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Change-Management und Digitalisierung

Warum die Bauindustrie die aktuelle Zurückhaltung im Markt nutzen sollte

08.05.2023

Die Bauindustrie steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die aktuelle Marktlage. In dieser Zeit der Zurückhaltung bei Investitionen und Verzögerungen bei Projekten ist es wichtiger denn je, dass Unternehmen ihre Prozesse überdenken und sich auf die Zukunft ausrichten. Hier kommen Change-Management Prozesse und Digitalisierung ins Spiel.

Zurückhaltung des Marktes für eigene Neuausrichtung nutzen

Veränderungen im Unternehmen können oft Sorgen und sogar Widerstand hervorrufen, aber es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, sich auf Change-Management Prozesse zu konzentrieren. Durch eine effektive Umsetzung von Veränderungen können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Kosten senken und ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Wenn die Veränderungen gut durchdacht und kommuniziert werden, kann dies auch das Engagement der Mitarbeiter steigern und die Mitarbeiterbindung erhöhen.

Die Digitalisierung bietet ebenfalls zahlreiche Vorteile für die Bauindustrie. Durch die Einführung von Technologien wie eine moderne CDE können Unternehmen ihre Projekte besser planen und koordinieren, was zu einer Reduzierung von Fehlern und einem schnelleren Projektabschluss führen kann. Auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gewerken wird durch die Digitalisierung vereinfacht.

Eine CDE-Lösung, die Sie brauchen

Ein weiterer Vorteil der Digitalisierung ist die Möglichkeit, Daten zu sammeln und zu analysieren. Durch die Verwendung von Analysetools können Unternehmen ihre Prozesse optimieren und bessere Entscheidungen treffen. Auch die Kundenkommunikation kann durch digitale Kanäle verbessert werden, was zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Bauindustrie die aktuelle Zurückhaltung im Markt nutzen sollte, um Change-Management und Digitalisierungsprozesse voranzutreiben. Durch eine effektive Umsetzung dieser Maßnahmen können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Fehler vermeiden, Kosten senken, Konflikte zwischen Gewerken und Personen vermeiden, ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen und die Kundenzufriedenheit verbessern. Unternehmen, die sich jetzt auf die Zukunft ausrichten, werden langfristig im Markt erfolgreicher sein.

Als modulare CDE unterstützt Sie PAVE bei allen diesen Aspekten. Durch unsere langjährige Branchenerfahrung können wir Sie beraten und gemeinsam mit Ihnen für Ihre Abläufe geeignete Workflows implementieren. Das Issue Management sowie andere BIM-kompatible Tools direkt in der Plattform sparen Ihnen Zeit und Ressourcen und machen die Arbeitsabläufe in BIM-Projekten viel effizienter. Mit integriertem BCF Server, redundanten Rechenzentren in Deutschland und mehrfachen Sicherheits-Zertifizierungen (u.a. ISO 27001) erfüllt PAVE alle Pflicht und die meisten Optionalanforderungen der DIN SPEC 91391.

Weiteres zum Thema:

Digitale Transformation ganzheitlich managen – Wie Unternehmen die digitale Transformation strukturiert meistern: https://www.industrie-management.de/node/329

Digitalisierung der Bauwirtschaft: Change Management verzweifelt gesucht: https://inpera.net/digitalisierung-der-bauwirtschaft-change-management-verzweifelt-gesucht/

Mit Change Management die Digitalisierung am Bau 2023 vorantreiben: https://www.planradar.com/de/change-management/

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Datenqualität und Transparenz in Bauprojekten

Ein Interview von Alexander Ghezzo mit Mike Riegler

14.04.2023

Die Digitalisierung hat in den Corona-Jahren einen unglaublichen Satz nach vorn gemacht. Allein das hybride Arbeiten hat eine Welle an Investitionen in Soft- und Hardware ausgelöst. Auch im War for Talents setzen Unternehmen darauf, um den Mitarbeiter*innen die Arbeit attraktiv und zeitgemäß zu gestalten und sich als modernes Unternehmen zu präsentieren. Entsprechen wichtig ist das Thema Digitalisierung bei dem Ghezzo-Immobilientag in Wien.

Alexander Ghezzo, Partner bei Ghezzo, fragt Mike Riegler (CEO PAVE), was die Trends und Entwicklungen rund um Datenräume, BIM, KI usw. sind, vor allem im Zusammenhang mit den aktuellen Herausforderungen wie Teuerung, Zinsen, ESG und Taxonomie.

Alexander Ghezzo ist seit 2000 in der Veranstaltungsbranche und hat zahlreiche erfolgreiche Konferenzen und Kongresse in Österreich etabliert. Dabei hat er sich besonders auf die Themen Immobilien, Facility Management und Industrie spezialisiert.

Über seine Veranstaltungen liest man im Kurier, Wohnkrone, Immobilienfokus, OIZ, TGA u.v.m.

Zudem ist Alexander Ghezzo erfahrener Trainer in den Bereichen Präsentation, Moderation, Problemlösung, Mitarbeiterführung sowie in Spezialbereichen des Marketing und betrieblicher Optimierung.

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Alexander Ghezzo: Welche Veränderungen erleben Sie in der Immobilienbranche und was bedeutet das für die Digitalisierung?

Mike Riegler: In den letzten eineinhalb Jahren haben sich die Anforderungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft kontinuierlich, z.T. dramatisch, erhöht. Stark schwankende Baustoffpreise, unterbrochene Lieferketten, unklare Lieferzeiten, steigender Mangel an Fachkräften, steigende Energiepreise, weiter steigende Zinsen – und damit z.T. kritische Finanzierungen. Diese Entwicklungen nehmen starken Einfluss auf bestehende und beginnende Bauprojekte. Die stark gestiegene Inflation wird ebenfalls weitere Auswirkungen nach sich ziehen. Aufgrund dieser Unsicherheiten und Herausforderungen der Bau- und Immobilienwirtschaft, berichten uns Kunden von stark ansteigenden Anfragen zum Ausgleich von Lohnerhöhungen.

Die seit langem bekannte Notwendigkeit der digitalen Transformation setzt sich zunehmend durch und gewinnt bei allen Beteiligten weitere Bedeutung. Nicht zuletzt etablieren sich viele Unternehmen im Bereich der Digitalisierung, die von dieser Notwendigkeit profitieren werden/möchten.

Denn nur mit Digitalisierung im Bauprozess, über alle Leistungsphasen hinweg und bis in die Bestandsverwaltung, lassen sich Kosten, ausgleichende Einsparungen und Fehlervermeidung erzielen. Und spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen vor sieben Jahren, wissen wir, dass gerade auch unsere Branche weitere erhebliche Anstrengungen umsetzen muss.

Alexander Ghezzo: Auf welche Technologien setzt Branche dabei?

Mike Riegler: Genau in den letzten zwei Jahren erleben wir eine Fülle von Entwicklungen aus der Dynamik der Digitalisierung heraus. Ganz gleich ob neue Produkte und Methoden, neue Technologien in IT, IoT, VR, AR, Robotik oder KI – wer etwa die digitalBAU, die EXPO REAL oder auch die BIM World besuchte, konnte sich von dem großartigen Einfallsreichtum der Unternehmen selbst überzeugen.

Eines wurde ebenfalls deutlich: Die weiterwachsende Komplexität der Aufgaben und Projekte werden die Beteiligten nicht länger mit einfachen und in der Anwendung limitierten Tools in den Griff bekommen: Zur Lösung der umfassenden Kommunikations- und Schnittstellenprobleme und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit gehört durchgängig vernetztes Arbeiten und Handeln. Eine eng vernetzte Zusammenarbeit in einer homogenen Arbeitsumgebung und eine eindeutige Kommunikation bilden die grundlegende Voraussetzung für eine deutlich reibungslosere und auch Team freundlichere Arbeitsweise.

Stark nachgefragt ist seit gut einem Jahr auch in der DACH-Region das Thema BIM. Das wichtigste Nutzenversprechen von BIM liegt in der direkten am vernetzten 3D-Modell stattfindenden kollaborativen, konstruktiven Zusammenarbeit. Unserer Erfahrung nach wird das, was BIM kann und ermöglicht noch sehr breit und in zu vielen Varianten angeboten. Auch ist die Anwendung von BIM in den Unternehmen sehr unterschiedlich. PAVE bietet mit seinem BIM-Modul und den in den nächsten Wochen und Monaten stetig hinzukommenden Funktionen eine hochprofessionelle Antwort für dieses Thema – wie immer vernetzt mit den anderen Modulen und Funktionen von PAVE – unserer Leistungsstarken Modulwelt mit einer CDE (für manche auch Projektraum oder Planserver) im Kern. Aus unserer Sicht kann das eine, BIM, ohne das andere, eine CDE wie PAVE, nicht sinnvoll angewendet werden, wenn man schnittstellenfrei oder ohne Brüche arbeiten möchte.

Alexander Ghezzo: Wo steht die Branche im Jahr Sieben nach Veröffentlichung des Digitalen Stufenplans, der seinerzeit einen ersten BIM-Hype ausgelöst hatte?

Mike Riegler: Weiter, als gemeinhin angenommen wird. BIM lehrt uns ein Mindset, wie Daniel Mondino, BIM Pionier, Mitverfasser des Stufenplans, es unlängst auf den Punkt brachte. „Die Projekt- und Objektdaten aber sind die DNA. Mit dem richtigen Mindset kriegen wir auch die Daten in den Griff. Haben wir erst die Daten, lösen wir auch die Herausforderungen.“ Und Kern ist und bleibt eine hoch leistungsfähige CDE.

Und was dazu in den zurückliegenden Jahren geleistet wurde, ist beachtlich: Es sind vor allem die Verbände und auch Vereine, wie etwa buildingSMART oder DIN – um nur Zwei zu nennen – deren Arbeit für einen standardisierten Datenaustausch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Und der Verdienst: Niemand muss heute noch länger auf ein kollaboratives Zusammenarbeiten warten, weil Standards fehlen. Auch wenn noch verschiedentlich Workarounds erforderlich sind und Lücken bestehen – wie etwa bei der TGA oder beim Übergang vom Bau in den Betrieb: Eine mögliche Ausrede für die Anwendung lässt sich daraus nicht länger ableiten.

Im vernetzen Planen, Bauen und Betreiben mit vielen Beteiligten ist der Austausch von Informationen über standardisierte Schnittstellen, mit einheitlichen Attributen und in einer mit offenen Schnittstellen versehenen Umgebung, wesentlich für Wirtschaftlichkeit, Projekt- und Produktqualität. Durch die geregelte Weiterverwendung von bereits generierten Daten können in der Wertschöpfungskette Ressourcen geschont und die Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Durch die in einem Projekt kontinuierlich und strukturiert erfassten Daten können auch Doppel- und Mehrfacherfassung vermieden, der Verwendung veralteter Plandaten vorgebeugt und Konflikte reduziert werden. Das digital erzeugte Bauwerk kann als Produkt bereits in der Planungsphase frühzeitig perfektioniert werden, bevor auf der Baustelle Fakten geschaffen werden.

Alexander Ghezzo: ESG und Taxonomie sind momentan ganz oben auf der Agenda der Immobilienunternehmen. Ein weiterer Treiber für die Digitalisierung der Branche?

Mike Riegler: Durch ESG und Taxonomie gewinnt das über den Lebenszyklus durchgehende digitale Datenmanagement auch aus Investorensicht weiter an Bedeutung. Wer nachhaltig investieren möchte oder muss, der benötigt Datentransparenz. Um nur auf die ökologische Dimension einzugehen: Stücklisten- und Bau=Rohstoff-Erfassung, ESG-Checklisten zur Dokumentation, Energieverbräuche und Maßnahmen zur Reduktion – das erfordert eine Vielzahl von Daten und deren Analyse. Die daraus erwachsende Komplexität ist hoch. Datenkollaboration in einer einheitlichen Umgebung wird erfolgsentscheidend sein, um Mehrwerte zu generieren – weit über Nachhaltigkeitsaspekte hinaus. Für Eigentümer schon lange von Bedeutung, wirken sich unvollständige Daten und mangelnde Datenqualität bei einer etwaigen Veräußerung nun negativ auf den Wert der Immobilie aus.

Die kluge Verbesserung analoger Prozesse und ihre Transformation in digitale Prozesse, Abläufe und Workflows sind der Schlüssel für Effizienzgewinn. Neben der Verfügbarkeit der daraus resultierenden Daten ist die Datenqualität entscheidend – auch, um Prozesse zu automatisieren und maschinenlesbar machen zu können. Erst wenn die Datenanalyse nicht länger eine Black Box darstellt, können relevante Entscheidungen gezielter getroffen werden. Und wer Daten in hoher Qualität frühzeitig sammelt, kann einen Schatz aufbauen, dessen Möglichkeiten heute ggf. noch gar nicht genutzt oder gar erkannt werden. Big-Data und digitale Geschäftsmodelle sind hier die Stichworte.

Alexander Ghezzo: CDE – Common Data Environment: Was bedeutet das eigentlich?

Mike Riegler: Die CDE bildet die Basis in jeder IT-Ziel-Landschaft. In einer CDE kann sich das BIM-Nutzenversprechen erfüllen. Natürlich muss dafür eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt sein. Welche das sind, wird ideal beschrieben in der DIN SPEC 91391: In deren ersten Teil etwa geht es um die Module und Funktionen. Mindestumfang und Zusatzfunktionalitäten werden beschrieben und ein Überblick über Anwendungsfälle gegeben. Im zweiten Teil wird das ebenso bedeutende Schnittstellenkonzept für den Datenaustausch in offenen BIM-Projekten – Open BIM – dargestellt. Schließlich müssen unterschiedliche Softwarelösungen, von denen es sehr viele gibt (Menge ansteigend) angebunden und ein reibungsloser und sicherer Datenaustausch zwischen verschiedenen Plattformen angestrebt werden.

Alexander Ghezzo: Welche Anforderungen haben Ihre Kunden an eine Kollaborationssoftware?

Mike Riegler: Neben diesen beschriebenen Anforderungen ist aber auch die Erfahrung mit einer Vielzahl von Kunden von nicht unerheblicher Bedeutung. Wir befassen uns mit kollaborativem Arbeiten und vernetztem digitalen Datenmanagement seit vielen Jahren. Kunden schätzen diese Expertise sehr und vertrauen auf unsere Empfehlung bei Anwendung und Einsatz. Aus dieser Perspektive heraus halte ich drei Aspekte für den erfolgreichen Einsatz einer Kollaborationssoftware mit einer starken CDE im Kern für maßgeblich:

Die Anwendung der Software muss einfach sein und auf verschiedensten Endgeräten funktionieren. Nur wenn der Daten In- und Output ohne Spezialkenntnisse möglich ist, erschließen sich den Anwendern auch unmittelbarer Nutzen und Erfolgserlebnisse. Bedenken wir, dass der überwiegende Teil der an einem Immobilien- und Bauprojekt beteiligten Büros und Betriebe kleine und mittelständige Unternehmen sind. Deren Mitarbeiter arbeiten meist nur phasenweise mit einer Bausoftware – einige sogar parallel in verschiedenen Systemen. Anwenderfreundlichkeit darf daher keine Marketinghülse sein. Nur wenn sie erwiesenermaßen eingehalten wird und sich mit den Anwendergewohnheiten mitentwickelt, kann eine Software wie PAVE überhaupt erst eine ihrer bedeutendsten Eigenschaft erfüllen: Als Single Source of Truth.

Datenaktualität und -qualität sind Voraussetzung, damit sie gerade auch in komplexen Projekten als die einzige Wahrheitsquelle fungieren kann. Die Plattform muss daher nicht nur leicht zugänglich und bedienbar sein, sondern auch als vertrauensvolle Lösung erfahren werden, in die man gerne hineinarbeitet.

Eine wesentliche Voraussetzung für Vertrauen ist wiederum die Sicherheit – die meiner Daten als Mitarbeiter ebenso wie als Dateninhaber. Gerade im deutschsprachigen Markt ist das Sicherheitsbedürfnis bei browserbasierten Cloudlösungen besonders ausgeprägt. Unsere Software läuft parallel in drei deutschen, ISO-zertifizierten Rechenzentren. Zu Ihrer und unserer Sicherheit mit höchster Verfügbarkeit. Nicht zuletzt aber zählt auch die Verlässlichkeit des Anbieters selbst: Unsere Firma ist ebenfalls ISO27001-zertifiziert, was, Stand heute, so nicht oft am Markt zu finden ist – kombiniert mit Tradition und kontinuierlicher, hoher Innovation – Made in Germany.

Eine CDE-Lösung, die sie brauchen

Als modulare CDE unterstützt Sie PAVE bei allen diesen Aspekten. Durch unsere langjährige Branchenerfahrung können wir Sie beraten und gemeinsam mit Ihnen für Ihre Abläufe geeignete Workflows implementieren. Das Issue Management sowie andere BIM-kompatible Tools direkt in der Plattform sparen Ihnen Zeit und Ressourcen und machen die Arbeitsabläufe in BIM-Projekten viel effizienter. Mit integriertem BCF Server, redundanten Rechenzentren in Deutschland und mehrfachen Sicherheits-Zertifizierungen (u.a. ISO 27001) erfüllt PAVE alle Pflicht und die meisten Optionalanforderungen der DIN SPEC 91391.

Weiteres zum Thema:

Die Baubranche in anspruchsvollen Zeiten. PwC-Studie 2023: Wie Unternehmen der Bauindustrie mit den aktuellen Krisen umgehen: https://www.pwc.de/de/managementberatung/capital-projects-and-infrastructure/herausforderungen-der-deutschen-bauindustrie.html

 

DIN SPEC 91391: Gemeinsame Datenumgebungen für BIM Projekte –
Funktionen und offener Datenaustausch zwischen Plattformen unterschiedlicher Hersteller: https://www.din.de/resource/blob/330526/102ed7e2a7ddbc56b387119edddc397e/din-spec-91391-data.pdf

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ESG: Ein Blick auf das S

15.02.2023

ESG (Environmental, Social, Governance) ist in der globalen Wirtschaft mittlerweile in fast allen Unternehmen angekommen und das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit wächst bei allen Akteuren täglich. Doch gerade für die Bau- und Immobilienbranche steigt der Druck von politischer Seite zunehmend, und das zu Recht. Die Bau- und Immobilienwirtschaft hat eine Schlüsselstellung in der ökologischen Verantwortung und für das Erreichen der Taxonomie-Ziele. Denn sie verursacht 40% der energiebezogenen CO2-Emissionen; sie verbraucht 30% der weltweiten Energie und 55% des Stroms. 50% des Abfalls und des natürlichen Ressourcenverbrauchs gehen auf ihr Konto. (Quelle: Global Risks Report 2022)

Der heutige Diskurs

Aktuell wird sich vor allem auf das E, und hier genauer auf die ersten beiden (von sechs) Ziele der EU-Taxonomie, „Klimaschutz“ und „Anpassung an den Klimawandel“, konzentriert. Hierfür gibt es zahlreiche Kriterien und genaue Formulierungen von Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Denn CO2-Emissionen lassen sich „relativ leicht“ durch beispielsweise entsprechende Sanierung und Technik nachweislich messbar reduzieren und gewährleisten einen ressourcenschonenden Betrieb von Immobilien, was sich wiederum positiv auf den Klimaschutz auswirkt.

Doch wie sieht es mit dem S und dem G aus? Im Vergleich zum E lassen sich diese Dimensionen nur sehr schwer nachweisen. Welche Auswirkungen haben beispielsweise Arbeitssicherheit, kulturelle Projekte, geförderter Wohnungsbau oder ethische und unternehmerische Verantwortung auf den Klimaschutz? Und wie lässt sich das Ganze messen?

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Das S: Erklärung und das Bewertungsgerüst

Gerade soziale Kriterien, also das S, werden derzeit häufig noch nachrangig behandelt. Und das obwohl soziale Nachhaltigkeit auch zunehmend im Immobilienbereich Beachtung findet. Bislang fehlt der Branche allerdings ein einheitliches Klassifizierungssystem, um das S messbar zu machen. Mit dem Working Paper „Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – ein Baukasten mit messbaren Kriterien“ gibt die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. der Immobilienwirtschaft nachvollziehbare und messbare Kriterien für sozial nachhaltige Immobilienentwicklungen an die Hand. Daraus lassen sich eigene Formulierungen und Ziele für eine sozial nachhaltigere Unternehmensstrategie entwickeln.

Das Analyseraster basiert dabei auf dem sogenannten AAAQ-Rahmenwerk aus dem Entwurf für die soziale Taxonomie. Produkte und Dienstleistungen werden also nach dem Prinzip der Verfügbarkeit (Availability), Zugänglichkeit (Accessibility), Akzeptanz (Acceptability) und Qualität (Quality) bewertet.

 

Dabei sollen vor allem folgende 5 sozial nachhaltige Zielsetzungen verfolgt werden:

1). bezahlbares Wohnen,

2). zielgruppenadäquates Wohnen,

3). Infrastruktur zur Ermöglichung sozialer Teilhabe,

4). gesundes Wohnen sowie

5). stabile Nachbarschaft und sozialer Zusammenhalt.

Ob Projektentwickler, Bestandshalter oder Investor mit sozialen Unternehmenszielen, ein Blick in den Baukasten lohnt sich für die komplette Branche: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

ESG-konforme Bauprojekte dank PAVE

Mit PAVE lässt sich die Einhaltung von ESG-Kriterien überprüfen, revisionssicher protokollieren und transparent und nachvollziehbar darlegen. Die PAVE ESG Dokumentation hilft mit strukturierten Checklisten beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. So können direkt von der Planungsphase an alle notwendigen Umwelt- und Klimadaten erfasst und für Analysen und Reporting bereitgestellt werden, um die ESG-Performance der Immobilien zu verbessern und damit deren Wert zu steigern. Die SaaS-Plattform ermöglicht es im nächsten Schritt einen umfassenden Überblick über die ESG-Leistung des Portfolios zu erhalten. Dank eines verlässlichen Datensatzes sind Nutzer jederzeit in der Lage, den wichtigsten Interessengruppen Bericht zu erstatten.

Wir zeigen Ihnen gerne live, wie PAVE Sie bei Ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen kann.

Quellen:

Global Risks Report 2022: https://www.weforum.org/reports/global-risks-report-2022/

Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – Ein Baukasten mit messbaren Kriterien: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

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