Die BMW Open zählen seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Tennisturnieren Deutschlands. Seit 2025 ist das Turnier als ATP 500 eingestuft – die dritthöchste Kategorie im internationalen Profitennis. Diese Aufwertung bringt nicht nur mehr Preisgeld und internationale Topspieler nach München, sondern stellt auch höhere Anforderungen an die Infrastruktur.
Das Herzstück des Projekts ist ein neuer Center Court für rund 7.000 Zuschauer. Der Entwurf von asp Architekten sieht einen modernen, fest installierten Stadionbau vor, der dauerhaft die Anforderungen der ATP erfüllt und den Besuchern ein hochwertiges Spielerlebnis bietet.
Neben der reinen Spielstätte wird das Projekt auch die Gesamtorganisation des Turniers verändern: verbesserte Zuschauerführung, optimierte Logistikflächen, neue Service- und Hospitality-Bereiche sowie ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept mit Anbindung an die nahegelegene Allianz Arena und den ÖPNV. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle – so wird etwa ein horizontal verfahrbares Dach gebaut, um das Stadion ganzjährig und flexibel zu nutzen.
Die Bauarbeiten erfolgen bei laufendem Spielbetrieb des MTTC Iphitos und unter Berücksichtigung strenger Umwelt- und Denkmalschutzauflagen. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2028 geplant, pünktlich vor Beginn der Turniersaison.
Die Projektbeteiligten stehen vor der Aufgabe, einen komplexen Neubau in einem sensiblen Umfeld (nahe Englischer Garten, bestehender Vereinsbetrieb) zu realisieren – bei straffen Terminzielen und zahlreichen Stakeholdern. Maximilian Klee von der Kemény Boehme Consultants SE steht dem MTTC Iphitos bei diesem Projekt beratend und verantwortlich für die digitale Abwicklung zur Seite. Für eine effiziente Abwicklung des Bauvorhabens wurden nachfolgende Anforderungen identifiziert:
- Sichere und zentrale Ablage aller Pläne, Dokumente und Protokolle
- Klare Nachverfolgung von Planständen und Versionen
- Einfache Kommunikation zwischen Architekten, Bauherr und externen Partnern
- Reibungsloser Zugriff auf aktuelle Baupläne direkt auf der Baustelle
Für die Projektsteuerung und Dokumentation kommt PAVE als zentrale Plattform zum Einsatz. Folgende Module und Funktionen unterstützen das Team:
- Dokumentenmanagement mit automatischer Dateiablage und strukturiertem Planschlüssel
- Kommunikationsmodul für schnelle Abstimmungen zwischen allen Beteiligten
- Planprüfung via QR-Code direkt auf der Baustelle – immer der aktuelle Planstand ohne Medienbrüche
- Versionierung & Nachvollziehbarkeit aller Änderungen
Durch den Einsatz von PAVE können Planstände effizient geprüft, Änderungen dokumentiert und Informationen in Echtzeit an alle Beteiligten verteilt werden. Mit PAVE als digitalem Fundament gelingt es dem Projektteam, die Komplexität des Stadionneubaus zu beherrschen. Einheitliche Strukturen, aktuelle Daten und transparente Abläufe sorgen für eine sichere Grundlage in jeder Projektphase – von der Planung bis zur Fertigstellung.