NEU in PAVE! Anbindung von BIMcollab für effizientes Issue Management direkt in der CDE.

PAVE und BIMcollab vereinigen sich, um die BIM-Zusammenarbeit zu fördern

30.04.2024

BIM-Modelle werden immer umfangreicher und enthalten Tausende von Elementen und Eigenschaften mit vielen Informationen. Diese Informationen können nur dann effektiv genutzt werden, wenn sie für alle Beteiligten leicht zugänglich sind. Dank der Anbindung an BIMcollab kann die Kommunikation rund um das BIM-Modell bereits in der Entstehungsphase in PAVE integriert werden – das Ganze ohne spezielle BIM- oder CAD-Software.

PAVE und BIMcollab Integration für mehr Effizient in BIM-Bauprojekten

BIMcollab, der Branchenführer bei der Förderung der BIM-Kollaboration während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden oder Infrastrukturen, kündigt seine Integration mit PAVE an, der führenden modularen Kollaborationsplattform für die Bau- und Immobilienbranche.

Gemeinsam streben PAVE und BIMcollab danach, die BIM-Implementierung zu vereinfachen und die modellbasierte Zusammenarbeit zu verbessern, um eine nahtlose Kommunikation und Effizienz bei Bauprojekten zu ermöglichen. Durch die Verknüpfung ihrer Leistungen kann die Kommunikation rund um das BIM-Modell in die Planung und Ausführung eines Projekts integriert werden, vom Planmanagement über die Kostenkontrolle bis hin zur Baustellenkoordination. Benutzer müssen die PAVE-Plattform nicht mehr verlassen und es ist keine zusätzliche Desktop-Anwendung oder spezielle BIM-Software erforderlich.

 

“Diese Integration ermöglicht es uns, unseren Kunden eine zentrale Kollaborationsplattform anzubieten, die alle Anforderungen eines BIM-Projekts erfüllt“, so Stefan Finkenzeller, CTO von PAVE by PMG.

Erik Pijnenburg, CEO von BIMcollab, ist ebenfalls von der Zusammenarbeit begeistert: “Die Integration mit PAVE ist ein bedeutender Schritt nach vorn, um Projektbeteiligten die Möglichkeit zu geben, BIM Issues zu verwalten und Arbeitsabläufe zu optimieren, was die Effizienz in der Bauindustrie steigert.”

 

Zu den Hauptmerkmalen der Integration gehören die Integration des Issue Managements direkt in den Planungsprozess, die Echtzeit-Synchronisation für eine effiziente Zusammenarbeit und anpassbare Workflows zur Optimierung des BIM-Prozesses.

Mit einem Fokus auf Einfachheit, Sicherheit und exzellentem Service sind sowohl BIMcollab als auch PAVE bestrebt, ihren Benutzern die Tools zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um in der heutigen digitalen Landschaft erfolgreich zu sein.

Die Integration ist ab sofort direkt auf der browserbasierten PAVE-Plattform verfügbar. Für die Aktivierung oder weitere Anfragen können sich Kunden an den Support unter support@pmgnet.de wenden.

Über BIMcollab

BIMcollab ist der Branchenführer bei der Förderung der BIM-Zusammenarbeit während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden oder Infrastrukturen. Mit Lösungen für BIM-Koordination, Modellprüfung, Issue-Management, Takeoffs, Dokumenten- und Asset-Management, die auf den weithin akzeptierten offenen Standards von buildingSMART aufbauen, ermöglicht BIMcollab seinen Nutzern, einen Digital Twin zu erstellen und zu nutzen – von der Planung über den Bau bis hin zu Wartung und Betrieb. Durch die frühestmögliche Einbindung von Stakeholdern unterstützt BIMcollab Unternehmen beim Übergang zu BIM, was zu schnelleren Designentscheidungen und besseren Gebäuden führt.

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Modulares CDE – die Basis für BIM und eine zukunftssichere Bauindustrie

15.04.2024

Es ist allgemein bekannt, dass die Bauindustrie mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert ist, die hauptsächlich mit der steigenden Komplexität von Bauprojekten zusammenhängen. Leider kann Komplexität nicht einfach ignoriert oder durch einfache Maßnahmen reduziert werden. Die Einführung eines kooperativen Informationsmanagements, wie durch die Anwendung der BIM-Methodik, ist ein wesentlicher Faktor, um komplexe Zusammenhänge zu bewältigen.

Die Zusammenarbeit in Bauprojekten

Das Common Data Environment (CDE), als Kernstück einer unternehmerischen Plattformstrategie, spielt dabei die Schlüsselrolle und stellt eine umfassende Lösung bereit, die über einfache Dokumentenverwaltung hinausgeht. Durch seinen modularen Aufbau ermöglicht es ein one-stop-shopping-Erlebnis, das den Kundenbedürfnissen entspricht und eine hohe Kundenorientierung gewährleistet.

Es bildet die Basis für Koordination und Zusammenarbeit in Bauprojekten und für das gezielte Management von Informationen, das wir als Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Bauindustrie setzen, um unsere gesellschaftlichen Ziele zu erreichen. Ein CDE wie PAVE muss dabei von den Anwendern genutzt und inhaltlich verantwortet werden. Nur so können durchgängige, effiziente und effektive Kooperationsprozesse mit hoher Qualität gewährleistet werden.

Aus Sicht der Verantwortlichen werden bestehende Prozesse abgebildet (oder neu etabliert – z.B. in Workflows), die es allen Beteiligten ermöglichen, eigenverantwortlich im Sinne des Ganzen zu handeln. Dies erfordert auch eine gesicherte Verfügbarkeit der Informationen, die allen Nutzern für ihre individuell erforderlichen Arbeits- und Entscheidungsprozesse benötigen, ohne lange nach Informationen, Plänen, Dokumenten oder Daten suchen zu müssen.

Das CDE ermöglicht die Lösung vieler Probleme durch die Verwendung von klaren und präzisen Daten, die mit einem Klick erfasst, gespeichert, analysiert und archiviert werden können. Als Speicherort für alle Projektdaten fördert das CDE eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und schafft durch Transparenz und Datenkontinuität Vertrauen, erhöht die Qualität in den Daten und auf der Baustelle und senkt so final auch die (Fehler-)Kosten.

Der nächste Schritt: das Connected Data Ecosystem

In Anbetracht der kontinuierlichen Weiterentwicklung in der Bauindustrie ist es für Unternehmen unerlässlich, das Potenzial eines CDEs zu erkennen – nicht mehr nur als ein Werkzeug zur Verwaltung und Speicherung von Dokumenten. Die Anforderungen an die aktuelle Anwendungslandschaft erfordern ein großes Umdenken im Vergleich zur traditionellen Datenerfassung.

Das Connected Data Ecosystem geht über die herkömmliche Funktionalität eines CDE hinaus und stellt ein umfassendes Toolkit bereit, das Datenmanagementlösungen nahtlos über den gesamten Lebenszyklus integriert. Vom Büro bis zur Baustelle vereint das Ökosystem wichtige Prozesse wie virtuelle Gebäudeplanung (Virtual Design and Construction), Qualitätssicherung, Sicherheitsprotokolle, Gesundheits- und Umweltaspekte, kommerzielle Aspekte, Übergaben und Asset Information Management und bei PAVE zudem Bauüberwachung, Kostenmanagement, BIM und Kollisionsprüfung und eine umfassende ESG-Funktionalität. Das Connected Data Ecosystem ist der zentrale Punkt, der von der ersten Planungsphase über den Bau bis hin zur Wartung und zum Betrieb eingesetzt werden kann.

Es geht dabei nicht nur um die Verwaltung von Dokumenten, sondern um ein vernetztes Ökosystem entlang des Lebenszyklus des Baus, in dem alle Daten miteinander kommunizieren, um komplexe Abläufe zu harmonisieren und gemeinsame Herausforderungen von Unternehmen zu lösen. Die seit Jahren auf kundenorientierte Modularität angelegte Entwicklung von PAVE als CDE zielt darauf ab, eine einzige Plattform für sämtliche Gebäudedaten zu schaffen, die durch Schnittstellen und vollständige Integration von Lösungen unterstützt wird.

Fazit

Wir schöpfen die Potenziale der digitalen Werkzeuge wie PAVE mit BIM noch bei weitem nicht voll aus. Je besser wir in Zukunft mit einem digitalen Informationsmanagement in unseren Projekten arbeiten werden, desto stärker werden sich auch die Leistungsumfänge eines CDE verändern müssen. Ein CDE ist kein Selbstzweck, sondern muss unsere Arbeit unterstützen, die Zusammenarbeit fördern und mit unseren Fähigkeiten wachsen. Daher gilt es zu Projektstart Prozesse, Arbeitsabläufe und Anwendungsfälle genau zu analysieren und entsprechende Workflows in der CDE einzurichten. Als zentrale Informations- und Datenplattform wird ein CDE wie PAVE in Zukunft zum absoluten Standard in der Bau- und Immobilienbranche.

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PMG erfüllt C5-Kriterien des BSI

18.03.2024

Die PMG Projektraum Management GmbH, einer der führenden Anbieter von SaaS-Lösungen für die Baubranche in der DACH-Region, hat sich für seine Plattform PAVE und zugehörigen Dienste einem externen Audit nach den C5-Kriterien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterzogen. Das C5 legt die Anforderungen für sicheres und compliance-konformes Cloud-Computing fest. Im Gegensatz zu anderen Standards wie ISO/IEC 27001 konzentriert sich C5 speziell auf die Sicherheit in der Cloud und strebt maximale Informationssicherheit für Anbieter und Kunden an. Vor allem für Bundesbehörden, Finanzinstitute und Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) ist die Einhaltung der C5-Kriterien von großer Bedeutung.

Der BSI C5 Kriterienkatalog

Die GAP-Analyse wurde unter Berücksichtigung des Leitfadens für Managementsystem-Audits EN ISO 19011:2018 von der OPTIMAbit GmbH aus München durchgeführt. Dieses Audit gilt als Indikator dafür, dass ein Cloud-Dienstleister seine Infrastruktur wirksam gegen Cyberangriffe schützt. So behandelt C5 beispielsweise Anforderungen hinsichtlich des eingesetzten Personals, die Einhaltung physischer Sicherheit, das Identitäts- und Rechtemanagement, die Kommunikationssicherheit, kryptographische Maßnahmen und Schlüsselmanagement sowie den Umgang mit Sicherheitsvorfällen. PAVE erfüllt somit die höchsten Sicherheitsstandards gemäß dem C5-Katalog des BSI, der insgesamt 125 Anforderungen über das gesamte Unternehmen, Prozesse und Personal hinweg umfasst.

IT-Sicherheit für SaaS-Lösungen

Stefan Finkenzeller, CTO von PAVE by PMG, betont die Bedeutung der C5-Konformität für Ausschreibungen der öffentlichen Hand und für Betreiber kritischer Infrastrukturen. „Die steigende Nutzung von Cloud-Computing, macht eine genaue Überprüfung der Sicherheitsstandards von Cloud- und SaaS-Anbietern immer wichtiger. Vor allem für Behörden ist dieser Standard oft ein zwingendes, gesetzlich gefordertes Kriterium. Durch die Erfüllung der C5-Anforderungen belegen wir, dass wir sowohl allgemeine Sicherheitsstandards gemäß ISO 27001 als auch spezifische Cloud-Sicherheitsanforderungen erfüllen“, führt er fort. Angesichts der zunehmenden Digitalisierung der Immobilienbranche ist Informationssicherheit ein zentraler Aspekt, insbesondere im Schutz sensibler Kunden- und Nutzerdaten. Durch die ISO27001-Zertifizierung, dem Hosting in deutschen Rechenzentren und der C5-Konformität verfügt das SaaS-basierte Common Data Environment (CDE) PAVE über das für Cloud-Lösungen denkbar höchste Sicherheitsniveau.

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ISO27001-Zertifizierung für die PMG Projektraum Management GmbH

08.12.2023

PAVE - Ihre Daten in sicheren Händen

Beim Thema Datensicherheit geht es seit Jahren hin und her. Vor noch nicht allzu langer Zeit war die vorherrschende Meinung, dass Daten unbedingt im eigenen Haus bleiben sollten. Unternehmen warben damit, die Sicherheit sei auf lokalen Servern eher gewährleistet, als wenn die Daten bei einem externen Anbieter liegen. Datensicherheit und -schutz gehört jedoch nicht zum Kerngeschäft der Bau- und Immobilienbranche. Es geht darum, Bau- und Immobilienprojekte zu entwickeln, steuern und verwalten. Darauf sollte sich die Branche konzentrieren können. Für die Datensicherheit sorgen wir.

Die Cloud hat sich in den letzten Jahren zum absoluten Standard als strukturierter Ablageort sämtlicher Informationen und Dokumente entwickelt. Wir bei der PMG Projektraum Management GmbH legen höchsten Wert auf die Sicherheit der Daten unserer Kunden. Unsere Software wird ausschließlich in ISO27001-zertifizierten deutschen Rechenzentren gehostet. Die Verarbeitung von Daten und Informationen sowie deren Austausch mit unseren Kunden, Partnern und zwischen den Mitarbeitern ist essenziell, um unsere Dienstleistungen und Produkte für unsere Kunden bereitstellen zu können. Die Informationssicherheit hat dabei höchste Priorität. Der Verantwortung zum Schutz von sensiblen Daten sind wir uns bewusst und haben daher in unserem Unternehmen ein Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) implementiert.

ISO27001-Zertifizierung für die PMG Projektraum Management GmbH

Die PMG geht beim Thema Datensicherheit noch einen Schritt weiter: kürzlich haben wir unser gesamtes Unternehmen einem ausgiebigen Verfahren für die ISO27001-Zertifizierung gestellt – und mit Bravour bestanden. Die Daten unserer Kunden sind nicht nur auf unseren Servern gesichert, sondern auch innerhalb unseres Unternehmens. Stand heute sind ISO27001-zertifizierte Softwareanbieter der Bau- und Immobilienbranche noch äußerst selten. Wir können mit dieser Zertifizierung belegen, dass nicht nur unser Produkt, sondern auch alle Prozesse in unserem Unternehmen dafür geeignet sind, mit sensiblen Informationen umzugehen und das Thema Informationssicherheit strukturiert und standardisiert angehen.

Bei der ISO/IEC 27001 handelt es sich um einen international anerkannten Standard, welcher von der Branche immer mehr nachgefragt wird und als Voraussetzung für eine Zusammenarbeit gilt. Wir arbeiten täglich engagiert an der Verbesserung unseres Produktes und sind stolz auf die ISO27001-Zertifizierung.

Weiteres zum Thema:

Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS): https://www.dataguard.de/blog/informationssicherheits-managementsystem

ISO27001-Zertifizierung: https://www.dekra.de/de/iso-27001-zertifizierung/

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Digitale Innovationen in der Bauindustrie: Das modulare CDE

12.07.2023

In der Bauindustrie hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Während die Branche lange Zeit als rückständig und wenig innovativ galt, vollzieht sie mittlerweile nach und nach den Sprung in die digitale Welt. Eine wichtige Rolle spielen hierbei professionelle CDE-Systeme, die eine durchgängige Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten ermöglichen. Doch nicht alle CDE-Systeme sind gleich. Insbesondere die Integration von BIM, ESG-Checklisten und KI kann erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen.

Ohne ein professionelles CDE mit BIM, ESG-Checklisten und KI hat man in der Bauindustrie erhebliche Wettbewerbsnachteile. Doch was genau steckt dahinter?

Beginnen wir mit dem BIM, also dem Building Information Modeling. BIM ist eine Methode, die es ermöglicht, ein Bauwerk digital in all seinen Facetten zu planen, zu bauen und zu betreiben. Das bedeutet, dass sämtliche Daten zum Bauwerk in einem zentralen Modell zusammengeführt werden. Das hat den Vorteil, dass alle Projektbeteiligten auf dieselben Daten zugreifen und so ein reibungsloser Ablauf gewährleistet ist. Fehler können vermieden werden, da sie schon in der Planungsphase erkannt und korrigiert werden können. Das spart Zeit und Kosten.

Auch ESG-Checklisten spielen eine wichtige Rolle in der Bauindustrie. ESG steht hierbei für Environmental, Social und Governance. Es geht also um Themen wie Nachhaltigkeit, Sozialverträglichkeit und gute Unternehmensführung. Die Einführung von ESG-Checklisten ist zwingend notwendig, um sicherzustellen, dass ein Bauwerk den heutigen Anforderungen an Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung gerecht wird. Durch ein CDE mit integrierten ESG-Checklisten können diese Anforderungen von Anfang an berücksichtigt werden, was sich positiv auf die Reputation des Unternehmens auswirken kann.

Auch der Einsatz von KI kann in der Bauindustrie erhebliche Wettbewerbsvorteile bringen. So können beispielsweise durch den Einsatz von Machine Learning und Predictive Analytics Abweichungen vom Plan frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Auch die Planung von Ressourcen kann durch den Einsatz von KI optimiert werden.

Ein professionelles CDE mit integriertem BIM, ESG-Checklisten und KI kann also erhebliche Wettbewerbsvorteile in der Bauindustrie bringen. Sie ermöglicht eine durchgängige Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten, vermeidet Fehler, stellt die Nachhaltigkeit des Bauwerks sicher und optimiert Ressourcenplanung und -einsatz. Unternehmen, die hier auf modernste Technologien setzen, haben somit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitbewerbern.

Weiteres zum Thema:

Innovationen für eine leistungsfähigere Bauwirtschaft: https://www.tab-beim-bundestag.de/projekte_innovative-technologien-prozesse-und-produkte-in-der-bauwirtschaft.php

„Bauen 4.0“ – Innovationen in der Bauwirtschaft: https://www.bauindustrie-ost.de/artikel/bauen-4-0-innovationen-in-der-bauwirtschaft

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Spendenaktion „ride for a laugh” ermöglicht Clowns-Visiten für die Schwerkranken Menschen

12.06.2023

Am 31.05.2023 endete die Spendenaktion eines leidenschaftlichen Bikers und unseres Kollegen Ralf von Dielingen „ride for a laugh“. Doch um welches Lachen ging es dabei? Diese Aktion wurde von Ralf gestartet, um den Verein KlinikClowns Bayern e.V. bei seiner großartigen Arbeit zu unterstützen.

Die KlinikClowns wurden 1998 gegründet und führen seitdem regelmäßig „Visiten“ professioneller Clowns in bayerischen Seniorenheimen und Kinderkrankenhäusern durch. Mit den Jahren erfreute sich der Verein immer größerer Beliebtheit, weshalb er heute auch Besuche in Einrichtungen für behinderte Menschen, Stationen für schwerkranke erwachsene Patienten und Palliativstationen und in Hospizen durchführt.

Die Wahl des Vereins war nicht zufällig: Ralf arbeitet seit über drei Jahren bei der PMG und trinkt jeden Tag seinen Kaffee aus einer KlinikClowns-Tasse. Da die Geschäftsführung der Firma schon länger die Arbeit der KlinikClowns bewundert und unterstützt, gehört die Erzählung über den Verein schon zum Onboarding-Prozess bei uns.

In diesem kurzen Interview teilt Ralf von Dielingen mit Yulia Us seine Erfahrungen bei der Durchführung der Spendenaktion. Aus dem Gespräch wird klar: Sich sozial zu engagieren ist nicht schwer. Es gibt uns eine besondere Art der Gratifikation: wer andere unterstützt, wird selbst ein Stück glücklicher.

KlinikClowns in Aktion © Manfred Lehner

Yulia: Hallo Ralf! Am 31. Mai endete deine Spendenaktion „ride for a laugh“. Dein Spendenziel hast du erfolgreich erreicht. Wie fühlt es sich an?

Ralf: Das ist ein absolut hervorragendes Gefühl. Ich hatte in der Zwischenzeit schon so meine Zweifel, ob das Ziel vielleicht nicht zu gewagt war. Deshalb möchte ich auch allen, die sich beteiligt haben, von ganzem Herzen danken. Wir haben alle etwas ganz Großartiges erreicht.

Yulia: Wie bist du auf die Idee gekommen, eine Spendenaktion zu initiieren und warum KlinikClowns?

Ralf: Es war eine Mischung aus einem persönlichen Anlass, weil einer meiner besten Freunde ins Krankenhaus musste und der Initiative meines Arbeitgebers, der PMG. Hier engagiert man sich schon lange für die KlinikClowns. Von daher war es für mich sehr naheliegend den Verein der KlinikClowns zu unterstützen.

Yulia: Ist das die erste Spendenaktion, die du organisiert hast?

Ralf: Ja, es ist meine erste Spendenaktion. Und ganz ehrlich: die KlinikClowns machen es einem wirklich leicht, weil sie die notwendigen Werkzeuge auf der Homepage zur Verfügung stellen. Bis hin zu den Spendenquittungen für alle Teilnehmer.

Yulia: Deine Kolleginnen und Kollegen sowie die Geschäftsführung der PMG haben dich sehr aktiv bei „ride for a laugh“ unterstützt. So hast du auch den ein oder anderen, der vielleicht nicht auf die Idee gekommen wäre, an den Verein zu spenden, inspiriert. Beteiligst du dich auch an weiteren sozialen Projekten?

Ralf: Wie schon gesagt, danke ich allen, die diese Aktion unterstütz haben. In erster Linie allen Kolleginnen und Kollegen und vor allem der Geschäftsführung der PMG, die einen sehr großen Anteil an dem Erfolg haben. Vergelt’s Gott!

Ich werde mich, wie ich es schon langjährig tue, auch weiterhin an sozialen Projekten beteiligen, zum Beispiel unterstützen wir immer wieder einmal die lokale Tafel in unserem Wohnort.

Yulia: Hast du bereits weitere Ideen für künftige soziale Aktionen?

Ralf: Ich möchte das nicht als einmalige Aktion stehen lassen und werde zukünftig sicher erneut etwas organisieren. Es ist aktuell noch nichts konkret, ich lasse es auf mich zukommen. Ideen gegenüber, die von uns oder auch im LinkedIn-Netzwerk gemeinsam entwickelt werden können, bin ich absolut offen. 😉

Soziales Engagement der PMG

Neben den KlinikClowns setzt sich die PMG auch beispielsweise für die Stiftung Regentropfen ein. Regentropfen begleitet Kinder und Jugendliche in ganz Ghana bei ihrer Schul-, Berufs- und Studienausbildung. Mit Spendengeldern baut sie die dafür nötigen Einrichtungen und stellt sämtliche Materialien und Wissen für eine angemessene Bildung zur Verfügung. Mit ihrem Projekt „save a life today“, bei dem es vor allem um sauberes und frisches Wasser geht, fördert die Stiftung die Gesundheit der Schulkinder und hilft bei der Vorbeugung vieler Krankheiten. Regentropfen vermittelt außerdem auch direkte Patenschaften. Derzeit werden mehr als 250 Schützlinge in ganz Ghana gefördert.

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Was ist der Unterschied zwischen Digitalisieren, Digitalisierung und digitaler Transformation?

23.05.2023

Ihren Vorgesetzten mit einem Notizblock auf die Baustelle schicken? Passé! Mit Bleistift und Lineal zeichnen? Altmodisch! Postfächer nutzen, um miteinander zu kommunizieren? Diese Zeiten sind vorbei. Die Baubranche ist im Laufe der Jahre deutlich digitaler geworden. Dennoch ist die Digitalisierung derzeit ein heißes Thema für Bauunternehmen. Jeder Bauherr, der nicht ins Hintertreffen geraten möchte, arbeitet an der Digitalisierung oder befindet sich in der digitalen Transformation. Und das müssen sie auch, denn ohne Digitalisierung werden sie gegenüber der Konkurrenz das Nachsehen haben. Aber was ist der Unterschied zwischen diesen Konzepten?

Die Begriffe Digitalisieren, Digitalisierung und digitale Transformation sind sehr ähnlich und weisen daher viele Gemeinsamkeiten auf. Tatsächlich gibt es viele Überschneidungen zwischen den drei Konzepten. Dennoch gibt es Unterschiede, insbesondere hinsichtlich der Phase, in der Sie sie verwenden.

Digitalisieren: Informationen vom Papier ins Digitale

Informationen in eine digitale Form umwandeln, das ist Digitalisieren. Also digitale Pläne statt altmodischer Pläne auf Papier, ein Angebot per E-Mail statt per Brief, eine Fertigstellungsliste in einer App statt in der Zwischenablage und die Zeiterfassung auf dem Handy statt auf einem Zettel. Dies sind Dinge, die die meisten Unternehmen, insbesondere in der Baubranche, seit Jahren tun. Ein großer Vorteil des Digitalisierens? Sie können viel mehr Daten speichern und benötigen viel weniger physischen Platz. Darüber hinaus können Sie jederzeit und überall auf alle Ihre Daten zugreifen; unterwegs, auf der Baustelle oder bequem von zu Hause aus. Umfangreiche Archive sind nicht mehr notwendig; ein gutes – und natürlich sicheres und zuverlässiges – Softwarepaket reicht aus.

Digitalisierung: Prozesse mit Technologie verbessern

Beim Begriff Digitalisierung geht es um den Prozess. Was Sie tun, um digitale Technologien einzusetzen, um Ihre Geschäftsabläufe moderner, besser, weniger fehleranfällig und effizienter zu gestalten. Der Einsatz von Qualitätssicherungssoftware, Software zur Aufzeichnung von Kontrollen vor Ort oder auf der Baustelle, Apps zur bequemen Weitergabe aller Projektinformationen an alle Beteiligten usw. Die Digitalisierung umfasst alle Automatisierungen, die Sie nutzen, um flexibler, schneller und effektiver zu arbeiten. In der Baubranche ist das Schlagwort in diesem Bereich: CDE (Common Data Environment). Eine Cloud-Lösung, in der Sie Ihre Daten ordnungsgemäß und sicher speichern und verwalten. Darüber hinaus dient sie als Kollaborationsplattform, auf der Sie Informationen und Daten verwalten und in der Sie mit allen an Ihrem Projekt Beteiligten effektiv zusammenarbeiten können.

Digitale Transformation: der Weg zu maximaler Effizienz

Bei der digitalen Transformation sprechen wir von der Entwicklung, dem Weg zum Endergebnis. Das Endergebnis ist ein Unternehmen, in dem Automatisierung eingesetzt wird, um maximale Flexibilität, Effizienz und Kostenvorteile zu erzielen. Bauunternehmen, die eine digitale Transformation durchlaufen haben, verfügen über einen optimierten Prozess, in dem die Parteien optimal zusammenarbeiten, Informationen schnell und einfach gefunden und Fehler auf ein Minimum reduziert werden. Bestes Beispiel: Keine Verzögerungen oder Mehrkosten durch die Arbeit mit veralteten Plänen. Und nicht zuletzt: Wenn Sie maximal digital arbeiten, können Sie mehr Aufgaben mit weniger Leuten erledigen. In einer Zeit, in der gute Leute schwer zu finden sind, ist das ein großer Vorteil.

Warum ist Digitalisierung wichtig?

Unabhängig davon, in welchem ​​Stadium sich Ihr Unternehmen befindet und welchen Begriff Sie verwenden, besteht kein Zweifel daran, dass die Digitalisierung wichtig ist. Auf jeden Fall für Bauherren. Die Digitalisierung macht Ihre Prozesse einfacher, schneller, besser und günstiger. Wer in Zukunft als Bauunternehmen gelten will, muss sich digitalisieren. Die Digitalisierung ist ein wichtiger Teil der gesamten Gesellschaft, in allen Branchen und in allen Bereichen. In der Baubranche ist das nicht anders. Es passiert bereits viel, denken Sie nur an den Erfolg von BIM (Building Information Modeling) und den Siegeszug des Digitaldrucks. Durch den Einsatz der richtigen digitalen Tools arbeiten alle Beteiligten immer und bei Bedarf gleichzeitig mit den gleichen aktuellen Dokumenten. Dies verhindert Fehlkommunikation und Missverständnisse. Das Ergebnis: weniger Fehler, ein schnellerer Prozess und höhere Erträge.

Die Vorteile der Digitalisierung auf einen Blick

  • Immer aktuelle Dokumente für alle direkt verfügbar
  • Schnelle und einfache Kommunikation mit den beteiligten Parteien
  • Alle Dokumente sicher aufbewahrt
  • Alle Informationen jederzeit und von überall abrufbar
  • Mehr Einblick durch Datenanalyse
  • Kein Papierarchiv, kein aufwendiges Suchen nach Dokumenten
  • Effizientere Prozesse, schnelleres Arbeiten
  • Weniger Fehler und somit deutliche Kostenersparnisse

Kein notwendiges Übel, sondern ein unverzichtbares Werkzeug für den Erfolg

Als moderner Bauunternehmer sind Sie mehr oder weniger gezwungen, den digitalen Wandel mitzumachen. Das klingt negativ, ist aber ein Segen. Denn gerade durch die Digitalisierung können Sie enorme Vorteile erzielen. Indem Sie die Entwicklungen jetzt mitgehen, verbessern Sie Ihre Wettbewerbsposition.

Kontaktieren Sie uns und wir begleiten Sie auf Ihrem Weg der Digitalisierung.

Weiteres zum Thema:

Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Der Baumittelstand auf dem Weg in die digitale Zukunft: https://www.zdb.de/positionen/digitalisierung

Die Digitalisierung der Bauindustrie: https://www.pwc.de/de/managementberatung/capital-projects-and-infrastructure/herausforderungen-der-deutschen-bauindustrie.html#digitalisierung

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Sichere Baudokumentation in einer CDE

16.05.2023

Tagesberichte, Mängelmeldungen, Abnahmen, Begehungen: Im Rahmen von Bauprojekten müssen zahlreiche Vorgänge protokolliert werden. Dies sollte stets durchgängig, revisionssicher und rechtskonform erfolgen. In der Praxis führt diese Aufgabe zu einem hohen Aufwand – vor allem, wenn sie manuell durchgeführt wird. Es spricht daher vieles dafür, die Baudokumentation zu digitalisieren. Doch welche Lösungen stehen zu diesem Zweck zur Verfügung?

Papiergebundene Baudokumentation ist nicht mehr zeitgemäß

Viele Unternehmen führen ihre Baudokumentation immer noch händisch durch. Oft kommen hierbei Hilfsmittel wie Word-Formulare zum Einsatz, in welche die Notizen übernommen werden. Anschließend werden dann noch Fotos in Dateiverzeichnissen abgelegt oder in die Dokumente eingefügt. Die weitere Aufgabenzuweisung und Kommunikation erfolgt meist per E-Mail. Verfahrensweisen dieser Art verursachen einen enormen Aufwand. Zudem ist nicht sichergestellt, dass alle Beteiligten stets die relevanten Informationen erhalten. Auch im Hinblick auf den Status von Aufgaben, etwa bei der Mängelbehebung, fehlt es an Transparenz. All das spricht dafür, Stift, Papier und rudimentäre Tools durch professionelle Software für die Baudokumentation zu ersetzen.

Baudokumentation per App – direkt am Ort des Geschehens

Die moderne Baudokumentation kommt gänzlich ohne händische Notizen und aufwendige Datenübertragungen aus. Möglich machen dies mobile Apps, die auf Smartphones oder Tablets genutzt werden. Mit dem Endgerät lassen sich Vorgänge inklusive Fotos und Textkommentaren direkt vor Ort erfassen und in Plänen verorten (auch mit GPS-Unterstützung). Weiterhin ist es möglich, Aufgaben den betroffenen Projektpartnern zuzuordnen und ihnen die erforderlichen Informationen automatisch zuzusenden. Somit erübrigen sich zeitraubende Prozessschritte wie das manuelle Abtippen, Sortieren, Zuordnen und Versenden papiergebundener Notizen. Intuitive Eingabemasken, Assistenten, strukturierte Abfragen und vordefinierte Textbausteine sorgen zudem für eine komfortable und fehlerminimierte Datenerfassung.

Aus den erfassten Daten können Unternehmen darüber hinaus Bautagesberichte, Mängelprotokolle oder auch Mahnungen generieren und diese anschließend automatisch per E-Mail an entsprechende projektbeteiligte Firmen verschicken. Dank eines Aufgabenmanagements mit Terminkalender lassen sich zudem Fristen überwachen. Idealerweise berücksichtigt die richtige Software dabei auch rechtliche Vorgaben, beispielsweise im Hinblick auf die VOB, und sorgt so für ein rechtssicheres Gewährleistungsmanagement.

DIGIBAU für die virtuelle Baubegehung

Die einfachste und effizienteste Lösung für eine vollständige Baudokumentation bietet der Helmaufsatz DIGIBAU mit 360° Bildaufnahme von Open Experience. Der Helmaufsatz wird direkt über ein mobiles Gerät gesteuert und erfasst aus vorher definierten Positionen den kompletten Raum. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Bild direkt mit dem 3D-Modell des Objektes referenziert werden kann.

Dank neuester Technik ist der Helm ergonomisch und leicht, sodass die Bauarbeiter vor Ort ihn problemlos bei ihren täglichen Aufgaben tragen können. Die Echtzeitsynchronisation und der Datenaustausch mit dem Server ermöglichen Projektbeteiligten, die nicht vor Ort sind, eine ortsunabhängige Begehung der Baustelle. Bei entstanden Baumängeln sind oft vor Ort Termine von verschiedenen Fachexperten nötig, welche meist schwer zu koordinieren sind. Durch die tagesaktuelle 360°-Dokumentation der Baustelle entfällt dieser aufwendige Prozess und kann von allen Beteiligten aus der Ferne durchgeführt werden. DIGIBAU ermöglicht so eine kontinuierliche technische Zustandsfestlegung und eignet sich darüber hinaus auch für Arbeitssicherheitsbegehungen.

Der 360° Kamerahelm wurde im Rahmen des ESKIMO Forschungsprojekts im Praxiseinsatz getestet, weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht. Während des Projektes wurde der Helm für die technische Qualitätssicherung eingesetzt. Die Kameras erkennen optische Abweichungen vom Soll-Zustand oder auch Unterschiede zum BIM-Modell. Sich daraus ergebende Mängelmeldungen werden automatisch erfasst und zugeordnet.

PAVE und Open Experience für die Baudokumentation

PAVE ist eine cloudbasierte Kollaborationsplattform und besteht aus mehreren Modulen, die flexibel kombiniert werden können. Ein besonders wichtiger Funktionsbaustein der BIM-konformen Lösung ist die Open Experience Baustellendokumentation. Dank der vollständigen Integration der Open Experience Module in PAVE können Nutzer Mängelmeldungen, Dokumentationen und Bautagesberichte mittels App direkt auf der Baustelle erfassen. Dies kann nicht nur online, sondern auch offline erfolgen.

Bei Mängeln lassen sich die erfassten Daten im Anschluss automatisch dem zuständigen Nachunternehmer zuordnen. Auftraggeber und Auftragnehmer können über die digitale Plattform effizient kommunizieren und den Fortschritt der Mängelbehebung einsehen.

Weiterhin unterstützt Open Experience das Anlegen mehrerer Mängelbücher. Es entstehen fehlerfreie Mängelauflistungen, die mit den definierten Fristen automatisch an jeden betroffenen Subunternehmer in Form einer PDF-Datei gesendet werden. Wird das Objekt im Anschluss vermietet oder verkauft, kann PAVE für die Dokumentation des Zustands, die Übergabe sowie die Due Diligence und Transaktion verwendet werden.

In Summe wird deutlich, dass eine digitale Baudokumentation zahlreiche Vorzüge bietet. So senkt PAVE den Arbeitsaufwand deutlich, indem sie die Datenerfassung vereinfachen, Doppelarbeiten eliminieren, Missverständnisse abbauen und die Kommunikation verbessern.

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Strategischer Zusammenschluss von PMG und Pro4All

Pro4all und PMG schließen sich zusammen, um eine führende europäische Bausoftwaregruppe aufzubauen.

Den Haag, 14. März 2023 – Pro4all und PMG geben heute ihren strategischen Zusammenschluss bekannt, aus dem eine führende europäische Bausoftwaregruppe hervorgeht. PMG ist der erste Schritt in der internationalen Buy-and-Build-Strategie von Pro4all, seit sich das Management mit dem strategischen Software-Investor Main Capital Partners („Main“) zusammengetan hat.

Aufbau einer führenden europäischen Softwaregruppe

Durch den Zusammenschluss von Pro4all und PMG wird die Gruppe über einen diversifizierten Kundenstamm von mehr als 1.000 Akteuren aus der Bau- und Immobilienbranche verfügen. Mit einer starken Marktpräsenz in den Benelux- und DACH-Regionen verfügt die Gruppe über einen soliden Kundenstamm mit einer internationalen Perspektive, der für die Expansion in andere europäische Länder genutzt werden kann. Darüber hinaus sehen die Unternehmen Chancen für ein starkes und einzigartiges kombiniertes Produktangebot, das gut positioniert ist, um die Bauindustrie beim Digitalisierungsprozess zu unterstützen, zumal die Baubranche im Bereich Digitalisierung noch deutlich aufholen muss. Die kombinierte Gruppe beschäftigt derzeit insgesamt 100 Mitarbeiter.

Mike Riegler, Geschäftsführer der PMG, freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Pro4all-Team und auf die Kooperation: „Pro4all passt hervorragend zu unserer strategischen Ausrichtung und zu unserer Unternehmenskultur bei der PMG. Wir teilen ähnliche Kulturen und Ambitionen, Bau- und Immobilienakteure auf der ganzen Welt mit unseren Angeboten zu unterstützen.“

Dick van der Woude, Geschäftsführer der Pro4all, erwartet eine wertvolle strategische Partnerschaft mit großem Potenzial, um gemeinsam mit PMG ein Mehrwertangebot auf internationalen Märkten anzubieten: „Bei der Sondierung der Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit waren die Reaktionen von Kunden und Partnern auf unsere Ideen durchweg positiv. Dieses Feedback, kombiniert mit unseren sehr ähnlichen Kulturen und Go-to-Market-Strategien und unseren Ambitionen, international zu expandieren, hat uns in unserer Überzeugung bestärkt, dass ein Zusammenschluss das Wachstum beider Unternehmen deutlich beschleunigen wird.“

Sjoerd Aarts, Partner bei Main Capital Partners und Vorsitzender des Aufsichtsrates von Pro4all, fasst zusammen: „Wir sind davon überzeugt, dass das Zusammenbringen engagierter und leidenschaftlicher Unternehmer, zu einer Beschleunigung an Innovationen zum Nutzen ihrer Kunden führt. In den vergangenen 20 Jahren war dies ein wichtiger Faktor für die Wertschöpfung bei den erfolgreichen organischen und Buy-and-Build-Wachstumsstrategien, die wir zusammen mit unseren Geschäftspartnern durchgeführt haben. Mit PMG und Pro4all vereinen wir zwei Unternehmen, die beide für ihre Fähigkeiten und ihr Fachwissen in ihren jeweiligen Bereichen auf dem Markt für Bau- und Immobiliensoftware bekannt sind, und schaffen damit eine starke Grundlage für eine weitere europäische Expansion.“

Zusammenschluss-PMG-und-Pro4all

Über Pro4all

pro4all.nl

Pro4all ist ein niederländisches „Scale-up-Unternehmen“, das 2001 gegründet wurde und seinen Sitz in Woerden (Niederlande) hat. Das Unternehmen hat sich mit seiner Dokumentenmanagementlösung Docstream eine führende Position in der Baubranche erarbeitet. Im Laufe der Jahre wurde das Produktangebot mit (i) dem Qualitätssicherungs- und Inspektionstool Snagstream und (ii) Prostream, einer Projektmanagementplattform, die bauspezifische Projektmanagementfunktionen wie BIM und proaktives Risikomanagement ermöglicht, erweitert. In den letzten Jahren hat Pro4all starke Beziehungen zu seinen Kunden aufgebaut, die das Unternehmen zu einem zuverlässigen Partner für Bauunternehmen wie Heembouw machen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 50 Angestellte.

Über Main Capital Partners

main.nl

Main Capital Partners ist ein führender Software-Investor in Benelux, DACH und den Nordics. Main hat fast 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Softwareunternehmen und arbeitet als strategischer Partner eng mit den Managementteams seiner Portfoliounternehmen zusammen, um nachhaltiges Wachstum zu realisieren und exzellente Softwaregruppen aufzubauen. Main beschäftigt 60 Mitarbeiter und hat Büros in Den Haag, Stockholm, Düsseldorf, Antwerpen und eine Niederlassung in Boston. Per Oktober 2021 verwaltete Main ein Vermögen von über 2,2 Milliarden Euro. Main hat bis heute in mehr als 150 Softwareunternehmen investiert. Diese Unternehmen haben Arbeitsplätze für rund 9.000 Mitarbeiter geschaffen.

Der Verfasser dieser Mitteilung ist Main Capital Partners.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:

Main Capital Partners

Fenne Bijl (Communications & Marketing Manager)

fenne@main.nl

+31 (6) 24 69 38 18

 

Pro4all Group
Derk van der Woude (Marketing Manager)
Derkvanderwoude@pro4all.nl
+31 (6) 83 27 43 92

ESG: Ein Blick auf das S

15.02.2023

ESG (Environmental, Social, Governance) ist in der globalen Wirtschaft mittlerweile in fast allen Unternehmen angekommen und das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit wächst bei allen Akteuren täglich. Doch gerade für die Bau- und Immobilienbranche steigt der Druck von politischer Seite zunehmend, und das zu Recht. Die Bau- und Immobilienwirtschaft hat eine Schlüsselstellung in der ökologischen Verantwortung und für das Erreichen der Taxonomie-Ziele. Denn sie verursacht 40% der energiebezogenen CO2-Emissionen; sie verbraucht 30% der weltweiten Energie und 55% des Stroms. 50% des Abfalls und des natürlichen Ressourcenverbrauchs gehen auf ihr Konto. (Quelle: Global Risks Report 2022)

Der heutige Diskurs

Aktuell wird sich vor allem auf das E, und hier genauer auf die ersten beiden (von sechs) Ziele der EU-Taxonomie, „Klimaschutz“ und „Anpassung an den Klimawandel“, konzentriert. Hierfür gibt es zahlreiche Kriterien und genaue Formulierungen von Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Denn CO2-Emissionen lassen sich „relativ leicht“ durch beispielsweise entsprechende Sanierung und Technik nachweislich messbar reduzieren und gewährleisten einen ressourcenschonenden Betrieb von Immobilien, was sich wiederum positiv auf den Klimaschutz auswirkt.

Doch wie sieht es mit dem S und dem G aus? Im Vergleich zum E lassen sich diese Dimensionen nur sehr schwer nachweisen. Welche Auswirkungen haben beispielsweise Arbeitssicherheit, kulturelle Projekte, geförderter Wohnungsbau oder ethische und unternehmerische Verantwortung auf den Klimaschutz? Und wie lässt sich das Ganze messen?

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Das S: Erklärung und das Bewertungsgerüst

Gerade soziale Kriterien, also das S, werden derzeit häufig noch nachrangig behandelt. Und das obwohl soziale Nachhaltigkeit auch zunehmend im Immobilienbereich Beachtung findet. Bislang fehlt der Branche allerdings ein einheitliches Klassifizierungssystem, um das S messbar zu machen. Mit dem Working Paper „Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – ein Baukasten mit messbaren Kriterien“ gibt die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. der Immobilienwirtschaft nachvollziehbare und messbare Kriterien für sozial nachhaltige Immobilienentwicklungen an die Hand. Daraus lassen sich eigene Formulierungen und Ziele für eine sozial nachhaltigere Unternehmensstrategie entwickeln.

Das Analyseraster basiert dabei auf dem sogenannten AAAQ-Rahmenwerk aus dem Entwurf für die soziale Taxonomie. Produkte und Dienstleistungen werden also nach dem Prinzip der Verfügbarkeit (Availability), Zugänglichkeit (Accessibility), Akzeptanz (Acceptability) und Qualität (Quality) bewertet.

 

Dabei sollen vor allem folgende 5 sozial nachhaltige Zielsetzungen verfolgt werden:

1). bezahlbares Wohnen,

2). zielgruppenadäquates Wohnen,

3). Infrastruktur zur Ermöglichung sozialer Teilhabe,

4). gesundes Wohnen sowie

5). stabile Nachbarschaft und sozialer Zusammenhalt.

Ob Projektentwickler, Bestandshalter oder Investor mit sozialen Unternehmenszielen, ein Blick in den Baukasten lohnt sich für die komplette Branche: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

ESG-konforme Bauprojekte dank PAVE

Mit PAVE lässt sich die Einhaltung von ESG-Kriterien überprüfen, revisionssicher protokollieren und transparent und nachvollziehbar darlegen. Die PAVE ESG Dokumentation hilft mit strukturierten Checklisten beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. So können direkt von der Planungsphase an alle notwendigen Umwelt- und Klimadaten erfasst und für Analysen und Reporting bereitgestellt werden, um die ESG-Performance der Immobilien zu verbessern und damit deren Wert zu steigern. Die SaaS-Plattform ermöglicht es im nächsten Schritt einen umfassenden Überblick über die ESG-Leistung des Portfolios zu erhalten. Dank eines verlässlichen Datensatzes sind Nutzer jederzeit in der Lage, den wichtigsten Interessengruppen Bericht zu erstatten.

Wir zeigen Ihnen gerne live, wie PAVE Sie bei Ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen kann.

Quellen:

Global Risks Report 2022: https://www.weforum.org/reports/global-risks-report-2022/

Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – Ein Baukasten mit messbaren Kriterien: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

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