsvorteile zu erlangen. Gleichzeitig beeinflusst die Datenhoheit wichtige rechtliche Aspekte wie Gewährleistung, Haftung und Garantien, indem sie Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihre Position zu stärken und potenzielle rechtliche Risiken im Betrieb und bei einem Verkauf zu mindern. Trotz der Herausforderungen ist die Investition in die Sicherung und Verwaltung von Datenhoheit unerlässlich, um den digitalen Wandel erfolgreich zu bewältigen und die Bauindustrie in eine vielversprechende Zukunft zu führen.

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Rechtskonformes Datenteilen im Bauprozess

Anforderungen des Data Governance Act an CDEs

Datenteilen im Bauprozess in Common Data Environments (CDE) ist bisher durch die DIN EN ISO 19650 erfasst, die keine expliziten Vorgaben zur rechtlichen Organisation der technischen Infrastruktur macht, sondern eher auf die Prozesse abhebt. Mit der Verabschiedung des europäischen Data Governance Act (DGA) ändert sich dies, da er eine gesetzliche Trennung des Anbietens von Daten und Services vorsieht. Bestehende Geschäftsmodelle im Baubereich müssen auf Rechtskonformität überprüft und möglicherweise angepasst werden. Der Beitrag zeigt, wie Datenteilen nach Erlass des DGA in einem Common Data Environment (CDE) im Bauprozess rechtskonform möglich ist und konzentriert sich dabei insbesondere auf das Teilen von Daten in BIM-basierten Planungen.

Ausgangssituation und Stand der Gesetzgebung

Die Digitalisierung im Bauprozess erfordert ein durchgängiges Datenmanagement, um den Datenaustausch zwischen den Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks zu ermöglichen, einschließlich Beschreibungen, Berechnungen und BIM-Modelle. Derzeit behindern rechtliche Hürden und fehlende Akzeptanz das Datenteilen im Bauprozess, vor allem aus Sorge um den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Urheberrechten. Obwohl es bereits praktische Lösungen wie CDE gibt, sind diese oft auf geschlossene Rechtsbeziehungen und herstellergebundene technische Umgebungen beschränkt. Daten werden nicht immer nahtlos über den gesamten Bauprozess geteilt, und der Austausch außerhalb von Projekten wird selten praktiziert. Der Data Governance Act (DGA) von 2022 schafft einen verbindlichen gesetzlichen Rahmen, der die bisherigen Geschäftsmodelle des Datenteilens in der Baubranche überprüft und anpasst. Ziel ist es, transparenteres, sichereres und rechtskonformes Datenteilen zu fördern.

Im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Datenstrategie wird das Teilen von Daten durch den Data Governance Act (DGA) geregelt. Der DGA muss für neue Dateninfrastrukturen bis zum 24.09.2023 und für bestehende bis zum 24.09.2025 umgesetzt werden. Zusätzlich befasst sich der Standard VDI 2552 auf untergesetzlicher Ebene mit dem Informationsmanagement in einem CDE. Er legt standardisierte Methoden, Prozesse sowie klare Rollen und Verantwortlichkeiten fest.

Die Organisation und Digitalisierung von Informationen zu Bauwerken und Ingenieurleistungen, einschließlich BIM, werden in der DIN EN ISO 19650 geregelt. Des Weiteren beschreibt die DIN SPEC 91391 das Datenteilen in CDEs speziell für BIM-Anwendungen mit einem Fokus auf den offenen Datenaustausch zwischen Plattformen verschiedener Hersteller.

Rechte und Daten

Der DGA beschreibt Daten als digitale Darstellung von Handlungen, Tatsachen oder Informationen, einschließlich Ton, Bildern oder Videos. Oft wird darüber gesprochen, ob Daten Eigentum oder Besitz sein können, aber da Daten keine physischen Güter sind, passen sie nicht in diese Kategorien. Sie sind nicht exklusiv und können von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden. Daher können sie nicht wie herkömmliche Schutzrechte behandelt werden, die auf der exklusiven Nutzung basieren.

Das aufkommende Gebiet des Datenrechts bezieht sich jetzt auf die Erzeugung von Daten und wer sie besitzt. Der DGA ordnet die Rechte dem Dateninhaber zu, also der Person oder Organisation, die die Daten erstellt hat. Der Entwurf des Data Act bezieht sich ebenfalls auf die Erzeugung und das Sammeln von Daten durch die Nutzung von Produkten und Dienstleistungen. Er legt fest, dass der Dateninhaber die Pflicht hat, den Zugang zu den Daten zu ermöglichen, während dem Datennutzer und Dritten bestimmte Rechte an den Daten zustehen.

Formen des Datenteilens im DGA

Das Teilen von Daten kann auf verschiedene Weise erfolgen, zum Beispiel durch die einseitige Bereitstellung, den Austausch oder das gemeinsame Nutzen in Datenpools. Im Data Governance Act (DGA) wird die gemeinsame Datennutzung als Bereitstellung von Daten von einem Dateninhaber an einen Datennutzer definiert, die dann vom Datennutzer allein oder zusammen mit dem Dateninhaber verwendet werden können. Diese Datennutzung muss durch Gesetz oder Vertrag erlaubt sein und kann direkt oder indirekt über Vermittler erfolgen, sowohl entgeltlich als auch unentgeltlich. Datenräume umfassen sowohl die technische Infrastruktur, die es ermöglicht, Daten sicher zu teilen, als auch die entsprechenden Governance-Mechanismen, um den Datenaustausch zu regeln.

Datenteilen gemäß Normen im Bauwesen

VDI 2552

Laut dem VDI 2552 Standard soll ein zentrales Datenmanagement (CDE) ermöglicht werden, um Daten über den Projektverlauf zu erfassen und zu verwalten. Es geht um eine Plattform, die eine Datenbank für Bauwerksmodelle wie BIM bereitstellt. Die gemeinsame Datennutzung, das Teilen von Daten, wird jedoch nach dem DGA eingeschränkt. Daten dürfen nur innerhalb geschlossener Gruppen mit vertraglichen Beziehungen geteilt werden. Das Nutzen von Daten aus anderen Projekten über das CDE ist nicht erlaubt, da es zu einem Datenmarktplatz führen könnte, der im Widerspruch zum DGA steht.

Bestimmte Anforderungen des Standards können nur in Bezug auf die Vereinfachung der Datenmittlung umgesetzt werden, nicht jedoch in Bezug auf die inhaltliche Nutzung der Daten. Die Rahmenbedingungen für die gemeinsame Datenumgebung müssen in Übereinstimmung mit dem DGA vereinbart werden, und Vertragsfreiheit besteht nur innerhalb zulässiger Organisationsformen.

Die Ziele der gemeinsamen Datenumgebung, wie die zentrale Verfügbarkeit der Daten, Wiederverwendbarkeit, Datenzusammenführung und vereinfachter Datenaustausch, können durch zentrale Plattformen oder dezentrale Federated Services erreicht werden, die eine gemeinsame technische Infrastruktur und Interoperabilität haben. Geschlossene Systeme, die auf ein Projekt bezogen sind, ermöglichen ebenfalls die zentrale Verfügbarkeit und Verwendbarkeit von Daten, jedoch nur im Rahmen des betreffenden Projektes. Die Archivierung von Daten kann sowohl zentral als auch dezentral erfolgen, jedoch darf der Plattformbetreiber die Datenhaltung nicht für eigene Zwecke oder andere Services nutzen.

 

ISO 19650

Die ISO 19650 beschreibt das Common Data Environment (CDE) als vereinbarte Umgebung für Informationen eines spezifischen Projekts oder Assets. In dieser Umgebung werden Informationscontainer (IC) gesammelt, verwaltet und verbreitet. IC sind Zusammenstellungen von Informationen, die nach einem vereinbarten System benannt und in Dateien, Systemen oder Anwendungen abrufbar sein müssen. Informationsdateien wie Modelle, Dokumente, Tabellen und Zeitpläne können als IC dienen, einige strukturierte IC enthalten geometrische Modelle und Zeitpläne, während unstrukturierte IC zum Beispiel Dokumentationen umfassen.

Obwohl kollaborative Plattformen für ein CDE gut geeignet sind, muss das CDE nicht zwangsläufig als eine zentrale Plattform gestaltet sein. Durch die Bildung von IC können CDE-Workflows über verschiedene Computersysteme oder Technologieplattformen verteilt werden, und die Erzeugung, Verwaltung, Freigabe und der Austausch von Informationen können kollaborativ erfolgen. Dies ermöglicht den Einsatz von domänenspezifischen Fachmodellen, die in unterschiedlichen Teams bearbeitet und in verschiedenen IC gespeichert werden können. Das Informationsmanagement wird in der Norm von der Informationserzeugung und -bereitstellung unterschieden. Das CDE fungiert als gemeinsamer Projekt- und Datenraum, in dem Daten unter bestimmten technischen und rechtlichen Bedingungen geteilt werden. Unter Verwendung des DGA erfolgt das Datenteilen über den Datenmittler und die Bereitstellung von Modellen über dezentrale Services.

 

DIN SPEC 91391

Die DIN SPEC 91391 beschreibt ein CDE (Common Data Environment) für eine modellbasierte kollaborative Arbeitsweise, das den Austausch von Funktionen und Daten zwischen Plattformen unterschiedlicher Hersteller ermöglicht. Es fügt sich in die ISO-Norm 19650 und den VDI 2552 Standard ein. Das CDE dient als zentraler Ort zur Ablage und zum Zugriff auf alle projektrelevanten Informationen.

Der kleinste Ablageeinheit im CDE ist der Informationscontainer (IC), der aus einer Kombination von Metadaten und Inhaltsdaten besteht. Metadaten beschreiben den Inhalt, Status und andere projektrelevante Eigenschaften der im IC enthaltenen Daten. Die Datenhoheit wird über Liefer- und Freigabemechanismen der IC sichergestellt.

Das CDE bietet keine Funktionalität zur Handhabung der Inhalte des IC, sondern stellt technische und organisatorische Mittel zur gemeinschaftlichen Erstellung projektrelevanter Informationen bereit. Das Erzeugen und Ändern von Daten erfolgt über externe Autorensysteme wie BIM-Software oder CAD-Anwendungen, während das CDE die Aufgabe hat, diese Inhalte anzubinden und darzustellen. Der Datenaustausch erfolgt über offene Schnittstellen wie APIs und die openCDE-konforme Schnittstelle.

Geschlossene Plattform vs. Open CDE

Datenteilen innerhalb eines (geschlossenen) Projektes

Die Richtlinien der Data Governance, die Datenmittlung und das Anbieten von Services trennen, bedeuten, dass das Halten, Nutzen und Teilen von Daten auf Plattformen nur innerhalb einzelner abgeschlossener Bauprojekte zulässig sind, um nicht unter den Data Governance Act zu fallen. Die zentrale Organisation ist technisch und rechtlich möglich, erfordert jedoch die vertragliche Einbeziehung aller Beteiligten zu Beginn oder sequenziell in das Bauprojekt. Die Plattform darf Daten nicht mit einer unbegrenzten Anzahl von Nutzern teilen oder Geschäftsbeziehungen zwischen Dateninhabern und Datennutzern vermitteln, um den DGA zu umgehen.

Das Teilen von Daten innerhalb eines Projektes ist bereits gebräuchlich und wird durch Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA) in einem BIM-Abwicklungsplan (BAP) umgesetzt und vertraglich festgelegt. Die Datenplattform fungiert als Common Data Environment (CDE) für den Datenaustausch und die Zusammenarbeit bezüglich der Fachmodelle. Insbesondere öffentliche Auftraggeber fordern offene Lösungen wie openBIM, wobei eine webbasierte Kommunikationsplattform vom Auftraggeber betrieben wird, auf der Daten und Services geteilt werden.

 

Zentrale Plattform mit dezentraler Datenhaltung

Die Trennung von Daten und Services beim Datenteilen zwischen vielen Nutzern könnte durch die Gründung einer unabhängigen, vertrauenswürdigen Dateninfrastruktur wie einer Datengenossenschaft oder einer anderen juristischen Person erreicht werden. Alternativ könnten Datenplattformen als Datendrehscheiben fungieren und die Datenhaltung „on the edge“ durchführen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob ein multilaterales Netzwerk ohne Plattformen technisch und wirtschaftlich effizient funktionieren kann.

Um den Datentausch über dezentrale, föderative IC (Informationscontainer) zu ermöglichen, sind klare Standards in einem CDE für die Übergabe von Modellen und Daten erforderlich. Die dezentrale Datenhaltung und Ablage müssen sorgfältig organisiert werden, um Bedenken hinsichtlich der Aktualität und Genauigkeit der Daten zu begegnen. Eine Plattform kann als Datendrehscheibe dienen und technische Standards sowie Anforderungen an Metadaten für den Datentausch festlegen, einschließlich Rechtebeschränkungen von Daten aufgrund von Geschäftsgeheimnissen oder Laufzeiten.

Die Planer agieren als Serviceanbieter und erbringen ihre Services wie die Erstellung von Architekturmodellen oder Tragwerksplanung eigenständig. Die Ergebnisse werden dezentral in IC oder Plattformen gespeichert. Die Trennung von Daten und Modellen kann durch Informationsreferenzierung erfolgen, bei der Links am Modellobjekt auf externe Informationsquellen verweisen.

Ein CDE im Sinne der DIN SPEC 91391 (BIM-Level 2) steht im Einklang mit der Data Governance (DGA). Die Planer behalten ihre Datenhoheit und teilen das Ergebnis ihrer Services, jedoch nicht die Services selbst, auf der Plattform. Die Kollisionsprüfung der Modelle durch den BIM-Koordinator muss als separater Service betrachtet werden, um eine Datenmittlerrolle zu vermeiden.

Fachplaner können ihre Daten nach Projektende teilen, wenn sie vertraglich dazu ermächtigt werden. Der Bauherr kann die Daten nach Projektende gemäß dem Vertragszweck weiter nutzen und bei Bedarf vertraglich an Dritte übertragen. Die Datenplattform als Datendrehscheibe könnte die Daten rechtskonform für Archivierung und den Digitalen Gebäudepass exportieren.

Fazit

Das Teilen von Daten in geschlossenen Projekten fällt nicht unter die Bestimmungen des DGA. Für Projekte, bei denen die Anbindung an eine Datenplattform zu aufwendig oder unwirtschaftlich ist oder bei denen eine Datenweitergabe an Dritte nicht gewünscht wird, bleibt das eigenständige Datenteilen berechtigt.

Um jedoch ein umfassendes Datenökosystem in der gesamten Baubranche mit zahlreichen Datenräumen zu etablieren und Daten über Projektgrenzen hinaus und in der Betriebsphase nutzen zu können, bedarf es einer technischen Infrastruktur, die das Datenteilen im Bauprozess ökonomisch vertretbar und rechtskonform ermöglicht. Die Einrichtung von Datenplattformen als Datendrehscheibe bietet sich hierfür an.

Der Datenmittler, der die Plattform betreibt, agiert neutral und nutzt die Daten aus verschiedenen Projekten nicht selbst. Seine Aufgabe besteht darin, die technische Infrastruktur im CDE bereitzustellen, mit oder ohne Datenhaltung. Die beteiligten Parteien behalten die Kontrolle über ihre dezentralen IC und teilen diese nur im notwendigen Umfang.

PAVE für Ihre BIM-Projekte

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Digitale Innovationen in der Bauindustrie: Das modulare CDE

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In der Bauindustrie hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Während die Branche lange Zeit als rückständig und wenig innovativ galt, vollzieht sie mittlerweile nach und nach den Sprung in die digitale Welt. Eine wichtige Rolle spielen hierbei professionelle CDE-Systeme, die eine durchgängige Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten ermöglichen. Doch nicht alle CDE-Systeme sind gleich. Insbesondere die Integration von BIM, ESG-Checklisten und KI kann erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen.

Ohne ein professionelles CDE mit BIM, ESG-Checklisten und KI hat man in der Bauindustrie erhebliche Wettbewerbsnachteile. Doch was genau steckt dahinter?

Beginnen wir mit dem BIM, also dem Building Information Modeling. BIM ist eine Methode, die es ermöglicht, ein Bauwerk digital in all seinen Facetten zu planen, zu bauen und zu betreiben. Das bedeutet, dass sämtliche Daten zum Bauwerk in einem zentralen Modell zusammengeführt werden. Das hat den Vorteil, dass alle Projektbeteiligten auf dieselben Daten zugreifen und so ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. Fehler können vermieden werden, da sie schon in der Planungsphase erkannt und korrigiert werden können. Das spart Zeit und Kosten.

Auch ESG-Checklisten spielen eine wichtige Rolle in der Bauindustrie. ESG steht hierbei für Environmental, Social und Governance. Es geht also um Themen wie Nachhaltigkeit, Sozialverträglichkeit und gute Unternehmensführung. Die Einführung von ESG-Checklisten ist zwingend notwendig, um sicherzustellen, dass ein Bauwerk den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung gerecht wird. Durch ein CDE mit integrierten ESG-Checklisten können diese Anforderungen von Anfang an berücksichtigt werden, was sich positiv auf die Reputation des Unternehmens auswirken kann.

Auch der Einsatz von KI kann in der Bauindustrie erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen. So können beispielsweise durch den Einsatz von Machine Learning und Predictive Analytics Abweichungen vom Plan frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Auch die Planung von Ressourcen kann durch den Einsatz von KI optimiert werden.

Ein professionelles CDE mit integriertem BIM, ESG-Checklisten und KI kann also erhebliche Wettbewerbsvorteile in der Bauindustrie bringen. Sie ermöglicht eine durchgängige Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, vermeidet Fehler, stellt die Nachhaltigkeit des Bauwerks sicher und optimiert Ressourcenplanung und -einsatz. Unternehmen, die hier auf modernste Technologien setzen, haben somit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern.

Weiteres zum Thema:

Innovationen für eine leistungsfähigere Bauwirtschaft: https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_innovative-technologien-prozesse-und-produkte-in-der-bauwirtschaft.php

„Bauen 4.0“ – Innovationen in der Bauwirtschaft: https://www.bauindustrie-ost.de/artikel/bauen-4-0-innovationen-in-der-bauwirtschaft

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Was ist der Unterschied zwischen Digitalisieren, Digitalisierung und digitaler Transformation?

23.05.2023

Ihren Vorgesetzten mit einem Notizblock auf die Baustelle schicken? Passé! Mit Bleistift und Lineal zeichnen? Altmodisch! Postfächer nutzen, um miteinander zu kommunizieren? Diese Zeiten sind vorbei. Die Baubranche ist im Laufe der Jahre deutlich digitaler geworden. Dennoch ist die Digitalisierung derzeit ein heißes Thema für Bauunternehmen. Jeder Bauherr, der nicht ins Hintertreffen geraten möchte, arbeitet an der Digitalisierung oder befindet sich in der digitalen Transformation. Und das müssen sie auch, denn ohne Digitalisierung werden sie gegenüber der Konkurrenz das Nachsehen haben. Aber was ist der Unterschied zwischen diesen Konzepten?

Die Begriffe Digitalisieren, Digitalisierung und digitale Transformation sind sehr ähnlich und weisen daher viele Gemeinsamkeiten auf. Tatsächlich gibt es viele Überschneidungen zwischen den drei Konzepten. Dennoch gibt es Unterschiede, insbesondere hinsichtlich der Phase, in der Sie sie verwenden.

Digitalisieren: Informationen vom Papier ins Digitale

Informationen in eine digitale Form umwandeln, das ist Digitalisieren. Also digitale Pläne statt altmodischer Pläne auf Papier, ein Angebot per E-Mail statt per Brief, eine Fertigstellungsliste in einer App statt in der Zwischenablage und die Zeiterfassung auf dem Handy statt auf einem Zettel. Dies sind Dinge, die die meisten Unternehmen, insbesondere in der Baubranche, seit Jahren tun. Ein großer Vorteil des Digitalisierens? Sie können viel mehr Daten speichern und benötigen viel weniger physischen Platz. Darüber hinaus können Sie jederzeit und überall auf alle Ihre Daten zugreifen; unterwegs, auf der Baustelle oder bequem von zu Hause aus. Umfangreiche Archive sind nicht mehr notwendig; ein gutes – und natürlich sicheres und zuverlässiges – Softwarepaket reicht aus.

Digitalisierung: Prozesse mit Technologie verbessern

Beim Begriff Digitalisierung geht es um den Prozess. Was Sie tun, um digitale Technologien einzusetzen, um Ihre Geschäftsabläufe moderner, besser, weniger fehleranfällig und effizienter zu gestalten. Der Einsatz von Qualitätssicherungssoftware, Software zur Aufzeichnung von Kontrollen vor Ort oder auf der Baustelle, Apps zur bequemen Weitergabe aller Projektinformationen an alle Beteiligten usw. Die Digitalisierung umfasst alle Automatisierungen, die Sie nutzen, um flexibler, schneller und effektiver zu arbeiten. In der Baubranche ist das Schlagwort in diesem Bereich: CDE (Common Data Environment). Eine Cloud-Lösung, in der Sie Ihre Daten ordnungsgemäß und sicher speichern und verwalten. Darüber hinaus dient sie als Kollaborationsplattform, auf der Sie Informationen und Daten verwalten und in der Sie mit allen an Ihrem Projekt Beteiligten effektiv zusammenarbeiten können.

Digitale Transformation: der Weg zu maximaler Effizienz

Bei der digitalen Transformation sprechen wir von der Entwicklung, dem Weg zum Endergebnis. Das Endergebnis ist ein Unternehmen, in dem Automatisierung eingesetzt wird, um maximale Flexibilität, Effizienz und Kostenvorteile zu erzielen. Bauunternehmen, die eine digitale Transformation durchlaufen haben, verfügen über einen optimierten Prozess, in dem die Parteien optimal zusammenarbeiten, Informationen schnell und einfach gefunden und Fehler auf ein Minimum reduziert werden. Bestes Beispiel: Keine Verzögerungen oder Mehrkosten durch die Arbeit mit veralteten Plänen. Und nicht zuletzt: Wenn Sie maximal digital arbeiten, können Sie mehr Aufgaben mit weniger Leuten erledigen. In einer Zeit, in der gute Leute schwer zu finden sind, ist das ein großer Vorteil.

Warum ist Digitalisierung wichtig?

Unabhängig davon, in welchem ​​Stadium sich Ihr Unternehmen befindet und welchen Begriff Sie verwenden, besteht kein Zweifel daran, dass die Digitalisierung wichtig ist. Auf jeden Fall für Bauherren. Die Digitalisierung macht Ihre Prozesse einfacher, schneller, besser und günstiger. Wer in Zukunft als Bauunternehmen gelten will, muss sich digitalisieren. Die Digitalisierung ist ein wichtiger Teil der gesamten Gesellschaft, in allen Branchen und in allen Bereichen. In der Baubranche ist das nicht anders. Es passiert bereits viel, denken Sie nur an den Erfolg von BIM (Building Information Modeling) und den Siegeszug des Digitaldrucks. Durch den Einsatz der richtigen digitalen Tools arbeiten alle Beteiligten immer und bei Bedarf gleichzeitig mit den gleichen aktuellen Dokumenten. Dies verhindert Fehlkommunikation und Missverständnisse. Das Ergebnis: weniger Fehler, ein schnellerer Prozess und höhere Erträge.

Die Vorteile der Digitalisierung auf einen Blick

  • Immer aktuelle Dokumente für alle direkt verfügbar
  • Schnelle und einfache Kommunikation mit den beteiligten Parteien
  • Alle Dokumente sicher aufbewahrt
  • Alle Informationen jederzeit und von überall abrufbar
  • Mehr Einblick durch Datenanalyse
  • Kein Papierarchiv, kein aufwendiges Suchen nach Dokumenten
  • Effizientere Prozesse, schnelleres Arbeiten
  • Weniger Fehler und somit deutliche Kostenersparnisse

Kein notwendiges Übel, sondern ein unverzichtbares Werkzeug für den Erfolg

Als moderner Bauunternehmer sind Sie mehr oder weniger gezwungen, den digitalen Wandel mitzumachen. Das klingt negativ, ist aber ein Segen. Denn gerade durch die Digitalisierung können Sie enorme Vorteile erzielen. Indem Sie die Entwicklungen jetzt mitgehen, verbessern Sie Ihre Wettbewerbsposition.

Kontaktieren Sie uns und wir begleiten Sie auf Ihrem Weg der Digitalisierung.

Weiteres zum Thema:

Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Der Baumittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft: https://www.zdb.de/positionen/digitalisierung

Die Digitalisierung der Bauindustrie: https://www.pwc.de/de/managementberatung/capital-projects-and-infrastructure/herausforderungen-der-deutschen-bauindustrie.html#digitalisierung

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Sichere Baudokumentation in einer CDE

16.05.2023

Tagesberichte, Mängelmeldungen, Abnahmen, Begehungen: Im Rahmen von Bauprojekten müssen zahlreiche Vorgänge protokolliert werden. Dies sollte stets durchgängig, revisionssicher und rechtskonform erfolgen. In der Praxis führt diese Aufgabe zu einem hohen Aufwand – vor allem, wenn sie manuell durchgeführt wird. Es spricht daher vieles dafür, die Baudokumentation zu digitalisieren. Doch welche Lösungen stehen zu diesem Zweck zur Verfügung?

Papiergebundene Baudokumentation ist nicht mehr zeitgemäß

Viele Unternehmen führen ihre Baudokumentation immer noch händisch durch. Oft kommen hierbei Hilfsmittel wie Word-Formulare zum Einsatz, in welche die Notizen übernommen werden. Anschließend werden dann noch Fotos in Dateiverzeichnissen abgelegt oder in die Dokumente eingefügt. Die weitere Aufgabenzuweisung und Kommunikation erfolgt meist per E-Mail. Verfahrensweisen dieser Art verursachen einen enormen Aufwand. Zudem ist nicht sichergestellt, dass alle Beteiligten stets die relevanten Informationen erhalten. Auch im Hinblick auf den Status von Aufgaben, etwa bei der Mängelbehebung, fehlt es an Transparenz. All das spricht dafür, Stift, Papier und rudimentäre Tools durch professionelle Software für die Baudokumentation zu ersetzen.

Baudokumentation per App – direkt am Ort des Geschehens

Die moderne Baudokumentation kommt gänzlich ohne händische Notizen und aufwendige Datenübertragungen aus. Möglich machen dies mobile Apps, die auf Smartphones oder Tablets genutzt werden. Mit dem Endgerät lassen sich Vorgänge inklusive Fotos und Textkommentaren direkt vor Ort erfassen und in Plänen verorten (auch mit GPS-Unterstützung). Weiterhin ist es möglich, Aufgaben den betroffenen Projektpartnern zuzuordnen und ihnen die erforderlichen Informationen automatisch zuzusenden. Somit erübrigen sich zeitraubende Prozessschritte wie das manuelle Abtippen, Sortieren, Zuordnen und Versenden papiergebundener Notizen. Intuitive Eingabemasken, Assistenten, strukturierte Abfragen und vordefinierte Textbausteine sorgen zudem für eine komfortable und fehlerminimierte Datenerfassung.

Aus den erfassten Daten können Unternehmen darüber hinaus Bautagesberichte, Mängelprotokolle oder auch Mahnungen generieren und diese anschließend automatisch per E-Mail an entsprechende projektbeteiligte Firmen verschicken. Dank eines Aufgabenmanagements mit Terminkalender lassen sich zudem Fristen überwachen. Idealerweise berücksichtigt die richtige Software dabei auch rechtliche Vorgaben, beispielsweise im Hinblick auf die VOB, und sorgt so für ein rechtssicheres Gewährleistungsmanagement.

DIGIBAU für die virtuelle Baubegehung

Die einfachste und effizienteste Lösung für eine vollständige Baudokumentation bietet der Helmaufsatz DIGIBAU mit 360° Bildaufnahme von Open Experience. Der Helmaufsatz wird direkt über ein mobiles Gerät gesteuert und erfasst aus vorher definierten Positionen den kompletten Raum. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Bild direkt mit dem 3D-Modell des Objektes referenziert werden kann.

Dank neuester Technik ist der Helm ergonomisch und leicht, sodass die Bauarbeiter vor Ort ihn problemlos bei ihren täglichen Aufgaben tragen können. Die Echtzeitsynchronisation und der Datenaustausch mit dem Server ermöglichen Projektbeteiligten, die nicht vor Ort sind, eine ortsunabhängige Begehung der Baustelle. Bei entstanden Baumängeln sind oft vor Ort Termine von verschiedenen Fachexperten nötig, welche meist schwer zu koordinieren sind. Durch die tagesaktuelle 360°-Dokumentation der Baustelle entfällt dieser aufwendige Prozess und kann von allen Beteiligten aus der Ferne durchgeführt werden. DIGIBAU ermöglicht so eine kontinuierliche technische Zustandsfestlegung und eignet sich darüber hinaus auch für Arbeitssicherheitsbegehungen.

Der 360° Kamerahelm wurde im Rahmen des ESKIMO Forschungsprojekts im Praxiseinsatz getestet, weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht. Während des Projektes wurde der Helm für die technische Qualitätssicherung eingesetzt. Die Kameras erkennen optische Abweichungen vom Soll-Zustand oder auch Unterschiede zum BIM-Modell. Sich daraus ergebende Mängelmeldungen werden automatisch erfasst und zugeordnet.

PAVE und Open Experience für die Baudokumentation

PAVE ist eine cloudbasierte Kollaborationsplattform und besteht aus mehreren Modulen, die flexibel kombiniert werden können. Ein besonders wichtiger Funktionsbaustein der BIM-konformen Lösung ist die Open Experience Baustellendokumentation. Dank der vollständigen Integration der Open Experience Module in PAVE können Nutzer Mängelmeldungen, Dokumentationen und Bautagesberichte mittels App direkt auf der Baustelle erfassen. Dies kann nicht nur online, sondern auch offline erfolgen.

Bei Mängeln lassen sich die erfassten Daten im Anschluss automatisch dem zuständigen Nachunternehmer zuordnen. Auftraggeber und Auftragnehmer können über die digitale Plattform effizient kommunizieren und den Fortschritt der Mängelbehebung einsehen.

Weiterhin unterstützt Open Experience das Anlegen mehrerer Mängelbücher. Es entstehen fehlerfreie Mängelauflistungen, die mit den definierten Fristen automatisch an jeden betroffenen Subunternehmer in Form einer PDF-Datei gesendet werden. Wird das Objekt im Anschluss vermietet oder verkauft, kann PAVE für die Dokumentation des Zustands, die Übergabe sowie die Due Diligence und Transaktion verwendet werden.

In Summe wird deutlich, dass eine digitale Baudokumentation zahlreiche Vorzüge bietet. So senkt PAVE den Arbeitsaufwand deutlich, indem sie die Datenerfassung vereinfachen, Doppelarbeiten eliminieren, Missverständnisse abbauen und die Kommunikation verbessern.

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Change-Management und Digitalisierung

Warum die Bauindustrie die aktuelle Zurückhaltung im Markt nutzen sollte

08.05.2023

Die Bauindustrie steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Marktlage. In dieser Zeit der Zurückhaltung bei Investitionen und Verzögerungen bei Projekten ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen ihre Prozesse überdenken und sich auf die Zukunft ausrichten. Hier kommen Change-Management Prozesse und Digitalisierung ins Spiel.

Zurückhaltung des Marktes für eigene Neuausrichtung nutzen

Veränderungen im Unternehmen können oft Sorgen und sogar Widerstand hervorrufen, aber es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, sich auf Change-Management Prozesse zu konzentrieren. Durch eine effektive Umsetzung von Veränderungen können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Kosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Wenn die Veränderungen gut durchdacht und kommuniziert werden, kann dies auch das Engagement der Mitarbeiter steigern und die Mitarbeiterbindung erhöhen.

Die Digitalisierung bietet ebenfalls zahlreiche Vorteile für die Bauindustrie. Durch die Einführung von Technologien wie eine moderne CDE können Unternehmen ihre Projekte besser planen und koordinieren, was zu einer Reduzierung von Fehlern und einem schnelleren Projektabschluss führen kann. Auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gewerken wird durch die Digitalisierung vereinfacht.

Eine CDE-Lösung, die Sie brauchen

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung ist die Möglichkeit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Durch die Verwendung von Analysetools können Unternehmen ihre Prozesse optimieren und bessere Entscheidungen treffen. Auch die Kundenkommunikation kann durch digitale Kanäle verbessert werden, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bauindustrie die aktuelle Zurückhaltung im Markt nutzen sollte, um Change-Management und Digitalisierungsprozesse voranzutreiben. Durch eine effektive Umsetzung dieser Maßnahmen können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Fehler vermeiden, Kosten senken, Konflikte zwischen Gewerken und Personen vermeiden, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und die Kundenzufriedenheit verbessern. Unternehmen, die sich jetzt auf die Zukunft ausrichten, werden langfristig im Markt erfolgreicher sein.

Als modulare CDE unterstützt Sie PAVE bei allen diesen Aspekten. Durch unsere langjährige Branchenerfahrung können wir Sie beraten und gemeinsam mit Ihnen für Ihre Abläufe geeignete Workflows implementieren. Das Issue Management sowie andere BIM-kompatible Tools direkt in der Plattform sparen Ihnen Zeit und Ressourcen und machen die Arbeitsabläufe in BIM-Projekten viel effizienter. Mit integriertem BCF Server, redundanten Rechenzentren in Deutschland und mehrfachen Sicherheits-Zertifizierungen (u.a. ISO 27001) erfüllt PAVE alle Pflicht und die meisten Optionalanforderungen der DIN SPEC 91391.

Weiteres zum Thema:

Digitale Transformation ganzheitlich managen – Wie Unternehmen die digitale Transformation strukturiert meistern: https://www.industrie-management.de/node/329

Digitalisierung der Bauwirtschaft: Change Management verzweifelt gesucht: https://inpera.net/digitalisierung-der-bauwirtschaft-change-management-verzweifelt-gesucht/

Mit Change Management die Digitalisierung am Bau 2023 vorantreiben: https://www.planradar.com/de/change-management/

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Unsere BIM-Spezialisten haben für Sie die wichtigsten DIN SPEC Funktionen zusammengestellt, damit Sie bei Ihrem nächsten BIM-Projekt wissen, worauf es ankommt. PAVE bietet alle diese Funktionalitäten und sorgt für eine höchsteffiziente digitale Kollaboration.

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Modulares CDE als Basis für BIM-getriebene Bauindustrie

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PMG erfüllt C5-Kriterien des BSI

Das C5 legt die Anforderungen für sicheres und compliance-konformes Cloud-Computing fest, was vor allem für Bundesbehörden ein gesetzlich gefordertes Kriterium ist. Die PMG erfüllt die C5-Kriterien des BSI – hier geht’s zur Meldung.

 

Datenqualität und Transparenz in Bauprojekten

Ein Interview von Alexander Ghezzo mit Mike Riegler

14.04.2023

Die Digitalisierung hat in den Corona-Jahren einen unglaublichen Satz nach vorn gemacht. Allein das hybride Arbeiten hat eine Welle an Investitionen in Soft- und Hardware ausgelöst. Auch im War for Talents setzen Unternehmen darauf, um den Mitarbeiter*innen die Arbeit attraktiv und zeitgemäß zu gestalten und sich als modernes Unternehmen zu präsentieren. Entsprechen wichtig ist das Thema Digitalisierung bei dem Ghezzo-Immobilientag in Wien.

Alexander Ghezzo, Partner bei Ghezzo, fragt Mike Riegler (CEO PAVE), was die Trends und Entwicklungen rund um Datenräume, BIM, KI usw. sind, vor allem im Zusammenhang mit den aktuellen Herausforderungen wie Teuerung, Zinsen, ESG und Taxonomie.

Alexander Ghezzo ist seit 2000 in der Veranstaltungsbranche und hat zahlreiche erfolgreiche Konferenzen und Kongresse in Österreich etabliert. Dabei hat er sich besonders auf die Themen Immobilien, Facility Management und Industrie spezialisiert.

Über seine Veranstaltungen liest man im Kurier, Wohnkrone, Immobilienfokus, OIZ, TGA u.v.m.

Zudem ist Alexander Ghezzo erfahrener Trainer in den Bereichen Präsentation, Moderation, Problemlösung, Mitarbeiterführung sowie in Spezialbereichen des Marketing und betrieblicher Optimierung.

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Alexander Ghezzo: Welche Veränderungen erleben Sie in der Immobilienbranche und was bedeutet das für die Digitalisierung?

Mike Riegler: In den letzten eineinhalb Jahren haben sich die Anforderungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft kontinuierlich, z.T. dramatisch, erhöht. Stark schwankende Baustoffpreise, unterbrochene Lieferketten, unklare Lieferzeiten, steigender Mangel an Fachkräften, steigende Energiepreise, weiter steigende Zinsen – und damit z.T. kritische Finanzierungen. Diese Entwicklungen nehmen starken Einfluss auf bestehende und beginnende Bauprojekte. Die stark gestiegene Inflation wird ebenfalls weitere Auswirkungen nach sich ziehen. Aufgrund dieser Unsicherheiten und Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft, berichten uns Kunden von stark ansteigenden Anfragen zum Ausgleich von Lohnerhöhungen.

Die seit langem bekannte Notwendigkeit der digitalen Transformation setzt sich zunehmend durch und gewinnt bei allen Beteiligten weitere Bedeutung. Nicht zuletzt etablieren sich viele Unternehmen im Bereich der Digitalisierung, die von dieser Notwendigkeit profitieren werden/möchten.

Denn nur mit Digitalisierung im Bauprozess, über alle Leistungsphasen hinweg und bis in die Bestandsverwaltung, lassen sich Kosten, ausgleichende Einsparungen und Fehlervermeidung erzielen. Und spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen vor sieben Jahren, wissen wir, dass gerade auch unsere Branche weitere erhebliche Anstrengungen umsetzen muss.

Alexander Ghezzo: Auf welche Technologien setzt Branche dabei?

Mike Riegler: Genau in den letzten zwei Jahren erleben wir eine Fülle von Entwicklungen aus der Dynamik der Digitalisierung heraus. Ganz gleich ob neue Produkte und Methoden, neue Technologien in IT, IoT, VR, AR, Robotik oder KI – wer etwa die digitalBAU, die EXPO REAL oder auch die BIM World besuchte, konnte sich von dem großartigen Einfallsreichtum der Unternehmen selbst überzeugen.

Eines wurde ebenfalls deutlich: Die weiterwachsende Komplexität der Aufgaben und Projekte werden die Beteiligten nicht länger mit einfachen und in der Anwendung limitierten Tools in den Griff bekommen: Zur Lösung der umfassenden Kommunikations- und Schnittstellenprobleme und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit gehört durchgängig vernetztes Arbeiten und Handeln. Eine eng vernetzte Zusammenarbeit in einer homogenen Arbeitsumgebung und eine eindeutige Kommunikation bilden die grundlegende Voraussetzung für eine deutlich reibungslosere und auch Team freundlichere Arbeitsweise.

Stark nachgefragt ist seit gut einem Jahr auch in der DACH-Region das Thema BIM. Das wichtigste Nutzenversprechen von BIM liegt in der direkten am vernetzten 3D-Modell stattfindenden kollaborativen, konstruktiven Zusammenarbeit. Unserer Erfahrung nach wird das, was BIM kann und ermöglicht noch sehr breit und in zu vielen Varianten angeboten. Auch ist die Anwendung von BIM in den Unternehmen sehr unterschiedlich. PAVE bietet mit seinem BIM-Modul und den in den nächsten Wochen und Monaten stetig hinzukommenden Funktionen eine hochprofessionelle Antwort für dieses Thema – wie immer vernetzt mit den anderen Modulen und Funktionen von PAVE – unserer Leistungsstarken Modulwelt mit einer CDE (für manche auch Projektraum oder Planserver) im Kern. Aus unserer Sicht kann das eine, BIM, ohne das andere, eine CDE wie PAVE, nicht sinnvoll angewendet werden, wenn man schnittstellenfrei oder ohne Brüche arbeiten möchte.

Alexander Ghezzo: Wo steht die Branche im Jahr Sieben nach Veröffentlichung des Digitalen Stufenplans, der seinerzeit einen ersten BIM-Hype ausgelöst hatte?

Mike Riegler: Weiter, als gemeinhin angenommen wird. BIM lehrt uns ein Mindset, wie Daniel Mondino, BIM Pionier, Mitverfasser des Stufenplans, es unlängst auf den Punkt brachte. „Die Projekt- und Objektdaten aber sind die DNA. Mit dem richtigen Mindset kriegen wir auch die Daten in den Griff. Haben wir erst die Daten, lösen wir auch die Herausforderungen.“ Und Kern ist und bleibt eine hoch leistungsfähige CDE.

Und was dazu in den zurückliegenden Jahren geleistet wurde, ist beachtlich: Es sind vor allem die Verbände und auch Vereine, wie etwa buildingSMART oder DIN – um nur Zwei zu nennen – deren Arbeit für einen standardisierten Datenaustausch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Und der Verdienst: Niemand muss heute noch länger auf ein kollaboratives Zusammenarbeiten warten, weil Standards fehlen. Auch wenn noch verschiedentlich Workarounds erforderlich sind und Lücken bestehen – wie etwa bei der TGA oder beim Übergang vom Bau in den Betrieb: Eine mögliche Ausrede für die Anwendung lässt sich daraus nicht länger ableiten.

Im vernetzen Planen, Bauen und Betreiben mit vielen Beteiligten ist der Austausch von Informationen über standardisierte Schnittstellen, mit einheitlichen Attributen und in einer mit offenen Schnittstellen versehenen Umgebung, wesentlich für Wirtschaftlichkeit, Projekt- und Produktqualität. Durch die geregelte Weiterverwendung von bereits generierten Daten können in der Wertschöpfungskette Ressourcen geschont und die Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Durch die in einem Projekt kontinuierlich und strukturiert erfassten Daten können auch Doppel- und Mehrfacherfassung vermieden, der Verwendung veralteter Plandaten vorgebeugt und Konflikte reduziert werden. Das digital erzeugte Bauwerk kann als Produkt bereits in der Planungsphase frühzeitig perfektioniert werden, bevor auf der Baustelle Fakten geschaffen werden.

Alexander Ghezzo: ESG und Taxonomie sind momentan ganz oben auf der Agenda der Immobilienunternehmen. Ein weiterer Treiber für die Digitalisierung der Branche?

Mike Riegler: Durch ESG und Taxonomie gewinnt das über den Lebenszyklus durchgehende digitale Datenmanagement auch aus Investorensicht weiter an Bedeutung. Wer nachhaltig investieren möchte oder muss, der benötigt Datentransparenz. Um nur auf die ökologische Dimension einzugehen: Stücklisten- und Bau=Rohstoff-Erfassung, ESG-Checklisten zur Dokumentation, Energieverbräuche und Maßnahmen zur Reduktion – das erfordert eine Vielzahl von Daten und deren Analyse. Die daraus erwachsende Komplexität ist hoch. Datenkollaboration in einer einheitlichen Umgebung wird erfolgsentscheidend sein, um Mehrwerte zu generieren – weit über Nachhaltigkeitsaspekte hinaus. Für Eigentümer schon lange von Bedeutung, wirken sich unvollständige Daten und mangelnde Datenqualität bei einer etwaigen Veräußerung nun negativ auf den Wert der Immobilie aus.

Die kluge Verbesserung analoger Prozesse und ihre Transformation in digitale Prozesse, Abläufe und Workflows sind der Schlüssel für Effizienzgewinn. Neben der Verfügbarkeit der daraus resultierenden Daten ist die Datenqualität entscheidend – auch, um Prozesse zu automatisieren und maschinenlesbar machen zu können. Erst wenn die Datenanalyse nicht länger eine Black Box darstellt, können relevante Entscheidungen gezielter getroffen werden. Und wer Daten in hoher Qualität frühzeitig sammelt, kann einen Schatz aufbauen, dessen Möglichkeiten heute ggf. noch gar nicht genutzt oder gar erkannt werden. Big-Data und digitale Geschäftsmodelle sind hier die Stichworte.

Alexander Ghezzo: CDE – Common Data Environment: Was bedeutet das eigentlich?

Mike Riegler: Die CDE bildet die Basis in jeder IT-Ziel-Landschaft. In einer CDE kann sich das BIM-Nutzenversprechen erfüllen. Natürlich muss dafür eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Welche das sind, wird ideal beschrieben in der DIN SPEC 91391: In deren ersten Teil etwa geht es um die Module und Funktionen. Mindestumfang und Zusatzfunktionalitäten werden beschrieben und ein Überblick über Anwendungsfälle gegeben. Im zweiten Teil wird das ebenso bedeutende Schnittstellenkonzept für den Datenaustausch in offenen BIM-Projekten – Open BIM – dargestellt. Schließlich müssen unterschiedliche Softwarelösungen, von denen es sehr viele gibt (Menge ansteigend) angebunden und ein reibungsloser und sicherer Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen angestrebt werden.

Alexander Ghezzo: Welche Anforderungen haben Ihre Kunden an eine Kollaborationssoftware?

Mike Riegler: Neben diesen beschriebenen Anforderungen ist aber auch die Erfahrung mit einer Vielzahl von Kunden von nicht unerheblicher Bedeutung. Wir befassen uns mit kollaborativem Arbeiten und vernetztem digitalen Datenmanagement seit vielen Jahren. Kunden schätzen diese Expertise sehr und vertrauen auf unsere Empfehlung bei Anwendung und Einsatz. Aus dieser Perspektive heraus halte ich drei Aspekte für den erfolgreichen Einsatz einer Kollaborationssoftware mit einer starken CDE im Kern für maßgeblich:

Die Anwendung der Software muss einfach sein und auf verschiedensten Endgeräten funktionieren. Nur wenn der Daten In- und Output ohne Spezialkenntnisse möglich ist, erschließen sich den Anwendern auch unmittelbarer Nutzen und Erfolgserlebnisse. Bedenken wir, dass der überwiegende Teil der an einem Immobilien- und Bauprojekt beteiligten Büros und Betriebe kleine und mittelständige Unternehmen sind. Deren Mitarbeiter arbeiten meist nur phasenweise mit einer Bausoftware – einige sogar parallel in verschiedenen Systemen. Anwenderfreundlichkeit darf daher keine Marketinghülse sein. Nur wenn sie erwiesenermaßen eingehalten wird und sich mit den Anwendergewohnheiten mitentwickelt, kann eine Software wie PAVE überhaupt erst eine ihrer bedeutendsten Eigenschaft erfüllen: Als Single Source of Truth.

Datenaktualität und -qualität sind Voraussetzung, damit sie gerade auch in komplexen Projekten als die einzige Wahrheitsquelle fungieren kann. Die Plattform muss daher nicht nur leicht zugänglich und bedienbar sein, sondern auch als vertrauensvolle Lösung erfahren werden, in die man gerne hineinarbeitet.

Eine wesentliche Voraussetzung für Vertrauen ist wiederum die Sicherheit – die meiner Daten als Mitarbeiter ebenso wie als Dateninhaber. Gerade im deutschsprachigen Markt ist das Sicherheitsbedürfnis bei browserbasierten Cloudlösungen besonders ausgeprägt. Unsere Software läuft parallel in drei deutschen, ISO-zertifizierten Rechenzentren. Zu Ihrer und unserer Sicherheit mit höchster Verfügbarkeit. Nicht zuletzt aber zählt auch die Verlässlichkeit des Anbieters selbst: Unsere Firma ist ebenfalls ISO27001-zertifiziert, was, Stand heute, so nicht oft am Markt zu finden ist – kombiniert mit Tradition und kontinuierlicher, hoher Innovation – Made in Germany.

Eine CDE-Lösung, die sie brauchen

Als modulare CDE unterstützt Sie PAVE bei allen diesen Aspekten. Durch unsere langjährige Branchenerfahrung können wir Sie beraten und gemeinsam mit Ihnen für Ihre Abläufe geeignete Workflows implementieren. Das Issue Management sowie andere BIM-kompatible Tools direkt in der Plattform sparen Ihnen Zeit und Ressourcen und machen die Arbeitsabläufe in BIM-Projekten viel effizienter. Mit integriertem BCF Server, redundanten Rechenzentren in Deutschland und mehrfachen Sicherheits-Zertifizierungen (u.a. ISO 27001) erfüllt PAVE alle Pflicht und die meisten Optionalanforderungen der DIN SPEC 91391.

Weiteres zum Thema:

Die Baubranche in anspruchsvollen Zeiten. PwC-Studie 2023: Wie Unternehmen der Bauindustrie mit den aktuellen Krisen umgehen: https://www.pwc.de/de/managementberatung/capital-projects-and-infrastructure/herausforderungen-der-deutschen-bauindustrie.html

 

DIN SPEC 91391: Gemeinsame Datenumgebungen für BIM Projekte –
Funktionen und offener Datenaustausch zwischen Plattformen unterschiedlicher Hersteller: https://www.din.de/resource/blob/330526/102ed7e2a7ddbc56b387119edddc397e/din-spec-91391-data.pdf

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