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ESG: Ein Blick auf das ``S``

15.02.2023 Lesedauer: 3 min

ESG (Environmental, Social, Governance) ist in der globalen Wirtschaft mittlerweile in fast allen Unternehmen angekommen und das Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit wächst bei allen Akteuren täglich. Doch gerade für die Bau- und Immobilienbranche steigt der Druck von politischer Seite zunehmend, und das zu Recht. Die Bau- und Immobilienwirtschaft hat eine Schlüsselstellung in der ökologischen Verantwortung und für das Erreichen der Taxonomie-Ziele. Denn sie verursacht 40% der energiebezogenen CO2-Emissionen; sie verbraucht 30% der weltweiten Energie und 55% des Stroms. 50% des Abfalls und des natürlichen Ressourcenverbrauchs gehen auf ihr Konto. (Quelle: Global Risks Report 2022)

Der heutige Diskurs

Aktuell wird sich vor allem auf das E, und hier genauer auf die ersten beiden (von sechs) Ziele der EU-Taxonomie, „Klimaschutz“ und „Anpassung an den Klimawandel“, konzentriert. Hierfür gibt es zahlreiche Kriterien und genaue Formulierungen von Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele. Denn CO2-Emissionen lassen sich „relativ leicht“ durch beispielsweise entsprechende Sanierung und Technik nachweislich messbar reduzieren und gewährleisten einen ressourcenschonenden Betrieb von Immobilien, was sich wiederum positiv auf den Klimaschutz auswirkt.

Doch wie sieht es mit dem S und dem G aus? Im Vergleich zum E lassen sich diese Dimensionen nur sehr schwer nachweisen. Welche Auswirkungen haben beispielsweise Arbeitssicherheit, kulturelle Projekte, geförderter Wohnungsbau oder ethische und unternehmerische Verantwortung auf den Klimaschutz? Und wie lässt sich das Ganze messen?

Das S: Erklärung und das Bewertungsgerüst

Gerade soziale Kriterien, also das S, werden derzeit häufig noch nachrangig behandelt. Und das obwohl soziale Nachhaltigkeit auch zunehmend im Immobilienbereich Beachtung findet. Bislang fehlt der Branche allerdings ein einheitliches Klassifizierungssystem, um das S messbar zu machen. Mit dem Working Paper „Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – ein Baukasten mit messbaren Kriterien“ gibt die gif Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. der Immobilienwirtschaft nachvollziehbare und messbare Kriterien für sozial nachhaltige Immobilienentwicklungen an die Hand. Daraus lassen sich eigene Formulierungen und Ziele für eine sozial nachhaltigere Unternehmensstrategie entwickeln.

Das Analyseraster basiert dabei auf dem sogenannten AAAQ-Rahmenwerk aus dem Entwurf für die soziale Taxonomie. Produkte und Dienstleistungen werden also nach dem Prinzip der Verfügbarkeit (Availability), Zugänglichkeit (Accessibility), Akzeptanz (Acceptability) und Qualität (Quality) bewertet.

 

Dabei sollen vor allem folgende 5 sozial nachhaltige Zielsetzungen verfolgt werden:

1). bezahlbares Wohnen,

2). zielgruppenadäquates Wohnen,

3). Infrastruktur zur Ermöglichung sozialer Teilhabe,

4). gesundes Wohnen sowie

5). stabile Nachbarschaft und sozialer Zusammenhalt.

Ob Projektentwickler, Bestandshalter oder Investor mit sozialen Unternehmenszielen, ein Blick in den Baukasten lohnt sich für die komplette Branche: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

ESG-konforme Bauprojekte dank PAVE

Mit PAVE lässt sich die Einhaltung von ESG-Kriterien überprüfen, revisionssicher protokollieren und transparent und nachvollziehbar darlegen. Die PAVE ESG Dokumentation hilft mit strukturierten Checklisten beim Erreichen von Nachhaltigkeitszielen. So können direkt von der Planungsphase an alle notwendigen Umwelt- und Klimadaten erfasst und für Analysen und Reporting bereitgestellt werden, um die ESG-Performance der Immobilien zu verbessern und damit deren Wert zu steigern. Die SaaS-Plattform ermöglicht es im nächsten Schritt einen umfassenden Überblick über die ESG-Leistung des Portfolios zu erhalten. Dank eines verlässlichen Datensatzes sind Nutzer jederzeit in der Lage, den wichtigsten Interessengruppen Bericht zu erstatten.

Wir zeigen Ihnen gerne live, wie PAVE Sie bei Ihren Nachhaltigkeitszielen unterstützen kann.

Quellen:

Global Risks Report 2022: https://www.weforum.org/reports/global-risks-report-2022/

Soziale Nachhaltigkeit bei Wohnimmobilien – Ein Baukasten mit messbaren Kriterien: https://gif-ev.com/produkt/soziale-nachhaltigkeit-bei-wohnimmobilien-ein-baukasten-mit-messbaren-kriterien/

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